Schlafzimmer

Wie versprochen möchten wir euch heute unser nun fertiges Schlafzimmer vorstellen.
Unser bisheriges Schlafzimmer war noch ein Überbleibsel aus unser alten Wohnung und bestand aus einem Ikea Bett mit integrierten Nachttischen in Buche. Unseren Kniestock hatten wir damals mit einem Mokkabraunen Passepartout abgehoben.


Etwa zwei Wochen nachdem unsere Steinwand fertig gestellt war und wir das ganze Schlafzimmer noch einmal weiß gestrichen hatten wurde unser neues Bett mit den zwei Nachttischen geliefert.
Wir haben wirklich lange nach einem Bett gesucht das uns gefällt und sind schließlich bei dem Schweizer Hersteller Hasena fündig geworden. Bei diesem Hersteller hatten wir die Möglichkeit das Bett selbst zusammen zu stellen, da man den Rahmen, das Kopfteil, die Füße und Zubehör wie Kissen, Lampen, etc. individuell miteinander kombinieren kann.
Wir haben uns bei dem Rahmen für einen aus der Reihe „Oak-Line Wild“ entschieden, der aus Wildeiche natür, gebürstet und geölt besteht. Dazu haben wir Metallfüße kombiniert und ein Kopfteil mit zwei aufgesetzten Kissen aus Leinenstoff in der Farbe Taupe. Auf die Rückseite des Kopfteiles hat Daniel noch einen LED-Stripe angebracht. Dieser beleuchtet nun stimmungsvoll und dezent unsere Steinwand. Bei den Nachttischen haben wir uns für schlichte Tischenchen mit jeweils einer Schublade ebenfalls aus Wildeiche natur entschieden.

Den Farbton taupe haben wir auch im restlichen Schlafzimmer wieder aufgegriffen.
Wie zum Beispiel bei unseren Lampen: die beiden Nachttischlampen die Stehlampe und die Deckenleuchte haben alle einen Stoffbezug in einem hellen und leichten taupe Farbton. Bei der Innenseite der Lampenschirme haben wir ein schlichtes weiß gewählt, da dies bei späteren Farbwechseln der Birne die beste Farbreflexion bringt.

Bei unserem Sessel handelt es sich nicht wirklich um einen Sessel. Ich muss zugeben wir waren etwas zu geizig uns einen tatsächlichen Ohrenbackensessel zuzulegen. Allerdings sind wir bei einer unserer vielen Möbelhausbesuche auf diesen Esszimmerstuhl gestoßen, ebenfalls im Farbton taupe, mit einem Leinenstoff bezogen und Holzfüßen. Die Vorteile des ursprünglichen Esszimmerstuhls lagen für uns sofort auf der Hand, er passt optisch genau in unser Schlafzimmer Konzept, er ist nicht ganz so groß und breit wie ein klassischer Ohrenbackensessel und wirkt damit nicht so massiv im Raum und natürlich der günstigere Preis.

Abgerundet haben wir die neue Einrichtung schließlich noch mit zwei Ösenschals in einem dunkleren taupe und einem schweren und sehr weichen Stoff vor unserem bodentiefen Fenster. Die zwei kleinen Teppichen in drei verschiedenen Naturtönen hatten wir bereits in unserem alten Schlafzimmer und fanden, das diese auch in unser neues Schlafzimmer passen.

Wir fühlen uns in unserem neuen Schlafzimmer sehr wohl und finden das die dezenten und warmen Naturtöne und die Materialien die wir verwendet haben es sehr gemütlich wirken lassen.
Das einzige was jetzt noch fehlt ist eine neue Matratze :)

Lollipop Blumenstrauß

Irgendwann kommt man in ein Alter, da bringt man auf Geburtstage kein Lego oder die neueste Barbie als Geschenk mit sondern einen Gutschein oder vielleicht sogar ein Geldgeschenk. Da ein bloßer Gutschein jedoch immer nach ein bischen „wenig“ aussieht, verpacke ich ihn gerne noch kreativ. Eine Möglichkeit dafür ist der Lollipop Blumenstrauß.

Folgende Materialien benötigt man für den Strauß:
– Lollipops
– Schaschlikspieße aus Holz
– Grüne Servietten
– Tesafilm
– Washi-Tape
– Durchsichtige Cellophanfolie
– Geschenkband
– Schere

Zu allererst werden die Lollipop Stiele verlängert, indem man die Schaschlikspieße in den Hohlraum des Stieles steckt und mit Tesafilm umwickelt. Sobald dies mit allen Lollipops gemacht wurde können die Spieße nun etwas eingekürzt werden, damit der Strauß am Schluss nicht zu lang wird.


