Plissees im Schlafzimmer zur Verdunkelung – Reklamation

Beim Hausbau haben wir uns aktiv für jeweils ein zusätzliches Dachfenster in jedem Raum im DG entschieden. Diese Entscheidung haben wir bis heute nicht bereut, da sie einen hohen Lichtgewinn bringen und wir so in jedem Raum die Möglichkeit des Querlüftens haben.
Gerne hätten wir natürlich elektrische Außenrollläden zur Verdunkelung – für fünf Dachfenster ist dies jedoch eine teure Angelegenheit. Daher haben wir uns letztes Jahr im August dazu entschieden als Zwischenlösung Plissees zu montieren.

Da wir bereits für unser Badezimmer Plissees bei plissee-experte.de bestellt hatten und damit gute Erfahrungen gemacht haben, entschieden wir uns auch diesmal wieder für diesen Hersteller.
Da wir nicht nur Abdunkeln sondern auch die sommerliche Hitze aussperren wollten, ist unsere Wahl auf das zweizügige „Duo-Blackout“ Plissee gefallen.

Dieses Plissee besteht aus zwei Stoffen:
Der untere Stoff ist das „Dekoplissee“ (wir haben uns für weiß mit Sonnenschutzfunktion entschieden), dieses dunkelt noch nicht ab und dient eher tagsüber als Sonnen- und Sichtschutz.
Der obere Stoff ist das „Duo-Blackout“, hierbei handelt es sich um ein Wabenplissee, dass abdunkelt und einen Hitze- und Kälteschutz bildet.

Da wir das ganze erst einmal testen wollten haben wir lediglich einmal zwei Plissees bestellt, eines für das Schlafzimmer und eines für das Ankleidezimmer.
Die Lieferung erfolgte innerhalb von einer Woche und auch die Montage gestalte sich recht fix wenn man einmal den Dreh raus hatte.
Zwar wird das Plissee mit einem Rahmen innerhalb des Fensters montiert, aber eine hundertprozentige Abdunkelung wird dadurch nicht erzielt – etwas Licht dringt immer noch zwischen Rahmen und Plissee hindurch. Dies haben wir jedoch erwartet und haben damit kein Problem.
Bisher waren wir mit den beiden Plissees sehr zufrieden vor allem der Hitzeschutz bewährte sich in den heißen Sommermonaten.
Das weiße „Dekoplissee“ schützt durch seine zusätzliche Sonnenschutzfunktion außerdem unsere Kleider im Ankleidezimmer ganzjährig vor dem Ausbleichen (leider mussten wir schon einige „Kleideropfer“ vor der Montage des Plissees betrauern).

Vor ein paar Tagen mussten wir jedoch feststellen, dass im Schlafzimmer einige der Waben ausgeblichen waren und die Abdunkelung so an diesen Stellen nicht mehr gegeben ist.

Im oberen Bereich sind die Waben ausgeblichen und lichtdurchlässig geworden.

Im oberen Bereich sind die Waben ausgeblichen und lichtdurchlässig geworden.

Außerdem löste sich das Plissee an einer Stelle der Aufhängung ab.
Da das Plissee noch nicht einmal ein Jahr in Benutzung ist und wir sehr sorgsam damit umgehen, haben wir das ganze mit ein paar Fotos beim Hersteller reklamiert.

Oben rechts fing das Plissee an sich von der Halterung abzulösen.

Oben rechts fing das Plissee an sich von der Halterung abzulösen.

Innerhalb von 24-Stunden hatten wir bereits eine Antwort auf unsere Reklamation und eine Woche später lieferte unser Postbote bereits ein komplett neues und kostenfreies Ersatzplissee – das ist einmal unkomplizierter und schneller Kundenservice, so bestellen wir gerne wieder!

