Zwischenstand Baustelle

Zwischenstand nach dem ersten Tag

Nach zwei Tagen Arbeit konnte unser Fliesenleger bereits das Arbeitszimmer, sowie den Flur fertigstellen. In der Garderobe wurde noch in Teilbereichen der Sockel ausgespart, da hier natürlich wieder unsere Garderobe vom Schreiner eingebaut wird und wir dahinter keinen Fliesensockel benötigen.

Garderobenbereich mit zum Teil ausgespartem Sockel.

Die Optik der Fliesen gefällt uns bisher sehr gut und der nun durchgängige Boden (zuvor hatte der Flur einen anderen Boden als Arbeitszimmer und Wohn-/Esszimmer) lässt die Räume größer wirken da sie fließend ineinander übergehen.

Auch der optische Übergang zu den Fliesen in der Küche (grau) und im Gästebad (beige) passt sehr gut, da sich teile dieser Fliesenfarben im neuen Boden wieder finden.

Am Wochenende heißt es nun für uns Wohn- und Esszimmer und Abstellkammer ausräumen, damit nächste Woche auch hier der neue Fliesenboden gelegt werden kann.

Schon wieder Baustelle

Nach nicht einmal vier Jahren im Haus machen wir schon wieder eine Großbaustelle auf – der Laminat im EG fliegt raus und wird durch Fliesen ersetzt.

Keine Sorge wir machen das nicht weil wir verrückt sind, uns langweilig ist oder uns der Laminat nicht mehr gefällt. Ganz im Gegenteil, wenn es nicht nötig wäre hätten wir uns das ganze gerne erspart. Alles hat angefangen mit einem Knarzen beim darüber gehen, anschließend stellten wir fest, dass die Fugen des Laminat im EG an manchen Stellen auseinander gehen und schließlich sind Nut und Feder der einzelnen Bohlen auseinander gesprungen und wir hatten große Lücken und die einzelnen Bohlen sacken unter einem weg wenn man darauf tritt.

Doch woran liegt das? Ist der Estrich darunter uneben? Ist der Laminat falsch verlegt? Hat der Laminat Fertigungsfehler?

Wir meldeten diesen – für uns Mangel – allkauf, diese lehnten erst einmal rigoros ab, dass der Estrich uneben ist und informierten daraufhin den Laminathersteller. Dieser kam auch zeitnah bei uns vorbei um die Situation zu begutachten. Laut seiner Aussage sei der Laminat gut verlegt (dies hatten wir auch so erwartet da der Laminat mit Hilfe meines Bruders der Zimmermann ist verlegt wurde) und Fertigungsprobleme beim Laminat selbst konnte er auch nicht feststellen.

Woran liegt es dann?
Anscheinend ist der Übeltäter die zu geringe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen – diese liegt bei uns nur zwischen 30 % und 40 %. Die geringe Luftfeuchtigkeit ist bei Holzständerbauweise in Kombination mit einer Lüftungsanlage aber wohl ziemlich üblich (was wir zuvor nicht wussten und uns auch nicht gesagt wurde) und stellt für schwimmend verlegte Böden mit Holzanteilen wohl ein Problem dar.
Leider wurden wir auf diesen Sachverhalt nicht aufmerksam gemacht, weder durch allkauf, den Architekten und auch nicht durch unseren Bemusterungsberater.
Hätten wir dies zuvor gewusst hätten wir uns für einen anderen Bodenbelag entschieden.

Zuerst zeigte sich das Bodenproblem nur im EG, nachdem es aber in diesem Jahr auch im DG losging mit den Problemen hat es uns gereicht und wir entschieden uns dazu (zumindest erst einmal im EG) den Laminat gegen Fliesen zu tauschen.
Nach längerer Suche fanden wir den Fliesenleger unseres Vertrauens und tolle Fliesen in Holzoptik. Die Fliesen werden wild gemischt in drei verschiedenen Breiten verlegt mit einer sehr schmalen Fuge. Des weiteren ist die Oberfläche der Fliesen nicht glatt, sondern Säge rau, so das man den Eindruck hat einen Holz- und nicht einen Fliesenboden vor sich zu haben.

