Einiges hat sich getan …

Veröffentlicht von Nadine am

… in den letzten Tagen. Die Bautrockner, Lüfter und Heizer liefen fast rund um die Uhr und wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht zwei bis dreimal am Tag zum Haus zu fahren um zu lüften und die Trockner zu leeren. Da wir zu dieser Zeit noch nicht überall Strom im Haus hatten musste die Bauherrin mit der Taschenlampe bewaffnet morgens um 6:30 Uhr durch das Haus schleichen bevor es dann weiter ging zur Arbeit.

Das Kinderzimmer das am schlimmsten von der Feuchtigkeit betroffen war wurde in der Zwischenzeit durch den Bausachverständigen und unseren Stukkateur zum besseren trocknen weiter zurück gebaut (Rigipsplatten wurden entfernt, Dampfbremsfolie geöffnet und die feuchte Dämmwolle entfernt). Alle anderen Räume wurden mit einer Wärmebildkamera überprüft um weitere Schwachstellen ausschließen zu können. Des weiteren krabbelte unser Bausachverständige auf dem Dach herum um dort einige Ziegel anzuheben und die Unterspannbahn Stichprobenartig zu öffnen. Durch das öffnen der Unterspannbahn konnte er feststellen ob die darunter liegende Dämmwolle nass ist. Dies war zum Glück bei den Stichproben nicht der Fall, so das alles wieder ordnungsgemäß verschlossen werden konnte.

Am 18. Dezember wurde unser Haus dann erst einmal in Nebel gehüllt. Um auch den letzten Schimmelsporen die sich noch irgendwo versteckt haben könnten den gar aus zu machen rückte die Spezialfirma an um unser Haus mit einem speziellen Dampf ( http://www.jatiproducts.de/vernebelungsgeraete.html )zu behandeln. Dieser Dampf dringt auch in die kleinste Ritze ein und tötet dort eventuell vorhandene Sporen und Bakterien ab. Das gibt uns doch gleich wieder ein besseres Gefühl und lässt uns in Zukunft ruhiger schlafen.

Nach vielen Telefonaten, E-Mails und Diskussionen rückte die Innenausbaufirma am 19. Dezember erneut an um die Arbeiten fortzuführen. Alle noch offenen oder wieder geöffneten Wände wurden verschlossen, so wie die Vorwände in den Bädern fertiggestellt. Doch wie fast nicht anders zu erwarten wurde wieder einmal nicht alles fertig, und zu unserer Überraschung sollten wir für die noch ausstehenden Arbeiten auch noch zusätzlich Geld bezahlen! Da wir jedoch von der Hausbaufirma schriftlich bestätigt hatten das diese Arbeiten mit im Preis enthalten sind und durchgeführt werden, heißt es jetzt erst einmal wieder warten bis sich irgendjemand (von der Hausbaufirma oder der Innenausbaufirma) bequemt diesen Sachverhalt zu klären.

Unser Stukkateur jedoch ist von der schnellen Sorte und legte, nachdem die Innenausbaufirma abgezogen war, sofort damit los die noch ausstehenden Räume zu verspachteln. Am 02. Januar soll es dann weiter gehen mit dem Verputzen (das Material liegt schon im Haus bereit und wartet auf seinen Einsatz).


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