Nachtrag:
Nachdem das defekte Plissee im Schlafzimmer problemlos von Plissee-Experte ersetzt wurde mussten wir zu unserem Leidwesen feststellen, dass nun auch das zweite Plissee im Ankleidezimmer die selben Mängel aufweist. Auch dies haben wir reklamiert und warten auf eine Antwort.
Ursprünglich hatten wir vor die anderen Räume im DG auch mit diesen Plissees auszurüsten, davon nehmen wir jetzt allerdings erst einmal Abstand, da wir das Gefühl haben, dass die Plissees nicht mit der intensiven Sonneneinstrahlung im Sommer zurecht kommen.

Bye bye Wischmopp – hallo Dampfreiniger

Jaja, die Hausarbeit, die ewige alte Leier, keiner macht sie wirklich gerne aber gemacht werden muss es. Besonders wenn man in seinem Alltag stark eingespannt ist, ist man immer wieder auf der Suche nach Helferlein die einem die Hausarbeit erleichtern.

Eines der lästigsten Themen in Sachen Hausarbeit und Putzen: das Wischen.
Umständlich kramt man den Wischeimer hervor, befüllt diesen mit Wasser, fügt Reinigungsmittel hinzu und bezieht den Wischmopp mit einem neuen Tuch. Der schwere Eimer wird von Raum zu Raum geschleppt, schwappt ab und zu über und das dreckige Wasser muss regelmäßig getauscht werden genauso wie die Tücher für den Wischmopp. Das kostet Zeit und Kraft und verbraucht doch einiges an Wasser und auch Reinigungsmittel. Im schlimmsten Fall benutzt man für verschiedene Oberflächen auch noch unterschiedliche Reiniger und hinterlässt bei falscher Dosierung unschöne Schlieren auf dem Boden.

Doch das muss doch auch einfacher gehen!?
Meine Mutter schwört seit Jahren bereits auf Ihren Dampfbesen der Marke CleanMaxx. Also dachte ich mir warum nicht mal ausprobieren und lieh mir besagten Dampfbesen von meiner Mutter aus. Was soll ich sagen ich war positiv überrascht, aber noch nicht vollends überzeugt. Der Dampfbesen der Marke CleanMaxx hinterließ die Oberflächen doch recht feucht und ein trockenes Nachwischen war so manchmal unumgänglich. Außerdem war das Befüllen mit Wasser und der Austausch der Reinigungstücher doch etwas umständlich. Naja wie der Zufall so oft spielte, ging mir dann auch noch der Verschluss des Wassertanks kaputt. Ein Ersatzteil war leider nicht mehr zu bekommen, da das Gerät schon in die Jahre gekommen war, also beschloss ich meiner Mutter einen neuen Ersatzdampfbesen zu kaufen. Nach etwas Recherche entschied ich mich für den Vileda Steam Dampfreiniger. Da die Erfahrungsberichte und Bewertungen für dieses Produkt so gut waren (und er auch noch gerade im Angebot war) beschloss ich mir ebenfalls einen zu bestellen.

Schon beim Auspacken und Zusammenbauen des Vileda Steam Dampfreinigers war ich positiv überrascht. Es waren nur drei Handgriffe nötig und schon war der Steam zusammengebaut: Griff einstecken, Wischelement einstecken und den Steam auf das Bodenwischtuch stellen (dieses wird durch angebrachte Klettverschlüsse gehalten).

Mit dem beigefügten Messbecher lässt sich der integrierte Wassertank einfach befüllen. Dazu dreht man den Verschluss des Wassertanks auf und füllt bis zu zwei Messbecher mit Wasser ein. Ein Messbecher kann 200 ml Wasser aufnehmen und der Wassertank hat ein Füllvermögen von bis zu 400 ml.

Nun hieß es nur noch Stromkabel einstecken und Gerät einschalten. Bereits nach 15 Sekunden ist der Steam einsatzbereit, dies merkt man an dem deutlichen „Dampfgeräusch“. Durch sein Kugelgelenk und das geringe Gewicht (2,3 kg) ist er einfach zu Händeln und gleitet förmlich über die Böden. Zu Beginn hatte ich etwas bedenken, das der Steam zu viel Dampf ausstoßen könnte (sowie das Vorgängermodell von CleanMaxx das meine Mutter besaß) und die Böden zu feucht werden, was besonders bei Parkett oder Laminatböden problematisch ist.
Die Bedenken waren jedoch völlig unbegründet, da man beim Steam die Menge des Dampfes regulieren und somit den Böden anpassen kann. Bei Holz-, Laminat und empfindlichen Böden nutzt man einfach die niedrigste Einstellungsstufe.