Nachdem alle Lollipops in etwa die gleiche Länge haben kann man damit beginnen diese nach und nach zu einem Strauß zu formen. Dazu befestigt man mit Tesafilm die Lollipops kreisförmig aneinander. Aus der Erfahrung heraus bietet es sich an, drei Kreise anzulegen mit insgesamt 19 Lollipops.

Sobald der Strauß seine endgültige Form erreicht hat kann man die Stiele mit Washi-Tape (am besten grünes) umwickeln, damit man den Strauß später besser halten kann.
Um Blütenblätter nachzubilden bringt man nun fünf grüne Servietten etwas versetzt um den Strauß herum an und befestigt diese ebenfalls mit dem Tape.


Zum Schluss umwickelt man den fertigen Blumenstrauß noch mit durchsichtiger Cellophanfolie und Geschenkband und schon ist der Strauß bereit verschenkt werden.
Mit etwas Übung schafft man es den Lollipop Blumenstrauß in knapp einer Stunde zusammen zu stellen.

Der Frühling zieht ein

Nachdem die Temperaturen wärmer werden und kein Schnee mehr in Sicht ist haben wir unsere Weihnachts- und Winterdekoration gegen Frühlings-/Osterdekoration getauscht.


Um auch im Außenbereich einen kleinen Farbtupfer zu haben, haben wir eine geflochtenen Dekoschale, so wie zwei weitere Pflanzgefäße mit Primeln in weiß und lila und Ziergras bepflanzt.

Gardinen im Wohn- und Esszimmer

Daniel war sich ja schon immer sicher:
„Da müssen Gardinen hin damit’s gemütlicher und wohnlicher wird!“

Doch Gardinen sind nicht gleich Gardinen. Während Daniel am liebsten direkt nach dem Einzug das Schienensystem inklusive Gardinen von Ikea geholt hätte konnte ich mich damit nicht so wirklich anfreunden. In unserer alten Mietwohnung hatten wir genau diese Gardinen von Ikea bereits hängen und für die Mietwohnung fand ich das auch völlig in Ordnung: kostengünstig und leicht zu montieren.
Allerdings hat mich schon immer gestört, dass man die Gardinen nicht waschen konnte, da die untere Leiste daran festgeklebt werden musste. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass man das Dekor bald an jeder dritten Ecke zu sehen bekam.

Da meine Mutter Ihre Gardinen passgenau und mit Wunschstoff beim Teppich- und Tapetenland gekauft hat und damit sehr zufrieden war und ist haben wir uns ebenfalls einmal dort umgesehen. Die Stoffauswahl ist riesig und so war es nicht verwunderlich, das wir ohne Beratung kaum zurecht gekommen wären. Die Beraterin nahm sich jedoch sehr viel Zeit und brachte uns ein Stoffmuster nach dem anderen.

Nachdem wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit für zwei Favoriten und die passende Schiene entschieden hatten vereinbarten wir einen Termin um die Maße der Fenster nehmen zu lassen.
Kaum zwei Wochen später Stand die Beraterin mit Zollstock bewaffnet vor unserer Tür und nahm Maß an den drei Fenstern im Wohn- und Esszimmer. Die Stoffmuster brachte sie ebenfalls mit, damit wir sehen konnten, ob diese wirklich in unser Haus passten. Das Aufmaß nehmen ist ein kostenloser Service des Teppich- und Tapetenland, was wir wirklich toll fanden da so sicher gestellt war, dass es auch die richtigen Maße sind.

Eine Woche später hielten wir dann auch schon das detaillierte Angebot in den Händen und naja wirklich günstig war das Ganze nicht. Das lag zum einen daran, dass wir einen Stoff mit einem speziellen Muster ausgesucht hatten bei dem viel Verschnitt anfällt (da das Muster genau mittig platziert werden soll). Zum anderen haben wir uns für die Deckenmontage der Gardinenschienen entschieden was zur Folge hat, dass die Gardinen natürlich auch recht lang sind. Zwei weitere Kostentreiber waren der Wunsch nach einem Raffstore für das Fenster hinter dem Sofa und der Fakt, dass wir uns für ein Dreischienensystem entschieden haben.

Aber wie heißt es so schön „Qualität hat ihren Preis.“ also nahmen wir das Angebot an. Da unser Wunschstoff nicht auf Lager war dauerte es knapp 6 Wochen bis wir unsere Gardinen abholen konnten.
Die Montage gestaltete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten recht einfach, und nach knapp drei Stunden hingen alle Gardinen.

