Ein Jahr ist es her …

Veröffentlicht von Daniel am

… seitdem wir unseren Kaufvertrag bei Allkauf unterschrieben haben.
Ziemlich genau ein Jahr hat es gedauert von der Unterschrift bis zum Haus im Rohbau. Und es geht rasant weiter!

Screen Shot 2013-10-21 at 21.19.50Diese reale Zeitschiene dürfte für alle Interessenten die vor der Entscheidung stehen für oder gegen Allkauf eine Hilfe sein. Unser Beispiel ist natürlich kein „Turbo-Projekt“ da wir uns die Zeit genommen haben ein passendes Grundstück zu finden und auch eine Extrarunde bei der Baugenehmigung gedreht haben. Abschließend würde ich sagen, dass der Zeitraum cirka 1/2 Jahr kürzer hätte sein können.

Derweil wurde dem Haus das Gerüst genommen und ein Teil des ersten Ausbaupaketes ist geliefert worden. Fünf Paletten Fermacell Platten konnten mittels tatkräftiger Hilfe von fünf Freunden unter Hochdruck sehr zügig ins Haus geschafft werden.

Die Elektrorohinstallation samt Netzwerk wurde durch die Firma Schwarz kurz nach der Aufstellung innerhalb von zwei Tagen erledigt. Die Kabellage für HDMI, Lautsprecher, TOS-Link und Cinch haben wir selbst eingebracht.

Achtung!: Bei Allkauf ist es so, dass die Kabel direkt auf die Balken genagelt werden. D.h. im Außenwandbereich kommt ihr an die Kabel nur noch sehr schwer im Nachhinein dran, dank der Dampfsperrfolie die nicht verletzt werden darf.
Die ideale Variante wäre es, wie uns unser Baugutachter verraten hat, wenn man für die Elektroinstallation eine sogenannte „Installationsschicht“ zwischen Dampfsperre, Fermacell und dem Rigips schafft, sodass hier im Nachhinein Änderungen an der Elektrik möglich wären. Diese Art der Konstruktion scheint bei Allkauf nicht möglich zu sein – schade eigentlich. Hätte man mir das vorher gesagt hätte ich mich eventuell umentschieden. Für mich ist die Elektrik ein K.O. Kriterium. Nun haben wir überall im Außenwandbereich Steckdosen zusätzlich eingeplant wo wir denken es könnte in Zukunft mal nützlich sein.

Der Innenausbau durch die Firma Hepp hat in dieser Woche begonnen, und nach einem Tag sieht es auf der Baustelle zwar ziemlich chaotisch aus, aber die Jungs haben gut geschafft:

Leider haben wir bei der Sanitärbesprechung mit der Firma Schmidt feststellen müssen, dass unsere Eckbadewanne in Kombination mit unserem 140er Waschtisch von Duravit nicht ganz ins Badezimmer passt wie es geplant war. Also musste eine Entscheidung gefällt werden, entweder den Waschtisch verkleinern oder eine andere Badewanne. Die Wahl fiel auf die Badewanne, sodass wir nun an der Stelle anstatt einer 140×140 Eckbadewanne eine 190×90 normale Badewanne einsetzen werden. Da wir unser zweites Ausbaupaket noch nicht abgerufen haben, ist es für Mobau-Wirtz anscheinend kein Problem diese Badewannen zu tauschen. Wir sind gespannt! Leider wurde uns auch hier erneut klar, dass im Kaufpreis bei weitem nicht alles inbegriffen ist was benötigt wird. So müssen wir für die Waschtische die Vorwandkonstruktion (ca. 150€/Stück) und das Podest für den Warmwasserspeicher (ca. 50-80€) dazu kaufen. Außerdem benötigen wir drei Abflussentlüftungen (lt. Plan sind es auch drei!) aber es wurden nur zwei Dachentlüftungen dafür geliefert?? Auch hier wird der Bauherr wohl selbst eine weitere kaufen dürfen.

Der Spaß beim Thema Sanitär und Bad geht weiter, nachdem wir in unseren Architektenplänen extra große Vorwandkonstruktionen in den Duschen haben einplanen lassen, um dort Fächer für Duschgels etc. einlassen zu können. Diese Vorwände sind natürlich nicht von der DFH mitgeliefert worden, obwohl jede Person es genau so sieht wie wir, dass alles was im Plan eingezeichnet wurde und von der DFH akzeptiert wurde so auch geliefert werden muss. Hier beruft sich die DFH auf die Standardpläne – Warum? Keine Ahnung… keiner blickt es.
Nun ist die DFH soweit, diese Wände zu liefern … in 5-6 Wochen! Super das der Innenausbau schon begonnen hat …

Unser neuer „Bauleiter“ stellt sich leider erneut als keine große Hilfe heraus. Der Elan und die Motivation dieses Mannes ist leider nicht existent. Wir freuen uns angesichts dieser Tatsache um so mehr entschieden zu haben so wenig wie möglich selbst am Haus zu machen. Dass wäre vermutlich in einer mittleren Katastrophe geendet.

Währenddessen sind wir dabei im Keller die Fugen zu füllen, die Werkstatt ist fertig und der Heizungsraum auch. Als nächstes werden die Räume weiß gestrichen. Den ersten Kabelkanal zum Serverschrank haben wir schon montiert:

Erste Gedanken zur Außengestaltung haben wir uns schon gemacht, folgende Pflastersteine (die Grauen) für den Eingangsbereich und für die Auffahrt können wir uns vorstellen:

Außerdem könnte dazu folgende Platte für die Terasse gut passen:

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Was denkt ihr ?


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