Stufenmatten für die Kellertreppe

Sowohl in den Keller als auch in das Dachgeschoss haben wir eine Holztreppe. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Treppen besteht darin, dass die Kellertreppen mit Setzstufen ist (also geschlossen) und die Treppe ins Dachgeschoss offene Stufen hat. So schön eine Holztreppe auch ist, sie ist leider auch anfällig für Kratzer und Macken und birgt auch eine gewisse Rutschgefahr (wir sind schon ein paar mal auf unserem Hintern die Treppe herunter gerutscht).

Besonders die Kellertreppe hat schon gelitten da man in den Keller des öfteren auch einmal mit Schuhen die Treppe herunter läuft – sei es der Handwerker der in den Heizungskeller muss oder wir selbst die nur schnell einmal etwas holen. Um die Treppenstufen in Zukunft etwas zu schützen und die Rutschgefahr zu mindern haben wir uns dazu entschieden – zumindest bei der Kellertreppe – Stufenmatten anzubringen.

Wir haben uns hier für rechteckige Stufenmatten von Vorwerk entschieden in der Farbe hellbraun mit etwas dunklerem eingeketteltem Rand. Die Kanten sind mit PVC-Winkeln verstärkt für eine längere Haltbarkeit.

Stufenmatte von unten mit PVC-Winkel und zwei Klebestreifen (Quelle: amazon)

Stufenmatte von unten mit PVC-Winkel und zwei Klebestreifen (Quelle: amazon)

Bevor ich mich ans anbringen der Matten machen konnte mussten alle Stufen erst einmal gründlich gereinigt und von Staub und Fettrückständen befreit werden damit die Matten später auch gut haften. Danach habe ich mir den entsprechenden Seitenabstand berechnet damit die Stufenmatten auch mittig aufliegen und diesen mit Hilfe von Malerkrepp markiert.

Nun konnte es ans anbringen der insgesamt 13 Stufenmatten gehen. Die Matten sind bereits mit je zwei Spezialgewebeklebestreifen ausgestattet die sehr gut haftet und die Anbringung sehr einfach und schnell gestalten. Nach insgesamt einer Stunde war dann auch schon alles erledigt.

Die Stufenmatten schützen nun nicht nur die Treppe (und uns) sondern dämpfen auch unsere Trittgeräusche und bringen eine wohnliche Atmosphäre in den offenen Kellerflur.
Bei der Bestellung der Matten hatten wir uns für ein Set bestehend aus insgesamt 15 Matten entschieden, so das wir nun noch zwei auf Reserve haben falls einmal ein Austausch notwendig sein sollte.

Plissees im Schlafzimmer zur Verdunkelung – Reklamation

Beim Hausbau haben wir uns aktiv für jeweils ein zusätzliches Dachfenster in jedem Raum im DG entschieden. Diese Entscheidung haben wir bis heute nicht bereut, da sie einen hohen Lichtgewinn bringen und wir so in jedem Raum die Möglichkeit des Querlüftens haben.
Gerne hätten wir natürlich elektrische Außenrollläden zur Verdunkelung – für fünf Dachfenster ist dies jedoch eine teure Angelegenheit. Daher haben wir uns letztes Jahr im August dazu entschieden als Zwischenlösung Plissees zu montieren.

Da wir bereits für unser Badezimmer Plissees bei plissee-experte.de bestellt hatten und damit gute Erfahrungen gemacht haben, entschieden wir uns auch diesmal wieder für diesen Hersteller.
Da wir nicht nur Abdunkeln sondern auch die sommerliche Hitze aussperren wollten, ist unsere Wahl auf das zweizügige „Duo-Blackout“ Plissee gefallen.

Dieses Plissee besteht aus zwei Stoffen:
Der untere Stoff ist das „Dekoplissee“ (wir haben uns für weiß mit Sonnenschutzfunktion entschieden), dieses dunkelt noch nicht ab und dient eher tagsüber als Sonnen- und Sichtschutz.
Der obere Stoff ist das „Duo-Blackout“, hierbei handelt es sich um ein Wabenplissee, dass abdunkelt und einen Hitze- und Kälteschutz bildet.