Bevor der Fliesenleger kommenden Mittwoch starten kann mussten wir erst einmal die Vorarbeit leisten, dass hieß: Möbel ausräumen, abbauen und verräumen und alten Boden raus.


In Daniels Arbeitszimmer nutzen wir die Möglichkeit des leeren Raumes ohne Bodenbelag noch dazu aus einmal den Putz frisch weiß über zu streichen und kleinere Setzrisse mit Maler-Acryl auszubessern.

Plissees im Schlafzimmer zur Verdunkelung – Reklamation

Beim Hausbau haben wir uns aktiv für jeweils ein zusätzliches Dachfenster in jedem Raum im DG entschieden. Diese Entscheidung haben wir bis heute nicht bereut, da sie einen hohen Lichtgewinn bringen und wir so in jedem Raum die Möglichkeit des Querlüftens haben.
Gerne hätten wir natürlich elektrische Außenrollläden zur Verdunkelung – für fünf Dachfenster ist dies jedoch eine teure Angelegenheit. Daher haben wir uns letztes Jahr im August dazu entschieden als Zwischenlösung Plissees zu montieren.

Da wir bereits für unser Badezimmer Plissees bei plissee-experte.de bestellt hatten und damit gute Erfahrungen gemacht haben, entschieden wir uns auch diesmal wieder für diesen Hersteller.
Da wir nicht nur Abdunkeln sondern auch die sommerliche Hitze aussperren wollten, ist unsere Wahl auf das zweizügige „Duo-Blackout“ Plissee gefallen.

Dieses Plissee besteht aus zwei Stoffen:
Der untere Stoff ist das „Dekoplissee“ (wir haben uns für weiß mit Sonnenschutzfunktion entschieden), dieses dunkelt noch nicht ab und dient eher tagsüber als Sonnen- und Sichtschutz.
Der obere Stoff ist das „Duo-Blackout“, hierbei handelt es sich um ein Wabenplissee, dass abdunkelt und einen Hitze- und Kälteschutz bildet.

Da wir das ganze erst einmal testen wollten haben wir lediglich einmal zwei Plissees bestellt, eines für das Schlafzimmer und eines für das Ankleidezimmer.
Die Lieferung erfolgte innerhalb von einer Woche und auch die Montage gestalte sich recht fix wenn man einmal den Dreh raus hatte.
Zwar wird das Plissee mit einem Rahmen innerhalb des Fensters montiert, aber eine hundertprozentige Abdunkelung wird dadurch nicht erzielt – etwas Licht dringt immer noch zwischen Rahmen und Plissee hindurch. Dies haben wir jedoch erwartet und haben damit kein Problem.
Bisher waren wir mit den beiden Plissees sehr zufrieden vor allem der Hitzeschutz bewährte sich in den heißen Sommermonaten.
Das weiße „Dekoplissee“ schützt durch seine zusätzliche Sonnenschutzfunktion außerdem unsere Kleider im Ankleidezimmer ganzjährig vor dem Ausbleichen (leider mussten wir schon einige „Kleideropfer“ vor der Montage des Plissees betrauern).

Vor ein paar Tagen mussten wir jedoch feststellen, dass im Schlafzimmer einige der Waben ausgeblichen waren und die Abdunkelung so an diesen Stellen nicht mehr gegeben ist.

Im oberen Bereich sind die Waben ausgeblichen und lichtdurchlässig geworden.

Im oberen Bereich sind die Waben ausgeblichen und lichtdurchlässig geworden.

Außerdem löste sich das Plissee an einer Stelle der Aufhängung ab.
Da das Plissee noch nicht einmal ein Jahr in Benutzung ist und wir sehr sorgsam damit umgehen, haben wir das ganze mit ein paar Fotos beim Hersteller reklamiert.

Oben rechts fing das Plissee an sich von der Halterung abzulösen.

Oben rechts fing das Plissee an sich von der Halterung abzulösen.

Innerhalb von 24-Stunden hatten wir bereits eine Antwort auf unsere Reklamation und eine Woche später lieferte unser Postbote bereits ein komplett neues und kostenfreies Ersatzplissee – das ist einmal unkomplizierter und schneller Kundenservice, so bestellen wir gerne wieder!

