Das Drama Hausanschlüsse

Nach vielen Telefonaten und Abstimmungen hatten wir alle Versorger soweit organisiert, dass am 25. September die Hausanschlüsse stehen sollten (Mehrsparte, Wasser- und Abwasseranschluss, Gasanschluss) und unser Tiefbauer danach in Ruhe die Drainagen und die Erdungsanlage verlegen und die Baugrube verfüllen könnte.

Doch unverhofft kommt oft und aufgrund eines Abstimmungs-/Planungsfehlers unseres Architekten bzw. Kellerbauers (es fehlten die Bohrungen für das Abwasser) kamen zwar alle Versorger pünktlich an aber keiner konnte etwas machen.
Bis zum 7. Oktober muss allerdings die Baugrube verfüllt sein für die Hausaufstellung, so das wir stark unter Zeitdruck gesetzt wurden mit den Hausanschlüssen. Durch das schnelle Handeln unseres Tiefbauers und die terminliche Flexibilität unserer Versorger und des Flaschners sieht es jedoch so aus als könnte alles noch pünktlich klappen.

Heute kam bereits der Energieversorger und hat die Mehrsparteneinführung gemacht, unser Tiefbauer hat mittlerweile schon die Erdungsanlage und die Drainagen erstellt und einen Teil der Baugrube bereits wieder verfüllt. Wenn nun noch alles nach Plan verläuft kommt morgen der Flaschner für den Wasser- und Gasanschluss und danach können die restlichen Medien eingeführt werden.

Wir sind gespannt ob das alles jetzt so klappt und wir der Hausaufstellung am 8. Oktober entspannt entgegen sehen können.

Unser neues Hobby: Auspumpen!

Nachdem der Keller nun steht meinte es der Wettergott in den letzten Tagen nicht sehr gut mit uns. Übers Wochenende gab es Unwetter mit starken Regenfällen und so machten wir uns Sonntag morgens auf um uns anzusehen wie unser Keller und das Grundstück das ganze weggesteckt hatten.
Wie zu erwarten stand die Baugrube voller Wasser und auch im Keller war Wasser. Dieses Drang wohl durch einige Stellen in der Kellerdecke ein in denen Aussparungen (gefüllt mit Styropor) für spätere Leitungen und Rohre gelassen wurden. Während der Bauherr die Baugrube auspumpte (worin wir schon geübt sind da das nicht das Erste mal war), machte ich mich daran den Keller trocken zu legen. Das Wasser schien jedoch kein Ende nehmen zu wollen also forderten wir Verstärkung in Form eines Nasssaugers an. Mein Vater kam auch schnellst möglich mit dem guten Stück (der Nasssauger stammt noch aus dem Jahr 1970 erfüllte aber seinen Zweck). Mithilfe von R2D2 (so wurde der Nasssauger liebevoll von Daniel getauft) gelang es uns dann doch noch alles trocken zu legen.

Doch wie sollte es auch anders sein, wiederholte sich das gleiche Spiel von Sonntag auf Montag Nacht: starke andauernde Regenfälle und wieder Wasser im Keller. Also hieß es nach Feierabend für uns zwei mal wieder auspumpen (diesmal jedoch ausgerüstet mit Gummistiefeln, Handschuhen und einem neuen Kärcher Nasssauger der die Arbeit gleich viel schneller und leichter machte).

Heute machten wir uns wieder auf das Schlimmste gefasst, doch Überraschung: trotz Regen (diesmal aber kein Starkregen) blieb der Keller trocken, dies lag wahrscheinlich daran das wir einen Teil der Kellerdecke bereits mit Baufolie abgedeckt hatten. Um auch in Zukunft trockenen Fußes in den Keller zu gelangen, haben wir heute die gesamte Kellerdecke mit Folie abgedeckt.

Unser Unwort des Jahres 2013 lautet also aus gegebenen Anlass: „Regen“!

Doch auch eine gute Neuigkeit haben wir diese Woche bereits erhalten, der Hausaufstellungstermin steht.
Am 8. Oktober ist es soweit und unser Häuschen soll kommen :)

Baustopp durch Regen!?