Da wir das ganze erst einmal testen wollten haben wir lediglich einmal zwei Plissees bestellt, eines für das Schlafzimmer und eines für das Ankleidezimmer.
Die Lieferung erfolgte innerhalb von einer Woche und auch die Montage gestalte sich recht fix wenn man einmal den Dreh raus hatte.
Zwar wird das Plissee mit einem Rahmen innerhalb des Fensters montiert, aber eine hundertprozentige Abdunkelung wird dadurch nicht erzielt – etwas Licht dringt immer noch zwischen Rahmen und Plissee hindurch. Dies haben wir jedoch erwartet und haben damit kein Problem.
Bisher waren wir mit den beiden Plissees sehr zufrieden vor allem der Hitzeschutz bewährte sich in den heißen Sommermonaten.
Das weiße „Dekoplissee“ schützt durch seine zusätzliche Sonnenschutzfunktion außerdem unsere Kleider im Ankleidezimmer ganzjährig vor dem Ausbleichen (leider mussten wir schon einige „Kleideropfer“ vor der Montage des Plissees betrauern).

Vor ein paar Tagen mussten wir jedoch feststellen, dass im Schlafzimmer einige der Waben ausgeblichen waren und die Abdunkelung so an diesen Stellen nicht mehr gegeben ist.

Im oberen Bereich sind die Waben ausgeblichen und lichtdurchlässig geworden.

Im oberen Bereich sind die Waben ausgeblichen und lichtdurchlässig geworden.

Außerdem löste sich das Plissee an einer Stelle der Aufhängung ab.
Da das Plissee noch nicht einmal ein Jahr in Benutzung ist und wir sehr sorgsam damit umgehen, haben wir das ganze mit ein paar Fotos beim Hersteller reklamiert.

Oben rechts fing das Plissee an sich von der Halterung abzulösen.

Oben rechts fing das Plissee an sich von der Halterung abzulösen.

Innerhalb von 24-Stunden hatten wir bereits eine Antwort auf unsere Reklamation und eine Woche später lieferte unser Postbote bereits ein komplett neues und kostenfreies Ersatzplissee – das ist einmal unkomplizierter und schneller Kundenservice, so bestellen wir gerne wieder!

Nachtrag:
Nachdem das defekte Plissee im Schlafzimmer problemlos von Plissee-Experte ersetzt wurde mussten wir zu unserem Leidwesen feststellen, dass nun auch das zweite Plissee im Ankleidezimmer die selben Mängel aufweist. Auch dies haben wir reklamiert und warten auf eine Antwort.
Ursprünglich hatten wir vor die anderen Räume im DG auch mit diesen Plissees auszurüsten, davon nehmen wir jetzt allerdings erst einmal Abstand, da wir das Gefühl haben, dass die Plissees nicht mit der intensiven Sonneneinstrahlung im Sommer zurecht kommen.

Schlafzimmer

Wie versprochen möchten wir euch heute unser nun fertiges Schlafzimmer vorstellen.
Unser bisheriges Schlafzimmer war noch ein Überbleibsel aus unser alten Wohnung und bestand aus einem Ikea Bett mit integrierten Nachttischen in Buche. Unseren Kniestock hatten wir damals mit einem Mokkabraunen Passepartout abgehoben.


Etwa zwei Wochen nachdem unsere Steinwand fertig gestellt war und wir das ganze Schlafzimmer noch einmal weiß gestrichen hatten wurde unser neues Bett mit den zwei Nachttischen geliefert.
Wir haben wirklich lange nach einem Bett gesucht das uns gefällt und sind schließlich bei dem Schweizer Hersteller Hasena fündig geworden. Bei diesem Hersteller hatten wir die Möglichkeit das Bett selbst zusammen zu stellen, da man den Rahmen, das Kopfteil, die Füße und Zubehör wie Kissen, Lampen, etc. individuell miteinander kombinieren kann.
Wir haben uns bei dem Rahmen für einen aus der Reihe „Oak-Line Wild“ entschieden, der aus Wildeiche natür, gebürstet und geölt besteht. Dazu haben wir Metallfüße kombiniert und ein Kopfteil mit zwei aufgesetzten Kissen aus Leinenstoff in der Farbe Taupe. Auf die Rückseite des Kopfteiles hat Daniel noch einen LED-Stripe angebracht. Dieser beleuchtet nun stimmungsvoll und dezent unsere Steinwand. Bei den Nachttischen haben wir uns für schlichte Tischenchen mit jeweils einer Schublade ebenfalls aus Wildeiche natur entschieden.

Den Farbton taupe haben wir auch im restlichen Schlafzimmer wieder aufgegriffen.
Wie zum Beispiel bei unseren Lampen: die beiden Nachttischlampen die Stehlampe und die Deckenleuchte haben alle einen Stoffbezug in einem hellen und leichten taupe Farbton. Bei der Innenseite der Lampenschirme haben wir ein schlichtes weiß gewählt, da dies bei späteren Farbwechseln der Birne die beste Farbreflexion bringt.