Nachtrag:
Nachdem das defekte Plissee im Schlafzimmer problemlos von Plissee-Experte ersetzt wurde mussten wir zu unserem Leidwesen feststellen, dass nun auch das zweite Plissee im Ankleidezimmer die selben Mängel aufweist. Auch dies haben wir reklamiert und warten auf eine Antwort.
Ursprünglich hatten wir vor die anderen Räume im DG auch mit diesen Plissees auszurüsten, davon nehmen wir jetzt allerdings erst einmal Abstand, da wir das Gefühl haben, dass die Plissees nicht mit der intensiven Sonneneinstrahlung im Sommer zurecht kommen.

Steinwand im Schlafzimmer

Wir hatten uns schon lange überlegt, dass wir eine Steinwand in unserem Haus haben möchten – wo, wie und was genau war uns aber noch nicht so ganz klar.
Als es nach 10 Jahren und drei Umzügen nun endlich Zeit wurde unser bisheriges Ikea Bett gegen ein neues einzutauschen, nahmen wir das zum Anlass unser komplettes Schlafzimmer umzugestalten. Die Umgestaltung des Schlafzimmers war die Gelegenheit unsere Idee der Steinwand umzusetzen.

Sobald die neuen Möbel bestellt waren machten wir uns also auf den Weg in den Baustoffhandel um uns diesbezüglich beraten zu lassen. Mit Hilfe der fachkundigen Beraterin waren auch schnell zwei Verblendersteine gefunden die uns zusagten. Netterweise durften wir unsere favorisierten Steine mit nach Hause nehmen um uns in Ruhe entscheiden zu können. Zu Hause angekommen war die Entscheidung schnell für den helleren der beiden Verblendersteine getroffen.

Folgende Materialien haben wir daraufhin im Baustoffhandel bestellt bzw. eingekauft:
– 4 qm Quarzit-Verblendersteine (60x15mm)
– 1L Schutzgrund
– 15 kg Multifunktions-Naturstein und Fliesenkleber Cremeweiss
– 1 x Zahnkelle
– Farbrolle um Tiefengrund aufzutragen
– Chillicut Diamant-Trennscheibe

Wir hatten uns vorgenommen die Fläche unter unserer Dachschräge (also den kompletten Kniestock) mit der Steinwand zu versehen. Der Untergrund an dieser Stelle musste natürlich erst einmal vorbereitet werden, indem wir die komplette Wand aufgeraut und anschließend mit einem Tiefengrund behandelt haben damit die Steine später besser haften. Während der Tiefengrund einzog haben wir alle acht Pakete mit den Verblendersteinen ausgepackt und auf dem Boden ausgelegt. Dies ist wichtig, damit man die verschiedenen Steine untereinander mischen kann. Es kann nämlich sein, dass zwischen den einzelnen Paketen größere Farbunterschiede bestehen und wenn man diese nicht zuvor durchmischt wirkt der Farbverlauf an der späteren Wand nicht homogen.

Nachdem der erste Stein zugeschnitten und die erste Fuhre Kleber angerührt war konnte es auch schon losgehen. Da wir zuvor noch nie Fliesen geklebt hatten brauchten wir einige Zeit bis wir den Dreh mit der Zahnkelle und dem aufbringen des Klebers raus hatten. Wir haben uns zwischenzeitlich auch noch mit ein paar kleineren Spachteln die wir noch im Keller hatten ausgeholfen um den Kleber besser aufbringen zu können.

Sobald die erste Reihe jedoch geklebt und in Waage gebracht war ging es recht rasch voran. Dank der wirklich tollen Diamant-Trennscheibe (diese können wir auch wirklich nur weiter empfehlen) war auch das Zuschneiden der Aussparungen für Steckdosen und Lichtschalter kein Problem.

