Umgestaltung Garten

Veröffentlicht von Nadine am

Wir gestalten den hinteren Teil unseres Gartens etwas um – gezwungener Maßen.
Als wir vor fünf Jahren unsere gemischte Blütenhecke gesetzt haben sparten wir ca. 15m zwischen unserem Grundstück und dem unseres Nachbarn aus, da der Nachbar hier bereits eine gut gepflegte und hohe Thujahecke hatte und wir nichts davor setzen wollten. Leider fing die Thujahecke im Sommer 2018 Feuer und brannte ab (zum Glück ist nichts schlimmeres passiert), so das wir seit diesem Zeitpunkt eine „Lücke“ zwischen unseren Grundstücken hatten.

Die Nachbarn entschieden sich dazu einen pflegeleichten Stabmattenzaun mit einem Kunststoffsichtschutz anzubringen. Optisch hat uns diese Lösung nicht wirklich angesprochen, daher haben wir uns dazu entschieden auf unserer Grundstücksseite die Blütenhecke fortzusetzen. Damit uns aber nicht all zu langweilig wird haben wir im Zuge dessen noch geplant Granitstelen zwischen die Heckenpflanzen zu setzen um das Gesamtbild aufzulockern und unsere gerade Rasenkante aus Betonsteinen gegen eine geschwungene aus Granitsteinen zu ersetzen.

Da zum setzen der Granitstelen der Gartenbauer mit entsprechenden Maschinen anrücken musste haben wir die Chance genutzt und unsere zwei bereits angewachsenen Sanddornbüsche aus der bereits bestehenden Hecke zu entfernen. So schön die Sanddornbüsche auch waren haben sie leider die negative Eigenschaft entwickelt in unseren Rasen hinein zu wachsen und überall Wurzelausleger zu bilden.

Rausgerissener Sandorn

Gesagt getan: Ende Mai ging es los und die Pflanzen wurden gesetzt. Danach gab es ein paar Wochen Zwangspause bevor der Gartenbauer damit loslegen konnte den Sanddorn auszubuddeln, die alten Randsteine zu entfernen und die Granitstelen zu setzen. Während der Gartenbauer mit großem Gerät am arbeiten war legten wir parallel die neue geschwungene Rasenkante die anschließend noch von uns verfugt wurde. Über 50 m Rasenkante, 30 Granitstelen und acht neue Pflanzen fanden ihren Weg in unseren Garten.

Nicht zu vergessen meterweise Unkrautvlies (diesen haben wir direkt über Amazon bestellt, da wir tolle Erfahrungen bisher damit gemacht haben) und unbeschreiblich viel Rindenmulch.
Letzten Samstag nun konnte der Gartenbauer seine Arbeiten fertig stellen, indem er noch die Erde verteilte und neuen Rasensamen ausgebrachte.

Jetzt sind nur noch wir mit den letzten Arbeiten beschäftigt – Unkrautvlies auslegen, Schubkarren weise Rindenmulch ausbringen und Kabel für die zukünftige Heckenbeleuchtung mit verlegen. Ehrlich gesagt hatten wir den Arbeitsaufwand bzgl. dieser „kleinen“ Arbeiten deutlich unterschätzt, aber wir sind der Meinung das ganze hat sich gelohnt :)


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