Das Wischen ging schnell und effektiv. Durch die dreieckige Form des Bodenwischers kommt man problemlos in die Ecken und an den Sockelleisten entlang. Der Dampfausstoß ist so gut reguliert, das egal auf welcher Stufe, der Boden bereits nach wenigen Sekunden wieder streifenfrei trocken ist. Das Wischertuch lässt sich problemlos abnehmen, austauschen, bei 60° waschen und ist selbst nach ausgiebiger Benutzung nur Nebelfeucht und nicht pitschnass.
Ein zusätzlicher Bonus ist der Teppichgleiter. Der Steam wird einfach in die Kunststoffhalterung gesteckt und schon können damit Teppiche aufgefrischt werden. Diese Funktion ist wirklich praktisch, vor allem für hochfloorige Teppiche, durch das Bedampfen richten sich die Fasern wieder auf und der Teppich sieht aufgefrischt und sauber aus.

Weitere Vorteile durch die Nutzung des Dampfreinigers anstatt eines herkömmlichen Wischmopps:
– Man kann komplett auf Reinigungsmittel, die einen zusätzlichen Schutzfilm auf die Böden auftragen und sie dadurch mit der Zeit stumpf erscheinen lassen, verzichten.
– Man vernichtet mit dem Dampf (laut Hersteller) 99,9 % der Bakterien.
– Er ist sehr Wassersparend (für das komplette DG habe ich weniger als 200 ml benötigt).
– Besonders für Allergiker, Eltern von Kleinkindern und Haustierbesitzern ist es eine hygienische und schnelle Art der Bodenreinigung.

Doch natürlich ist auch dieses Produkt nicht perfekt und es gibt aus meiner Sicht drei kleine Mankos:
– Sobald der Steam eingeschalten ist läuft der Dampf kontinuierlich, um zu pausieren muss man ihn komplett ausschalten. Ich fände es jedoch praktischer, wenn der Steam automatisch pausiert, sobald man ihn in seine aufrechte „Parkposition“ bringt.
– Das Kabel mit seinen 6 Metern Länge könnte gerne noch etwas länger sein.
– Der Bodenaufsatz mit seinem Kugelgelenk ist nicht flach genug um unter alle Möbel (z. B. unter dem Bett oder Sofa) zu gelangen.

Mit meinem neuen kleinen Helferlein bin ich jedoch rundum zufrieden. Er erleichtert einem die Hausarbeit wirklich und man überlegt nicht mehr dreimal ob man noch einmal durchwischen soll wenn der Besuch doch einmal vergessen hat die Schuhe auszuziehen :)

Hecke und Staudenbeete düngen

Um unserer Hecke und den Staudenbeeten den Start in die Gartensaison noch etwas zu erleichtern, haben wir uns dazu entschlossen diese in diesem Jahr erstmals zu düngen. Die Auswahl bei Düngern ist schier unerschöpflich, doch meine Wahl stand recht schnell fest: Hornspäne

Hornspäne als Dünger haben einige Vorteile wie z. B.:
– es handelt sich um einen biologischen Dünger aus nachwachsenden „Rohstoffen“
– Langzeitwirkung
– nahezu für alle Pflanzen im Außenbereich geeignet
– eine Überdüngung ist kaum möglich

Zur Düngung streut man die Hornspäne einfach breit auf den Beeten oder unter der Hecke aus und arbeitet diese daraufhin mit einer Harke in die oberste Erdschicht ein. Die Bodenorganismen zersetzen anschließend die Hornspäne, dabei wird Stickstoff und Phosphor freigesetzt, dass die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen.

Da wir doch einige Meter Hecke zu düngen haben, habe ich mich für den 10 kg Sack Bio-Hornspäne von Dehner für 22,99 EUR entschieden.