Bei unserem Sessel handelt es sich nicht wirklich um einen Sessel. Ich muss zugeben wir waren etwas zu geizig uns einen tatsächlichen Ohrenbackensessel zuzulegen. Allerdings sind wir bei einer unserer vielen Möbelhausbesuche auf diesen Esszimmerstuhl gestoßen, ebenfalls im Farbton taupe, mit einem Leinenstoff bezogen und Holzfüßen. Die Vorteile des ursprünglichen Esszimmerstuhls lagen für uns sofort auf der Hand, er passt optisch genau in unser Schlafzimmer Konzept, er ist nicht ganz so groß und breit wie ein klassischer Ohrenbackensessel und wirkt damit nicht so massiv im Raum und natürlich der günstigere Preis.

Abgerundet haben wir die neue Einrichtung schließlich noch mit zwei Ösenschals in einem dunkleren taupe und einem schweren und sehr weichen Stoff vor unserem bodentiefen Fenster. Die zwei kleinen Teppichen in drei verschiedenen Naturtönen hatten wir bereits in unserem alten Schlafzimmer und fanden, das diese auch in unser neues Schlafzimmer passen.

Wir fühlen uns in unserem neuen Schlafzimmer sehr wohl und finden das die dezenten und warmen Naturtöne und die Materialien die wir verwendet haben es sehr gemütlich wirken lassen.
Das einzige was jetzt noch fehlt ist eine neue Matratze :)

Steinwand im Schlafzimmer

Wir hatten uns schon lange überlegt, dass wir eine Steinwand in unserem Haus haben möchten – wo, wie und was genau war uns aber noch nicht so ganz klar.
Als es nach 10 Jahren und drei Umzügen nun endlich Zeit wurde unser bisheriges Ikea Bett gegen ein neues einzutauschen, nahmen wir das zum Anlass unser komplettes Schlafzimmer umzugestalten. Die Umgestaltung des Schlafzimmers war die Gelegenheit unsere Idee der Steinwand umzusetzen.

Sobald die neuen Möbel bestellt waren machten wir uns also auf den Weg in den Baustoffhandel um uns diesbezüglich beraten zu lassen. Mit Hilfe der fachkundigen Beraterin waren auch schnell zwei Verblendersteine gefunden die uns zusagten. Netterweise durften wir unsere favorisierten Steine mit nach Hause nehmen um uns in Ruhe entscheiden zu können. Zu Hause angekommen war die Entscheidung schnell für den helleren der beiden Verblendersteine getroffen.

Folgende Materialien haben wir daraufhin im Baustoffhandel bestellt bzw. eingekauft:
– 4 qm Quarzit-Verblendersteine (60x15mm)
– 1L Schutzgrund
– 15 kg Multifunktions-Naturstein und Fliesenkleber Cremeweiss
– 1 x Zahnkelle
– Farbrolle um Tiefengrund aufzutragen
– Chillicut Diamant-Trennscheibe

Wir hatten uns vorgenommen die Fläche unter unserer Dachschräge (also den kompletten Kniestock) mit der Steinwand zu versehen. Der Untergrund an dieser Stelle musste natürlich erst einmal vorbereitet werden, indem wir die komplette Wand aufgeraut und anschließend mit einem Tiefengrund behandelt haben damit die Steine später besser haften. Während der Tiefengrund einzog haben wir alle acht Pakete mit den Verblendersteinen ausgepackt und auf dem Boden ausgelegt. Dies ist wichtig, damit man die verschiedenen Steine untereinander mischen kann. Es kann nämlich sein, dass zwischen den einzelnen Paketen größere Farbunterschiede bestehen und wenn man diese nicht zuvor durchmischt wirkt der Farbverlauf an der späteren Wand nicht homogen.

Nachdem der erste Stein zugeschnitten und die erste Fuhre Kleber angerührt war konnte es auch schon losgehen. Da wir zuvor noch nie Fliesen geklebt hatten brauchten wir einige Zeit bis wir den Dreh mit der Zahnkelle und dem aufbringen des Klebers raus hatten. Wir haben uns zwischenzeitlich auch noch mit ein paar kleineren Spachteln die wir noch im Keller hatten ausgeholfen um den Kleber besser aufbringen zu können.

Sobald die erste Reihe jedoch geklebt und in Waage gebracht war ging es recht rasch voran. Dank der wirklich tollen Diamant-Trennscheibe (diese können wir auch wirklich nur weiter empfehlen) war auch das Zuschneiden der Aussparungen für Steckdosen und Lichtschalter kein Problem.

