Die Sauna und ihre Folgen

Veröffentlicht von Nadine am

Nach fünf Tagen in denen wir den Estrich nicht betreten durften begannen wir danach wie vom Estrichleger empfohlen mit dem regelmäßigen Lüften. Doch trotz vielem Lüften, dem abwischen des Kondensats an den Fenstern und aller Vorsorge, passierte das, was jeder Bauherr fürchtet: Schimmel!

Am Donnerstag machte Daniel die Entdeckung an dem noch nicht verkleideten Dachfenster im Bad, dort hatte sich am Holzbalken leichter Schimmel angesetzt. Das erste was wir daraufhin taten war unseren Bausachverständigen anrufen, der sofort handelte. Bei einer Spezialfirma wurden Bautrockner, Heizlüfter und Ventilatoren bestellt.

Am Tag darauf machte sich unser Bausachverständige selber ein Bild von der Situation. Er konnte feststellen, dass es durch falsche Ausführungen beim Trockenbau und auch bei der Heizungs- und Sanitärinstallation zu der Schimmelbildung kam. Am Mittag kam die Spezialfirma auf die wir schon sehnlichst gewartet hatten an und stelle die Trockner, Lüfter und Heizer auf und trugen etwas auf um den Schimmel zu bekämpfen.

Die Trockner laufen nun rund um die Uhr und der Effekt machte sich schnell bemerkbar, die Balken sind schon spürbar trocken und es ist kein Schimmel mehr sichtbar. wir hatten Glück, dass wir den Schimmel so schnell bemerkt haben und sofort gehandelt wurde, den so konnte das schlimmste verhindert werden.

Grundsätzlich aber muss man sagen, dass es bei fast 90 % der Häuser die im Winter aufgebaut werden und den Estrich bekommen zu Schimmelbildung kommt. Meist bleibt dies aber unbemerkt, da der Schimmel sich hinter den Rigipsplatten bildet. Bautrockner sind also zu dieser Jahreszeit ein Muss! Leider wissen dies viele Bauherren nicht und die Hausbaufirmen interessiert dies zumeist nicht.


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