Letzten Freitag sollte eigentlich unsere Bodenplatte gegossen werden und wir waren schon riesig gespannt darauf. Doch unsere Freude wurde durch einen Anruf am Donnerstag Mittag schnell zunichte gemacht.
Unser Kellerbauer rief an und fragte noch einmal nach, ob das Wasser, dass durch die starken Regenfälle in den letzten Tagen in der Baugrube stand mittlerweile wieder weg ist und der Boden soweit in Ordnung ist.
Das Wasser hatten wir natürlich schnellst möglich durch auspumpen entfernt und die Baugrube so wieder trocken gelegt (dies waren auch die durch den Bodengutachter von Allkauf empfohlenen Maßnahmen in einer solchen Situation), über den Boden konnten wir natürlich keine Aussage geben, da wir keine Fachmänner sind (für uns und unseren Tiefbauer jedoch war der Boden völlig in Ordnung).
Daraufhin wollte unser Kellerbauer auf Nummer sicher gehen und durch den Bodengutachter nur noch einmal ein kurzes OK bekommen das wir alles richtig gemacht haben und mit der Bodenplatte begonnen werden kann.

Doch diesen Gefallen wollte uns der Bodengutachter nicht tun ohne vorher noch einmal einen Blick auf den Boden geworfen zu haben. Kein Problem dachten wir und fragten ihn noch, ob wir etwas tun sollten bevor er kommt. Seine Aussage daraufhin machte uns sprachlos, er könnte den Boden nur beurteilen, wenn wir die gesamte Baugrube (das Flies und der Kies waren schon eingebracht und auch das Schnurgerüst und die Feinabsteckung waren schon vorhanden) noch einmal frei räumen und mindestens 10 bis 30 cm des Bodens darunter zusätzlich abtragen (und das ohne das er den Boden darunter gesehen hatte). Nicht nur uns kam das sehr unverhältnismäßig vor sondern auch unserem Tiefbauer, den diese Vorgehensweise würde Kosten in Höhe von ca. 10.000 EUR verursachen (ich zitiere an dieser Stelle gerne unseren Kellerbauer, der zu dieser Vorgehensweise nur sagen konnte „Das ist ja wie mit Kanonen auf Spatzen schießen!“). Auch nach mehrmaliger Rücksprache mit dem Bodengutachter und Allkauf durch uns, unseren Tiefbauer und unseren Bausachverständigen wollte der Bodengutachter uns nicht entgegen kommen indem er zuerst eine punktuelle Untersuchung des Bodens vornimmt.
Also hieß es erst einmal Baustopp für uns.

Nach vielen Telefonaten, E-Mails und einigen schlaflosen Nächten kam uns Allkauf jedoch ein Stück entgegen und sagte uns schriftlich zu, dass wenn ein von uns beauftragter externen Bodengutachter eine Baugrubenabnahme vornimmt und bestätigt das alles so richtig ist, der Bau fortgesetzt werden könnte (die Kosten dafür müssen natürlich wir tragen).

Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren stimmten wir diesem Vorgehen zu und unser Bausachverständige vermittelte uns einen sehr kompetenten Bodengutachter der auch schon kurz darauf auf unserer Baustelle auftauchte. Zu zweit untersuchten die Bodengutachter daraufhin die Baugrube und das Erdreich und konnten wie zu erwarten feststellen das die Baugrube fachgerecht erstellt wurde und der Boden einwandfrei ist!

Nach einem kurzen Telefonat mit Allkauf und unserem Kellerbauer, um ihnen das Ergebnis schon einmal vorab mitzuteilen, erhielten wir auch sofort einen neuen Termin für die Bodenplatte und den Keller.

Jetzt sollte dem ganzen hoffentlich nichts mehr im Wege stehen und die Bodenplatte nächste Woche gegossen werden.

Wir haben einiges an Lehrgeld gezahlt und unsere Nerven wurden zum ersten Mal richtig strapaziert (aber sicher nicht zum letzten Mal).

Ein Bagger, ein Loch … und viel viel Erde!

Gestern früh gingen endlich die ersten Arbeiten auf unserem Grundstück los. Unser Tiefbauer rückte mit zwei seiner Kollegen, einem großen Bagger und viel Kies für den Kranstellplatz an. Trotz der brütenden Hitze kamen die drei schnell voran und am Ende des Tages war bereits die Hälfte geschafft. Auch der zukünftige Hausherr durfte ein wenig mitbaggern und stellte schnell fest, dass das gar nicht so einfach ist!
Heute wurde dann der Rest ausgehoben und ein Teil der Erde die wir nicht wieder verwenden können wurde bereits abgefahren. Trotzdem ist noch so viel Erde übrig das unser Grundstück gar nicht ausreicht um alles zu lagern (obwohl unser Grundstück 793 qm groß ist). Doch dank netter Nachbarn haben wir auch dafür Platz gefunden :)
Übers Wochenende herrscht erst einmal Pause auf unserem Grundstück und alle können sich erst einmal von Ihrem Sonnenbrand erholen.

Erdbauarbeiten

Nun kann der Keller kommen, die Spannung steigt!

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