Quelle: www.amazon.de

Quelle: www.amazon.de

Jetzt heißt es nur noch abwarten :)

Unsere Staudenbeete die wir im letzten Jahr angelegt haben, sowie die Bepflanzung der Natursteinmauer haben aber auch schon ohne Dünger einen Wachstumsschub eingelegt. Und offensichtlich gefallen unsere Staudenbeete nicht nur uns, sondern auch der Tierwelt. Die Eichhörnchen haben in diesem Winter fleißig Walnüsse in unseren Beeten vergraben die nun zu keimen angefangen haben. Drei davon haben wir eingetopft, mal schauen ob wir unsere eigenen kleinen Walnussbäume züchten können.

Die Klingel

Nun zwei Jahre nach dem Bezug des Hauses haben wir endlich eine Klingel, nicht nur zur Freude unseres Postboten sondern auch zu unserer.

Warum hat das denn ganze zwei Jahre gedauert ? Die Klingel sollte zum einen im Idealfall mit einem Fingerabdruck Sensor oder RFID Transpondertechnologie funktionieren und eine gute Kamera haben. Natürlich möchte ich die Klingel auch in die Haussteuerung integrieren können. Entsprechend lange hat meine Suche und anschließende Recherche für die neue Klingel auch gedauert bis ich mich Anfang des Jahres für eine Mobotix T25 Türsprechanlage entschieden habe. Das tolle an der T25 ist, dass es mir eine Netzwerkintegration über die bereits bestehenden Klingeldrähte mittels dem Mobotix MX2Wire Bus ermöglicht, da ich es verpennt habe bei der Elektroplanung ein Netzwerkkabel zur Klingel ziehen zu lassen. Außerdem bietet die T25 eine 180° hemisphärische Kamera mit 6 Megapixeln Auflösung. Ich habe mich bei der Kamera für die Tages Variante entschieden, welche zwar bei Tag und auch noch bei Dämmerung gute Ergebnisse liefert, aber bei Nacht keine Infrarot Funktionalität bietet. Mit diesem Manko kann ich mich arrangieren, da unser Hauseingang ohnehin des Nachts beleuchtet ist. Ein weiteres interessantes Detail geht aus der Anleitung hervor, dort wird darauf hingewiesen, dass nur bei der Ausführungsvariante in Weiß ein Betrieb unter direkter Sonneneinstrahlung gewährleistet ist. Bei allen anderen Farbvarianten kann die Temperatur unter direkter Sonneneinstrahlung so hoch werden, dass ein Betrieb nicht mehr gewährleistet ist. Toll das man das erst liest wenn man sich ein Modell gekauft hat oder im Vorfeld die Bedienungsanleitung heruntergeladen und gelesen hat – nicht so schön finde ich, darauf könnte man besser Aufmerksam machen.

Lieferumfang

Der Lieferumfang des von mir bestellten SET2 besteht aus folgenden Komponenten:

  • 3-Fach Auf und Unterputzgehäuse samt Rahmen
  • Kameramodul
  • Keypadmodul mit RFID Funktion
  • Beschriftungsfeld (Beleuchtet)
  • MX2Wire LAN Modul
  • MX2Wire DoorMaster
  • Schlüssel zum lösen der Module aus dem Rahmen
  • Fünf User RFID Karten und eine Admin RFID Karte
  • Kleinkram wie Rahmen, Befestigungsmaterial, USB Stick, Quick Start Handbüchern und Stickern

Leider liegt dem Set kein Netzteil bei, warum geht aus der Anleitung hervor: Es gibt zum einen Unterschiedliche Arten der Spannungsversorgung: per Netzteil, per POE+ (Achtung POE ohne Plus reicht nicht aus!). Außerdem hängt diese Wahl auch davon ab ob man weitere Dinge neben einem Türsummer von der Türsprechanlage schalten lassen möchte. Falls das der Fall ist kommt man um ein Netzteil (48V) nicht herum. In meinem Fall reicht eine Spannungsversorgung mittels einem POE+ Injektors völlig aus, da ich lediglich den Türsummer und keine weiteren Dinge darüber betreiben möchte. