Gardinen im Wohn- und Esszimmer

Daniel war sich ja schon immer sicher:
„Da müssen Gardinen hin damit’s gemütlicher und wohnlicher wird!“

Doch Gardinen sind nicht gleich Gardinen. Während Daniel am liebsten direkt nach dem Einzug das Schienensystem inklusive Gardinen von Ikea geholt hätte konnte ich mich damit nicht so wirklich anfreunden. In unserer alten Mietwohnung hatten wir genau diese Gardinen von Ikea bereits hängen und für die Mietwohnung fand ich das auch völlig in Ordnung: kostengünstig und leicht zu montieren.
Allerdings hat mich schon immer gestört, dass man die Gardinen nicht waschen konnte, da die untere Leiste daran festgeklebt werden musste. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass man das Dekor bald an jeder dritten Ecke zu sehen bekam.

Da meine Mutter Ihre Gardinen passgenau und mit Wunschstoff beim Teppich- und Tapetenland gekauft hat und damit sehr zufrieden war und ist haben wir uns ebenfalls einmal dort umgesehen. Die Stoffauswahl ist riesig und so war es nicht verwunderlich, das wir ohne Beratung kaum zurecht gekommen wären. Die Beraterin nahm sich jedoch sehr viel Zeit und brachte uns ein Stoffmuster nach dem anderen.

Nachdem wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit für zwei Favoriten und die passende Schiene entschieden hatten vereinbarten wir einen Termin um die Maße der Fenster nehmen zu lassen.
Kaum zwei Wochen später Stand die Beraterin mit Zollstock bewaffnet vor unserer Tür und nahm Maß an den drei Fenstern im Wohn- und Esszimmer. Die Stoffmuster brachte sie ebenfalls mit, damit wir sehen konnten, ob diese wirklich in unser Haus passten. Das Aufmaß nehmen ist ein kostenloser Service des Teppich- und Tapetenland, was wir wirklich toll fanden da so sicher gestellt war, dass es auch die richtigen Maße sind.

Eine Woche später hielten wir dann auch schon das detaillierte Angebot in den Händen und naja wirklich günstig war das Ganze nicht. Das lag zum einen daran, dass wir einen Stoff mit einem speziellen Muster ausgesucht hatten bei dem viel Verschnitt anfällt (da das Muster genau mittig platziert werden soll). Zum anderen haben wir uns für die Deckenmontage der Gardinenschienen entschieden was zur Folge hat, dass die Gardinen natürlich auch recht lang sind. Zwei weitere Kostentreiber waren der Wunsch nach einem Raffstore für das Fenster hinter dem Sofa und der Fakt, dass wir uns für ein Dreischienensystem entschieden haben.

Aber wie heißt es so schön „Qualität hat ihren Preis.“ also nahmen wir das Angebot an. Da unser Wunschstoff nicht auf Lager war dauerte es knapp 6 Wochen bis wir unsere Gardinen abholen konnten.
Die Montage gestaltete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten recht einfach, und nach knapp drei Stunden hingen alle Gardinen.

Verbrauchtes Material:
– 5,80 Meter Flächenvorhangschienen von Gardinia (diese mussten noch auf die Fenstermaße zugeschnitten werden)
– 7,26 Meter Schiebegardinen in weiß
– 8,53 Meter Schiebegardinen und Raffstore mit grauem Muster
– 7 Stück Paneelwagen
– 6 Packungen Deckenträger (Inhalt je 2 Stück inklusive Schrauben)
– 1 Packung Dübel
– 3 Packungen Endkappen (Inhalt je 2 Stück)

Die Gardinen sind sehr gut verarbeitet und lassen sich problemlos anbringen. Durch die Befestigung mit einen Klettverschluss am oberen Rollwagen lässt sich der Stoff ganz schnell abnehmen, ohne das man die Schiene auseinander nehmen muss.

Der Stoff passt wirklich sehr gut in unser Wohn- und Esszimmer und lässt alles viel gemütlicher wirken – man hat nun den Eindruck in einem ganz neuen Raum zu sein. Ein weiterer Vorteil, man fühlt sich nicht mehr wie auf dem Präsentierteller, wenn man Sonntagsmorgens in seinem Schlafanzug seinen Kaffee am Esstisch trinkt.

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