Verbrauchtes Material:
– 5,80 Meter Flächenvorhangschienen von Gardinia (diese mussten noch auf die Fenstermaße zugeschnitten werden)
– 7,26 Meter Schiebegardinen in weiß
– 8,53 Meter Schiebegardinen und Raffstore mit grauem Muster
– 7 Stück Paneelwagen
– 6 Packungen Deckenträger (Inhalt je 2 Stück inklusive Schrauben)
– 1 Packung Dübel
– 3 Packungen Endkappen (Inhalt je 2 Stück)

Die Gardinen sind sehr gut verarbeitet und lassen sich problemlos anbringen. Durch die Befestigung mit einen Klettverschluss am oberen Rollwagen lässt sich der Stoff ganz schnell abnehmen, ohne das man die Schiene auseinander nehmen muss.

Der Stoff passt wirklich sehr gut in unser Wohn- und Esszimmer und lässt alles viel gemütlicher wirken – man hat nun den Eindruck in einem ganz neuen Raum zu sein. Ein weiterer Vorteil, man fühlt sich nicht mehr wie auf dem Präsentierteller, wenn man Sonntagsmorgens in seinem Schlafanzug seinen Kaffee am Esstisch trinkt.

Gästebad mit Dusche oder ohne?

Diese Frage stellen sich viele Bauherren bei der Grundrissplanung.
Für uns war von Anfang an klar, dass in unser Gästebad eine Dusche mit hinein muss. Da wir am Standardgrundriss des Trendline 5 von allkauf einige Änderungen vorgenommen haben – unter anderem auch der Tausch des Hauswirtschaftsraumes mit dem Gästebad im EG – hatten wir auch genügend Platz im Gäste-WC (4, 57 qm) um bequem eine bodentiefe Dusche mit den Maßen 90×90 einzuplanen.

Doch warum war die zweite Dusche für uns ein muss?
Falls einmal Kinder mit im Haushalt sein sollten hat man so immer ein zweites Bad auf das man ausweichen kann und man tritt sich so gerade morgens nicht ständig auf die Füße. Mittlerweile sieht man bei Grundrissen oft ein extra Kinderbad das im OG mit eingeplant wird. Dies wollten wir jedoch nicht, da es uns bei unserem Grundriss der Größe der Schlafzimmer im OG abträglich gewesen wäre. Außerdem sind wir der Ansicht, das ein extra Kinderbad tatsächlich erst aktiv genutzt wird, wenn die Kinder ein gewisses Alter erreicht haben und in diesem Alter können sie dann auch problemlos eine Treppe runter gehen um das zweite Bad zu erreichen – daher haben wir uns gegen ein Kinderbad im OG entschieden.
Wir konnten auch schon die Erfahrung machen, dass man auch zu zweit des öfteren eine zweite Dusche zum ausweichen benötigt, zum Beispiel wenn man einmal spät dran ist und beide sich gleichzeitig fertig machen müssen.
Des weiteren hat die Dusche im EG den Vorteil, das wenn einmal Gäste bei uns im Arbeits-/Gästezimmer (das Arbeitszimmer von Daniel im EG soll in Zukunft noch durch ein ausziehbares Schlafsofa für Gäste ergänzt werden) übernachten diese ein eigenes Bad zur Verfügung haben und so autark sind. Falls die Gäste Frühaufsteher sind können diese sich in Ruhe im Bad richten und schon einmal einen Kaffe in der Küche trinken ohne morgens die restlichen Bewohner im Haus die im OG schlafen zu wecken.
Unsere Dusche im EG hat außerdem den Vorteil, dass man, wenn man beispielsweise verdreckt durch die Gartenarbeit oder sonstiges nach Hause kommt nicht erst mit den dreckigen Klamotten ins OG muss (und so den Dreck im ganzen Haus verteilt) sondern direkt ins Bad im EG (das übrigens direkt neben der Haustür liegt und dadurch die Wege sehr kurz hält) und ab unter die Dusche kann.

Nach etwas mehr als einem Jahr das wir nun im Haus wohnen haben wir uns nun schon oft in unserer Entscheidung für die zweite Dusche im Gästebad bestätigt gefühlt und wir würden nicht darauf verzichten wollen. Auch die Größe unseres Gästebades mit knapp 5 qm wirkt trotz Dusche nicht beengt und auch zu zweit kann man sich problemlos noch darin bewegen.

Damit das Bad für unsere Gäste auch einladend ist, darf die richtige Deko natürlich nicht fehlen. Wir haben uns für eine leicht maritime Deko entschieden (passend zu der Bordüre die wir angebracht haben wie wir finden) mit einigen handgefertigten Einzelstücken von unseren Urlaubsreisen.

Ostereier

Da ich aktuell ja noch ans Haus gefesselt bin aufgrund meiner Fuß OP habe ich dieses Jahr die Zeit dazu ein paar Ostereier zu bemalen.