Insgesamt benötigten wir mit allen Vorbereitungen knapp zwei Tage für das Anbringen der 4qm Steinwand. Mit etwas mehr Übung geht das sicher aber auch schneller ;)

Fertige Wand

Fertige Wand

Kosten für die Steinwand:
– 8 Pakete Quarzit-Verblendersteine:   238,00 EUR
– 1L Schutzgrund:                                 13,00 EUR
– 15 kg Naturstein- und Fliesenkleber:  43,00 EUR
– Sonstiges (Zahnkelle, etc.):                50,00 EUR
Gesamtkosten:                                     344,00 EUR

Wir sind mit dem Ergebnis wirklich zufrieden und finden das die Steinwand sehr gut mit den neuen Möbeln harmoniert. Das Gesamtergebnis unseres neuen Schlafzimmers werden wir demnächst hier vorstellen.

 

Auswahl der Bodenbeläge – Fliesen

Wer einen strapazierfähigen und pflegeleichten Bodenbelag sucht ist bei Fliesen genau richtig. Das große Angebot im Handel hält für jeden Wohnstil das passende Design parat. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen ist es möglich auch andere Materialien wie z. B. Holz sowohl optisch als auch haptisch abzubilden.

Fliese in Holzoptik.

Fliese in Holzoptik.

Vorteile von Fliesen:
– Pflege:
Die meisten Fliesen sind sehr pflegeleicht und robust und lassen sich mit handelsüblichen Reinigern behandeln.
Hygiene:
Das Material nimmt keine Stoffe aus der Umwelt auf, dünstet nicht aus und lässt sich leicht reinigen. Krankheitserreger wie Keime und Bakterien haben kaum/keine Chance sich einzunisten wovon vor allem Allergiker profitieren.
– Haltbarkeit:
Haben (meist) eine lange Haltbarkeit. Durch die Unterteilung der Fliesen in verschiedene Abriebs- und Widerstandsklassen hat man die Möglichkeit die Auswahl der Fliesen an die zukünftige Beanspruchung anzupassen. Dadurch verringert man den Verschleiß und verlängert die Haltbarkeit.
– Wärmetransport:
Besonders bei der Nutzung einer Fußbodenheizung werden Fliesen gerne genommen, da sie die Wärme gut transportieren und teilweise auch speichern können.
– Vielfalt:
Bei Fliesen herrscht eine große Fülle von Möglichkeit in Format, Dekor, Farbe, Art, etc. so das (fast) jeder das passende für sich findet.

Nachteile von Fliesen:
– Wärmetransport:
Falls keine Fußbodenheizung vorhanden ist fühlen sich die Fliesen meist kalt an.
– Verarbeitung:
Fliesen sind starr und unflexibel. Dies kann bei herunterfallenden Gegenständen, Schlägen, Erschütterungen, etc. und auch bei der Verlegung selbst zu Macken, Rissen oder ähnlichem führen. Für die Verlegung an sich sollte man etwas handwerkliches Geschick und Erfahrung mitbringen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Bei der Auswahl der Fliesen sollte man nicht nur auf das Dekor und den Preis achten, sondern sich auch Gedanken machen welche Fliesenart es den sein soll. Den nicht jede Fliesenart ist für jeden Einsatzort auch gleich geeignet.

Fliesenarten:
– Steingut:
Sind meist poröser und nehmen dadurch Wasser auf, daher sind sie nur für den Innenbereich geeignet.
– Steinzeug:
Durch die hohe Brenntemperatur im Fertigungsprozess erreichen die Steinzeugfliesen eine geringe Porosität und eine hohe Festigkeit, des weiteren sind sie Abriebfest und Frostsicher wodurch sie sich auch für den Außenbereich eignen. Sie sind glasiert und unglasiert erhältlich.
– Feinsteinzeug:
Feinsteinzeug weist noch bessere Eigenschaften als Steinzeug auf. Durch ihr extrem festes Gefüge nehmen sie nur minimal Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig und belastbar.
– Fliesen aus Naturstein:
Dies umfasst beispielsweise Basalt, Granit, Marmor oder Schiefer.
– Glasfliesen:
Diese haben eine hohe chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit.