Insgesamt benötigten wir mit allen Vorbereitungen knapp zwei Tage für das Anbringen der 4qm Steinwand. Mit etwas mehr Übung geht das sicher aber auch schneller ;)

Fertige Wand

Fertige Wand

Kosten für die Steinwand:
– 8 Pakete Quarzit-Verblendersteine:   238,00 EUR
– 1L Schutzgrund:                                 13,00 EUR
– 15 kg Naturstein- und Fliesenkleber:  43,00 EUR
– Sonstiges (Zahnkelle, etc.):                50,00 EUR
Gesamtkosten:                                     344,00 EUR

Wir sind mit dem Ergebnis wirklich zufrieden und finden das die Steinwand sehr gut mit den neuen Möbeln harmoniert. Das Gesamtergebnis unseres neuen Schlafzimmers werden wir demnächst hier vorstellen.

 

Garderobe vom Schreiner

Wir wohnen nun bereits seit fast genau zwei Jahren in unserem Häuschen und genauso lange steht nun schon unser Provisorium (ein vom Umzug übrig gebliebener Ikea Schrank und zwei Schuhablagen aus Plastik) in der für die Garderobe vorgesehenen Nische.

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Das hat nun ein Ende, den unsere individuell geplante und vom Schreiner angefertigte Garderobe ist nun eingebaut worden. Doch warum hat das ganze nur so lange gedauert?

Wie bereits in einem früheren Beitrag geschrieben hatten wir bestimmte Anforderungen an unsere Garderobe:
– großer geschlossener Schrank für Jacken
– großer geschlossener Schrank für Schuhe
– Sitzgelegenheit (um sich beim Schuhe anziehen auch einmal hinsetzen zu können)
– eine (offene) Möglichkeit für unsere Gäste Ihre Jacken aufzuhängen und Schuhe abzustellen
– Stauraum für Handschuhe, Schals, Mützen, etc.
– integrierter (Ganzkörper-) Spiegel
– eventuell indirekte Beleuchtung
– passgenau für die dafür vorgesehene Nische
– und natürlich optisch ansprechend

Wie die meisten anderen wahrscheinlich auch, sind wir mit unseren Vorstellung erst einmal von einem Möbelhaus zum anderen getingelt. Doch so recht erfüllte keines der dort ausgestellten Modelle unsere Anforderungen. Hinzu kamen noch die Preise der entsprechenden Möbel. Wir sind gerne bereit für ein qualitativ hochwertiges Möbelstück auch den entsprechenden Preis zu bezahlen, da wir aber an den Garderobenvarianten aus den Möbelhäusern immer noch einige Anpassungen hätten vornehmen oder Kompromisse eingehen müssen waren die dort gebotenen Preise einfach zu hoch.
Vor ca. einem Jahr entdeckten wir jedoch auf der Südwest Messe (können wir nur jedem empfehlen da einmal vorbei zu schauen, man kann dort tolle Ideen sammeln) mehrere Stände von Schreinern mit Möbeln und Garderoben die uns auf anhieb angesprochen haben.
Wir kamen mit den dortigen Ausstellern ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sich die Preise einer von einem Schreiner hergestellten Garderobe zu einer im Möbelhaus qualitativ hochwertigen gekauften Garderobe gar nicht so viel unterschieden.
Von da an stand für uns fest, wir möchten unsere Garderobe gerne individuell auf uns zugeschnitten von einem örtlichen Schreiner fertigen lassen.

So vereinbarten wir im November letzten Jahres mit einem Schreiner der uns zusagte einen vor Ort Termin. Voll ausgerüstet mit Skizzenblock, einigen Mustern und Zollstock kam er vorbei und nahm sich zwei Stunden Zeit uns in Ruhe zu beraten. Er nahm die Maße, hörte sich unsere Vorstellungen an und gab uns viele tolle Ideen und Vorschläge an die wir zuvor gar nicht gedacht hatten.
Knapp eine Woche später hatten wir bereits die ersten Entwürfe als 3D-Modell in unserem E-Mail Fach zusammen mit dem Angebotspreis. Nach einigen Telefonaten, einem Termin in der Schreinerei und zwei weiteren Entwürfen mit unseren Anpassungen konnte der Schreiner dann endlich loslegen.

Folgende Elemente enthält unsere Garderobe:
– Einbaugarderobe (mit zwei Schränken) in weiß
Aufteilung links: zwei Schubladen (unten), Schrank mit Kleiderstange, Tür mit Innenspiegel
Aufteilung rechts: zwei Schubladen (unten), Schrank mit 7 Fachböden
– Korpus mit 3 Garderobenhaken, und einem festen Fachboden in Kernbuche, Rückwand aus gebürsteten Aluminium/Metall mit Kernbuche Verstrebungen und LED-Beleuchtung
– Schränke und Schubladen mit Softclose

Diesen Freitag wurde die Garderobe durch den Schreiner pass genau in unsere Nische eingebaut. Um die Fachböden des Schuhschrankes vor Verschmutzung und Kratzern zu schützen haben wir diese noch mit rutschfesten, transparenten Schubladeneinlagen ausgestattet.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Die Garderobe bietet ausreichend Platz für Schuhe, Jacken (sowohl im Schrank als auch an den drei Haken), Mützen, Schals, Handtaschen und einiges mehr.