Also wurden erst einmal acht Eier ausgepustet. Dazu habe ich die rohen Eier mit einer sehr spitzen Nadel auf beiden Seiten angestochen und die Löcher anschließend etwas vergrößert um die Eier dann auszupusten.
Danach habe ich die Eier noch vorsichtig mit Wasser ausgespült und trocknen lassen.

Einen Teil der Eier habe ich nach dem trocknen mit Klebeband in verschiedenen Mustern versehen (Sternchen, Rauten, etc.) einen anderen Teil habe ich so belassen um diese nach dem Färben zu verzieren.

Verzierung vor dem Färben.

Verzierung vor dem Färben.

Dieses Jahr habe ich zum Färben keine Kaltfarben benutzt sondern Farbe die die Eier in heißem Wasser einfärbt. Wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergebnis dieser neuen Farbe nicht, da sie nicht sehr gleichmäßig und auch nicht deckend ist (also das nächste mal wieder Kaltfarben).

Nachdem die Eier gefärbt und trocken waren habe ich einen Teil noch mit Stempeln verziert und sie mit Schnüren zum aufhängen versehen.

Fertiges Ergebnis - leider noch nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte.

Fertiges Ergebnis – leider noch nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte.

Das Ergebnis ist ganz in Ordnung, da ich aber noch nicht wirklich zufrieden bin werde ich noch einen zweiten versuch mit anderen Farben wagen.

Frühlings Deko.

 

Fensterdeko

Fensterdeko

Weihnachten ist schon lange vorbei und den Schnee können wir auch nicht mehr sehen, daher wurde es (schon vor einigen Wochen) Zeit umzudekorieren und frischen Wind rein zu bringen.

Anbei ein paar Eindrücke:

Weihnachtliche Deko vor der Haustür.

Nicht nur im Haus soll es weihnachtlich dekoriert sein, sondern auch vor dem Haus, damit sich jeder Gast sofort willkommen fühlt :)

Da wir noch eine schöne Laterne für den Außenbereich übrig hatten musste diese für meine Dekopläne herhalten.

Zusätzlich zu der Laterne habe ich noch folgendes benötigt:
– LED-Kerze
– Christbaumkugeln
– Holzstern
– Nylonschnur
– doppelseitiges Klebeband
– Alufolie

Als erstes habe ich mit Hilfe von Alufolie einen kleinen Unterbau für die Kerze gefertigt, dieser war nötig, da die Kerze sonst völlig zwischen den Christbaumkugeln unter gehen würde.

Unterbau als Alufolie für die Kerze.

Unterbau aus Alufolie für die Kerze.

Den Unterbau befestigte ich mit doppelseitigem Klebeband am Boden der Laterne. Die Kerze wurde ebenfalls mit doppelseitigem Klebeband befestigt um ein späteres verrutschen zu verhindern (die Kerze mit doppelseitigem Klebeband zu befestigen sollte man jedoch nur machen, wenn man eine LED-Kerze mit Fernbedienung hat, da es ansonsten knifflig werden kann die Kerze an- und auszuschalten).
Um die Kerze herum wurden nun die Christbaumkugeln platziert. Zuletzt befestigte ich noch den Holzstern mit der Nylonschnur oben an der Laterne, so das der Stern schön mittig über der Kerze hängt.

Direkt vor unserer Haustür macht sich die Laterne im dunkeln besonders gut und das schöne ist, da ich mich für ein Set von LED-Kerzen mit Fernbedienung entschieden habe muss ich die Laterne auch nicht öffnen um die Kerze an- oder auszuschalten.

Ein Advents“kranz“ muss her.

Einer der vielen schönen Weihnachtstraditionen ist der Adventskranz. Man kann ihn kaufen oder auch selber basteln. In diesem Jahr habe ich mich für eine Zwischenlösung entschieden, d. h. ich bastel zwar nicht selbst aber stelle ihn selbst zusammen. Einen Kranz soll es in diesem Jahr auch nicht geben sondern wohl eher eine „Adventsschale“.

Dafür habe ich folgendes besorgt:
– eine große Holzschale
– vier Teelichthalter mit Rinde
– Kiefernzapfen
– kleine rote Weihnachtsbaumkugeln
– Tannenreisig
– Holzstern

Als erstes einmal werden die Teelichthalter in der Schale platziert. Ich habe mich dafür entschieden drei kleine und einen großen Teelichthalter zu besorgen, den größeren habe ich links außen platziert.
Als nächstes wird der Tannenreisig in die Zwischenräume gelegt, die noch bestehenden Lücken nun noch mit den Zapfen und Kugeln ausfüllen.
Den Stern noch dekorativ an einen der Teelichthalter anlehnen und schon ist die diesjährige Adventsschale fertig :)