Das Dekor ist gewählt, die Fliesenart bestimmt, was fehlt also noch?
Die Fliesengröße!
Auch die Fliesengröße ist ein entscheidender Faktor und sollte auf den jeweiligen Einsatzort und den zu erzielenden Effekt mit abgestimmt werden.
Kleine Mosaikfliesen beispielsweise sind vor allem im Badbereich beliebt um Akzente zu setzen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass das Verlegen von Mosaikfliesen viel Zeit in Anspruch nimmt.
Größere Fliesen hingegen nehmen etwas weniger Zeit in Anspruch beim verlegen, man sollte jedoch darauf achten das die Oberflächenspannung bei zunehmender Kantenlänge mit steigt. Größere Fliesen haben den weiteren Vorteil das kleinere Räume dadurch optisch vergrößert werden.

Die Vorstellung der Wunschfliese hat sich mittlerweile im Kopf des Bauherren manifestiert, also kann es nun an den Kauf gehen.
Gekauft werden kann im:
– Fachmarkt:
Dieser bietet meist eine sehr große Auswahl und gute Beratung. Oftmals wird auch der Service des Verlegens (gegen Aufpreis) mit angeboten. Außerdem kann man sich in den Ausstellungsräumen Anregungen für die eigene Umsetzung holen.
– Baumarkt:
Je nach Baumarkt ist die Auswahl hier eingeschränkter und man sollte mit einer gewissen Vorstellung und Vorkenntnissen bewaffnet zum Baumarktbesuch antreten.
– Internet:
Bei Anbietern wie z. B. www.fliesenrabatte.de hat man eine sehr große Auswahl und es besteht oft die Möglichkeit sich vorab Muster zukommen zu lassen. Die übersichtliche Darstellung der Produktdetails, sowie die Möglichkeit der Einstellung von Suchkriterien erleichtert einem die Suche nach dem passenden Fliesenmodell.

Auswahl der Bodenbeläge

Die Auswahl der Bodenbeläge ist für Bauherren ein wichtiger Aspekt bei der Planung der Innenausstattung. Je nach Bodenbelag kann der Raum einen komplett anderen Eindruck vermitteln von wohnlich/gemütlich über modern und schick bis hin zu kalt und unbehaglich.
Die Auswahl gestaltet sich nicht immer einfach, vor allem da man im Handel mit einer Flut an Möglichkeiten sowohl in Farbe, Größe, Preis als auch Material konfrontiert wird.

Beispiele für Materialauswahl bei den Bodenbelägen:
– Teppich
Fliesen
– Parkett
– Laminat
– Kork
– Vinyl
– Linoleum
– Sichtestrich

Bevor man sich jedoch für ein Material entscheidet sollte man sich erst einmal bewusst überlegen welche Anforderungen der Bodenbelag in welchem Raum erfüllen muss. Dabei hilft es sich folgende Fragen zu stellen:

Bei der Auswahl der Bodenbeläge stellen sich folgende Fragen:
– Anforderungen an den Raum/wie wird dieser genutzt (Küche, Kinderzimmer, etc.)
– Pflegeaufwand
– Heizungsart und die Verträglichkeit mit dem Wunschbodenbelag
– Kosten
– Aufwand des Verlegens (möchte/kann ich eventuell selbst verlegen)
– Strapazierfähigkeit
– Haptik
– Trittschalldämmung
– welcher Raum soll was ausstrahlen
– persönliche Präferenzen/Geschmack
– passt der Bodenbelag zu den Möbeln bzw. zu eventuell angrenzenden Bodenbelägen
– möchte ich öfter einmal Abwechslung oder lieber Beständigkeit
– etc.

Hat man alle diese Fragen (und vielleicht auch mehr) geklärt sollte man hoffentlich seinen Wunschbodenbelag gefunden haben. Je nach Anforderungsprofil ist es in den meisten Haushalten üblich mehr als einen Bodenbelag im kompletten Haus/Wohnung verlegt zu haben.