Die zusätzliche LED-Beleuchtung bringt ein tolles warmes Ambientelicht in unseren Flurbereich und mit ein paar grünen Dekoelementen (passend zu unserer Apfelgrünen Wand im Flur) und einem Sitzkissen auf unserer Bank wirkt der Flurbereich nun sehr einladend, hell, freundlich und aufgeräumt. Die Kernbucheelemente in der Garderobe greifen unsere Buche Treppe auf ergänzen diese sehr gut.

Der Frühling zieht ein

Nachdem die Temperaturen wärmer werden und kein Schnee mehr in Sicht ist haben wir unsere Weihnachts- und Winterdekoration gegen Frühlings-/Osterdekoration getauscht.


Um auch im Außenbereich einen kleinen Farbtupfer zu haben, haben wir eine geflochtenen Dekoschale, so wie zwei weitere Pflanzgefäße mit Primeln in weiß und lila und Ziergras bepflanzt.

Gardinen im Wohn- und Esszimmer

Daniel war sich ja schon immer sicher:
„Da müssen Gardinen hin damit’s gemütlicher und wohnlicher wird!“

Doch Gardinen sind nicht gleich Gardinen. Während Daniel am liebsten direkt nach dem Einzug das Schienensystem inklusive Gardinen von Ikea geholt hätte konnte ich mich damit nicht so wirklich anfreunden. In unserer alten Mietwohnung hatten wir genau diese Gardinen von Ikea bereits hängen und für die Mietwohnung fand ich das auch völlig in Ordnung: kostengünstig und leicht zu montieren.
Allerdings hat mich schon immer gestört, dass man die Gardinen nicht waschen konnte, da die untere Leiste daran festgeklebt werden musste. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass man das Dekor bald an jeder dritten Ecke zu sehen bekam.

Da meine Mutter Ihre Gardinen passgenau und mit Wunschstoff beim Teppich- und Tapetenland gekauft hat und damit sehr zufrieden war und ist haben wir uns ebenfalls einmal dort umgesehen. Die Stoffauswahl ist riesig und so war es nicht verwunderlich, das wir ohne Beratung kaum zurecht gekommen wären. Die Beraterin nahm sich jedoch sehr viel Zeit und brachte uns ein Stoffmuster nach dem anderen.

Nachdem wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit für zwei Favoriten und die passende Schiene entschieden hatten vereinbarten wir einen Termin um die Maße der Fenster nehmen zu lassen.
Kaum zwei Wochen später Stand die Beraterin mit Zollstock bewaffnet vor unserer Tür und nahm Maß an den drei Fenstern im Wohn- und Esszimmer. Die Stoffmuster brachte sie ebenfalls mit, damit wir sehen konnten, ob diese wirklich in unser Haus passten. Das Aufmaß nehmen ist ein kostenloser Service des Teppich- und Tapetenland, was wir wirklich toll fanden da so sicher gestellt war, dass es auch die richtigen Maße sind.

Eine Woche später hielten wir dann auch schon das detaillierte Angebot in den Händen und naja wirklich günstig war das Ganze nicht. Das lag zum einen daran, dass wir einen Stoff mit einem speziellen Muster ausgesucht hatten bei dem viel Verschnitt anfällt (da das Muster genau mittig platziert werden soll). Zum anderen haben wir uns für die Deckenmontage der Gardinenschienen entschieden was zur Folge hat, dass die Gardinen natürlich auch recht lang sind. Zwei weitere Kostentreiber waren der Wunsch nach einem Raffstore für das Fenster hinter dem Sofa und der Fakt, dass wir uns für ein Dreischienensystem entschieden haben.

Aber wie heißt es so schön „Qualität hat ihren Preis.“ also nahmen wir das Angebot an. Da unser Wunschstoff nicht auf Lager war dauerte es knapp 6 Wochen bis wir unsere Gardinen abholen konnten.
Die Montage gestaltete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten recht einfach, und nach knapp drei Stunden hingen alle Gardinen.

Verbrauchtes Material:
– 5,80 Meter Flächenvorhangschienen von Gardinia (diese mussten noch auf die Fenstermaße zugeschnitten werden)
– 7,26 Meter Schiebegardinen in weiß
– 8,53 Meter Schiebegardinen und Raffstore mit grauem Muster
– 7 Stück Paneelwagen
– 6 Packungen Deckenträger (Inhalt je 2 Stück inklusive Schrauben)
– 1 Packung Dübel
– 3 Packungen Endkappen (Inhalt je 2 Stück)

Die Gardinen sind sehr gut verarbeitet und lassen sich problemlos anbringen. Durch die Befestigung mit einen Klettverschluss am oberen Rollwagen lässt sich der Stoff ganz schnell abnehmen, ohne das man die Schiene auseinander nehmen muss.

Der Stoff passt wirklich sehr gut in unser Wohn- und Esszimmer und lässt alles viel gemütlicher wirken – man hat nun den Eindruck in einem ganz neuen Raum zu sein. Ein weiterer Vorteil, man fühlt sich nicht mehr wie auf dem Präsentierteller, wenn man Sonntagsmorgens in seinem Schlafanzug seinen Kaffee am Esstisch trinkt.

Stillstand?!

Es ist etwas still geworden hier im Blog, der letzte Beitrag liegt schon wieder einen ganzen Monat zurück. Doch ruhig wird es bei uns im und um das Haus herum ja nie wirklich, was hat sich also alles in den letzten vier Wochen so getan?

– Fundstück Couchtisch:
Nach langer Suche sind wir per Zufall endlich fündig geworden und haben unseren neuen Couchtisch (passend zum neuen Sofa) entdeckt. Beim stöbern nach neuen Ideen bin ich bei DaWanda auf den Shop von Wenke Burzlaff aufmerksam geworden. Wenke ist eine Künstlerin die individuelle Möbel mit Charakter herstellt. So kam es dann auch, dass Sie unseren Tisch nach unseren Wünschen gefertigt hat; 150 Jahre alte Eichenbalken aus einem alten Fachwerkhaus, eine schöne Glasplatte und die Wunschmaße von 60x60cm machen unseren Couchtisch zu einem Unikat. Nach vier Wochen traf der Tisch bei uns ein und ich muss sagen wir sind begeistert – es ist sicher nicht das letzte mal das wir bei Wenke bestellt haben!

– Garten:
Unser Rasen hat pünktlich vor dem Herbst noch einmal einen kleinen Energieschub in Form von Dünger erhalten. Da wir im Frühjahr bereits so gute Erfahrungen mit dem Dünger der Firma Beckmann gemacht haben, haben wir uns auch diesmal wieder für ein Produkt dieses Herstellers entschieden. Da wir an den Kanten mit etwas Unkraut zu kämpfen haben (die Rasenfläche ist unkrautfrei) haben wir einen Dünger gekauft, der gleichzeitig auch einen Unkrautvernichter enthält. Der 25 kg Sack hat gerade so für unsere Rasenfläche ausgereicht. Gedüngt haben wir nun schon vor etwas mehr als vier Wochen, der Rasen ist wieder saftig grün und schön dicht von der Wirkung des Unkrautvernichters haben wir bisher jedoch noch nicht sehr viel bemerkt. Wir warten mal ab ob der Unkrautvernichter vielleicht noch etwas mehr Zeit benötigt.
Ein paar neue Pflanzen haben ebenfalls den Weg zu uns gefunden. Durch den heißen Sommer hatte ich leider ein paar Verluste in meinem Staudenbeet im Vorgarten zu beklagen: die drei Moossteinbrech pflanzen sind trotz regelmäßigen Gießens eingegangen und mussten nun ersetzt werden. Um noch etwas mehr Farbe in das Staudenbeet zu bringen haben wir uns für zweifarbiges Heidekraut (Calluna vulgaris) entschieden. Dieses blüht im Herbst und Winter, so das wir auch in der kalten Jahreszeit ein paar Farbtupfer im Garten haben.

– Garderobe:
Für die Garderobe haben wir in unserem Flur eine extra Nische einplanen lassen, doch die richtige Möblierung hierfür haben wir bisher noch nicht gefunden. Da wir bestimmte Voraussetzungen (ein geschlossener zweiteiliger Schrank – eine Hälfte für Schuhe, die andere für unsere Jacken – mit integriertem Spiegel, ein offener Bereich indem unsere Gäste ihre Jacken verstauen können, eine kleine Sitzgelegenheit um sich die Schuhe anziehen zu können, Staufläche für Schals, Mützen, etc. und natürlich optisch ansprechend) an unsere zukünftige Garderobe stellen haben wir in den Möbelhäusern in unserer Umgebung nie etwas passendes finden können. Daher haben wir uns entschlossen einen Schreiner aus der Region zur Rate zu ziehen. Dieser kam auch gerne zu uns nach Hause und hat sich viel Zeit genommen unsere Wünsche aufzunehmen und bereits erste Ideen mit uns zu entwickeln. Der Schreiner hat völlig neue Anregungen für uns gehabt und der ganze Termin war für uns sehr stimmig, so das wir uns schon auf die ersten Entwürfe für die Garderobe freuen.