Wir haben uns beispielsweise für folgende Aufteilung im Haus entschieden:
– Fliesen:
Küche, Bad, Gästebad, Keller
Dies sind alles Räume die häufig genutzt werden, und in denen es auch vermehrt zu Feuchtigkeit kommen kann (Bad und Küche durch Duschen, Kochdämpfe, etc.). Daher haben wir uns für einen pflegeleichten Boden entschieden der nicht wasserempfindlich ist (bei einem Holzboden würde beispielsweise die Problematik des Aufquellens bestehen in einem Raum mit erhöhter Feuchtigkeit).
– Laminat:
Wohn- und Esszimmer, Büro, komplettes DG
Wir wollten gerne eine gemütliche Atmosphäre daher war für uns klar, dass in diesen Räumen ein Bodenbelag in Holzoptik verlegt werden soll. Für den Laminat (anstatt Parkett oder Holzoptikfliesen) haben wir uns sowohl aus Kostengründen als auch aus dem Grund das wir ihn selbst verlegen konnten entschieden.

– Klick-Vinyl:
Flur EG und Hauswirtschaftsraum
Da der Eingangsbereich ein oft genutzter Laufweg ist, der vielen Strapazen ausgesetzt wird (dreckige und nasse Schuhe, etc.) sollte es hier ein robuster Boden sein der auch mit etwas Feuchtigkeit klar kommt. Daher haben wir uns für den Klick-Vinyl in Holzoptik, der auch Feuchtraum geeignet ist, entschieden.

Um etwas mehr Licht ins Dickicht der Bodenbelagsauswahl zu bringen, werden wir in unseren nächsten Blogeinträgen einige der beliebtesten Bodenbeläge näher beleuchten und ein paar Tipps zur Auswahl geben.

Revisionsklappe der Rollläden.

Um bei einem eventuellen Defekt eines Rolladen nicht die Wand öffnen zu müssen besitzt jeder unserer Rollläden eine Revisionsklappe. Diese Revisionsklappe wird bei allkauf in Holz ausgeführt. Da sich Holz sehr schlecht verputzen lässt und der Putz beim öffnen der Klappe auch abbröckeln würde mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen um die Klappen zu kaschieren.

Revisionsklappe vorher - Holz und eine Metallleiste.

Revisionsklappe vorher – Holz und eine Metallleiste.

Wir haben uns dazu entschieden, die Revisionsklappen mit Raufasertapete zu bekleben.
Da wir nur sehr schmale Stücke Tapete benötigten, reichte uns eine Rolle Tapete für alle Klappen im Haus aus.
Für den besseren Halt haben wir Bordüren-Kleber (insgesamt benötigten wir eineinhalb Becher mit je 750 g) verwendet, dieser hatte auf dem Holzuntergrund und der Metallleiste eine sehr gute Haftung und Korrekturen durch verschieben waren noch gut möglich.
Nach dem trocknen hat Daniel die Tapetenstücke noch weiß gestrichen (selber Farbton wie unser Putz). Für das bekleben und streichen aller Revisionsklappen im Haus brauchten wir insgesamt eineinhalb Tage.

Revisionsklappe nachher - mit Raufasertapete beklebt und weiß gestrichen.

Revisionsklappe nachher – mit Raufasertapete beklebt und weiß gestrichen.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, da der Unterschied zum Putz kaum erkennbar ist und man im Fall der Fälle die Klappe öffnen kann ohne den Putz zu beschädigen (man muss danach die Klappe nur noch einmal neu tapezieren, dies ist jedoch der geringste Aufwand).

Lichtblicke.

Auch wenn die größten Baustellen so langsam verschwinden, die kleineren bleiben dafür umso länger bestehen.
Eine dieser kleineren Baustellen sind unsere Lampen im Innenbereich. Natürlich haben „Baulampen“ auch ihren Charme, doch wir können auch gut und gerne auf diesen verzichten. Da wir nie auf Anhieb das passende finden begeben wir uns erst gar nicht gezielt auf die Suche nach Lampen sondern schauen bei jedem Baumarkt- oder Möbelgeschäftbesuch einfach einmal in der Lampenabteilung vorbei.
So stocken wir unseren Lampenbestand Stück für Stück auf, denn immer wenn wir etwas passendes sehen schlagen wir zu.