Auswahl der Bodenbeläge – Fliesen

Wer einen strapazierfähigen und pflegeleichten Bodenbelag sucht ist bei Fliesen genau richtig. Das große Angebot im Handel hält für jeden Wohnstil das passende Design parat. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen ist es möglich auch andere Materialien wie z. B. Holz sowohl optisch als auch haptisch abzubilden.

Fliese in Holzoptik.

Fliese in Holzoptik.

Vorteile von Fliesen:
– Pflege:
Die meisten Fliesen sind sehr pflegeleicht und robust und lassen sich mit handelsüblichen Reinigern behandeln.
Hygiene:
Das Material nimmt keine Stoffe aus der Umwelt auf, dünstet nicht aus und lässt sich leicht reinigen. Krankheitserreger wie Keime und Bakterien haben kaum/keine Chance sich einzunisten wovon vor allem Allergiker profitieren.
– Haltbarkeit:
Haben (meist) eine lange Haltbarkeit. Durch die Unterteilung der Fliesen in verschiedene Abriebs- und Widerstandsklassen hat man die Möglichkeit die Auswahl der Fliesen an die zukünftige Beanspruchung anzupassen. Dadurch verringert man den Verschleiß und verlängert die Haltbarkeit.
– Wärmetransport:
Besonders bei der Nutzung einer Fußbodenheizung werden Fliesen gerne genommen, da sie die Wärme gut transportieren und teilweise auch speichern können.
– Vielfalt:
Bei Fliesen herrscht eine große Fülle von Möglichkeit in Format, Dekor, Farbe, Art, etc. so das (fast) jeder das passende für sich findet.

Nachteile von Fliesen:
– Wärmetransport:
Falls keine Fußbodenheizung vorhanden ist fühlen sich die Fliesen meist kalt an.
– Verarbeitung:
Fliesen sind starr und unflexibel. Dies kann bei herunterfallenden Gegenständen, Schlägen, Erschütterungen, etc. und auch bei der Verlegung selbst zu Macken, Rissen oder ähnlichem führen. Für die Verlegung an sich sollte man etwas handwerkliches Geschick und Erfahrung mitbringen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Bei der Auswahl der Fliesen sollte man nicht nur auf das Dekor und den Preis achten, sondern sich auch Gedanken machen welche Fliesenart es den sein soll. Den nicht jede Fliesenart ist für jeden Einsatzort auch gleich geeignet.

Fliesenarten:
– Steingut:
Sind meist poröser und nehmen dadurch Wasser auf, daher sind sie nur für den Innenbereich geeignet.
– Steinzeug:
Durch die hohe Brenntemperatur im Fertigungsprozess erreichen die Steinzeugfliesen eine geringe Porosität und eine hohe Festigkeit, des weiteren sind sie Abriebfest und Frostsicher wodurch sie sich auch für den Außenbereich eignen. Sie sind glasiert und unglasiert erhältlich.
– Feinsteinzeug:
Feinsteinzeug weist noch bessere Eigenschaften als Steinzeug auf. Durch ihr extrem festes Gefüge nehmen sie nur minimal Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig und belastbar.
– Fliesen aus Naturstein:
Dies umfasst beispielsweise Basalt, Granit, Marmor oder Schiefer.
– Glasfliesen:
Diese haben eine hohe chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit.

Das Dekor ist gewählt, die Fliesenart bestimmt, was fehlt also noch?
Die Fliesengröße!
Auch die Fliesengröße ist ein entscheidender Faktor und sollte auf den jeweiligen Einsatzort und den zu erzielenden Effekt mit abgestimmt werden.
Kleine Mosaikfliesen beispielsweise sind vor allem im Badbereich beliebt um Akzente zu setzen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass das Verlegen von Mosaikfliesen viel Zeit in Anspruch nimmt.
Größere Fliesen hingegen nehmen etwas weniger Zeit in Anspruch beim verlegen, man sollte jedoch darauf achten das die Oberflächenspannung bei zunehmender Kantenlänge mit steigt. Größere Fliesen haben den weiteren Vorteil das kleinere Räume dadurch optisch vergrößert werden.