So haben wir zum Beispiel bereits während der Rohbauphase drei Lampen für unseren Flur im OG gekauft. Unser Bad im EG, unser Esszimmer, so wie unser Hauswirtschaftsraum statteten wir noch mit Lampen aus unserer alten Wohnung aus.

Lampe Gästebad

Lampe Gästebad

Die Küche freute sich bereits direkt nach deren Aufbau über eine Lichtquelle.
Und neulich fanden wir spontan für Daniel’s Arbeitszimmer und unseren Flur im EG (diese Lampen waren ursprünglich einmal für’s Wohnzimmer gedacht gefielen uns dann aber doch besser im Flur) noch Lampen.

Bis dann mal alle Räume ihren „Baulampencharme“ verloren haben braucht es sicher noch eine Weile, aber wir bleiben am Ball :)

Immer was zu tun.

Ja in einem Haus gibt es immer was zu tun. Vor allem, wenn man „erst“ seit ca. einem halben Jahr drin wohnt wie wir.

Die letzten Tage waren wir (vor allem aber Daniel) wieder fleißig und so wurde folgendes erledigt:
– Einbau von zwei weiteren Türen im Keller
– Bestreichen der Rigips Wand im Keller mit Tiefengrund (damit die Farbe später besser haftet)
– die Fugen zwischen Treppe und KlickVinyl im Flur EG verschlossen (es ist übrigens gar nicht so einfach die richtige Farbe beim Acryl dafür zu finden)
– Fußleisten im Hauswirtschaftsraum (auch gerne „Waschsalon“ genannt) angebracht
– Alu-Zierleiste am Treppenübergang angebracht

Hobbyraum.

Ja auch unser Keller befindet sich auf der Zielgeraden.
Wie zuvor bereits erwähnt steht noch ein Kellerraum zur Fertigstellung aus, dieses Wochenende haben wir uns nun endlich dazu aufgerafft weiter zu machen (naja musste ja sein da in der nächsten Woche die Fliesen verlegt werden sollen).

Zuerst einmal widmete sich Daniel dem Bau einer Verkleidung für das Abflussrohr aus der Küche, dass in einer Ecke des Kellerraumes verläuft (wer möchte schon in seinem Hobbyraum ständig auf ein Abflussrohr schauen). Aus einigen übrigen Holzlatten wurde als erstes die Unterkonstruktion erstellt, danach folgte die Verkleidung des ganzen mit Rigipsplatten. Um auch im Fall der Fälle wieder an das Rohr heran zu kommen ohne dabei die ganze Verkleidung zu zerstören wurde noch eine Revisionsklappe eingebaut. Unsere Verkleidung ist mit Absicht etwas größer ausgefallen, damit durch die Revisionsklappe auch noch ein Eimer durchpasst (man weiß ja nie).

Währenddessen verspachtelte ich die Zwischenwand. Da die Spachtelmasse sehr schnell eintrocknet konnte ich immer nur kleine Mengen anrühren, also hieß es immer wieder spachteln, anrühren, spachteln und anrühren. Aber auch das war irgendwann einmal geschafft.

Jetzt steht nur noch das Streichen der Wände (die Farbe steht schon bereit so das wir damit auch schnellst möglich weiter machen können) und der Einbau der Türen an.

Die Türen und Zargen wurden bereits am 9.10. geliefert und warten seitdem in unserer Garage auf ihren Einbau. Im Keller haben wir uns für drei Türen in der gleichen Optik wie die in unserem Wohnbereich entschieden. Allerdings handelt es sich bei den Kellertüren um röhrenspankern Türen und im Wohnbereich um Vollholztüren. Der Preisaufschlag zu den Vollholztüren war uns im Kellerbereich dann doch zu teuer!
Im Heizungsraum wird jedoch eine T30 Feuerschutztür eingebaut, das war mir besonders wichtig (man fühlt sich dadurch doch irgendwie besser).
Die ersten zwei Zargen (und anschließend auch Türen) haben wir bereits am Freitag eingebaut.

Die Türen verändern noch einmal komplett den Charakter des Kellers. Es sind gar nicht mehr nach Keller aus sondern eher nach Wohnraum da von den Betonwänden nichts mehr zu sehen ist.