Die Vorstellung der Wunschfliese hat sich mittlerweile im Kopf des Bauherren manifestiert, also kann es nun an den Kauf gehen.
Gekauft werden kann im:
– Fachmarkt:
Dieser bietet meist eine sehr große Auswahl und gute Beratung. Oftmals wird auch der Service des Verlegens (gegen Aufpreis) mit angeboten. Außerdem kann man sich in den Ausstellungsräumen Anregungen für die eigene Umsetzung holen.
– Baumarkt:
Je nach Baumarkt ist die Auswahl hier eingeschränkter und man sollte mit einer gewissen Vorstellung und Vorkenntnissen bewaffnet zum Baumarktbesuch antreten.
– Internet:
Bei Anbietern wie z. B. www.fliesenrabatte.de hat man eine sehr große Auswahl und es besteht oft die Möglichkeit sich vorab Muster zukommen zu lassen. Die übersichtliche Darstellung der Produktdetails, sowie die Möglichkeit der Einstellung von Suchkriterien erleichtert einem die Suche nach dem passenden Fliesenmodell.

Auswahl der Bodenbeläge

Die Auswahl der Bodenbeläge ist für Bauherren ein wichtiger Aspekt bei der Planung der Innenausstattung. Je nach Bodenbelag kann der Raum einen komplett anderen Eindruck vermitteln von wohnlich/gemütlich über modern und schick bis hin zu kalt und unbehaglich.
Die Auswahl gestaltet sich nicht immer einfach, vor allem da man im Handel mit einer Flut an Möglichkeiten sowohl in Farbe, Größe, Preis als auch Material konfrontiert wird.

Beispiele für Materialauswahl bei den Bodenbelägen:
– Teppich
Fliesen
– Parkett
– Laminat
– Kork
– Vinyl
– Linoleum
– Sichtestrich

Bevor man sich jedoch für ein Material entscheidet sollte man sich erst einmal bewusst überlegen welche Anforderungen der Bodenbelag in welchem Raum erfüllen muss. Dabei hilft es sich folgende Fragen zu stellen:

Bei der Auswahl der Bodenbeläge stellen sich folgende Fragen:
– Anforderungen an den Raum/wie wird dieser genutzt (Küche, Kinderzimmer, etc.)
– Pflegeaufwand
– Heizungsart und die Verträglichkeit mit dem Wunschbodenbelag
– Kosten
– Aufwand des Verlegens (möchte/kann ich eventuell selbst verlegen)
– Strapazierfähigkeit
– Haptik
– Trittschalldämmung
– welcher Raum soll was ausstrahlen
– persönliche Präferenzen/Geschmack
– passt der Bodenbelag zu den Möbeln bzw. zu eventuell angrenzenden Bodenbelägen
– möchte ich öfter einmal Abwechslung oder lieber Beständigkeit
– etc.

Hat man alle diese Fragen (und vielleicht auch mehr) geklärt sollte man hoffentlich seinen Wunschbodenbelag gefunden haben. Je nach Anforderungsprofil ist es in den meisten Haushalten üblich mehr als einen Bodenbelag im kompletten Haus/Wohnung verlegt zu haben.

Wir haben uns beispielsweise für folgende Aufteilung im Haus entschieden:
– Fliesen:
Küche, Bad, Gästebad, Keller
Dies sind alles Räume die häufig genutzt werden, und in denen es auch vermehrt zu Feuchtigkeit kommen kann (Bad und Küche durch Duschen, Kochdämpfe, etc.). Daher haben wir uns für einen pflegeleichten Boden entschieden der nicht wasserempfindlich ist (bei einem Holzboden würde beispielsweise die Problematik des Aufquellens bestehen in einem Raum mit erhöhter Feuchtigkeit).
– Laminat:
Wohn- und Esszimmer, Büro, komplettes DG
Wir wollten gerne eine gemütliche Atmosphäre daher war für uns klar, dass in diesen Räumen ein Bodenbelag in Holzoptik verlegt werden soll. Für den Laminat (anstatt Parkett oder Holzoptikfliesen) haben wir uns sowohl aus Kostengründen als auch aus dem Grund das wir ihn selbst verlegen konnten entschieden.

– Klick-Vinyl:
Flur EG und Hauswirtschaftsraum
Da der Eingangsbereich ein oft genutzter Laufweg ist, der vielen Strapazen ausgesetzt wird (dreckige und nasse Schuhe, etc.) sollte es hier ein robuster Boden sein der auch mit etwas Feuchtigkeit klar kommt. Daher haben wir uns für den Klick-Vinyl in Holzoptik, der auch Feuchtraum geeignet ist, entschieden.

Um etwas mehr Licht ins Dickicht der Bodenbelagsauswahl zu bringen, werden wir in unseren nächsten Blogeinträgen einige der beliebtesten Bodenbeläge näher beleuchten und ein paar Tipps zur Auswahl geben.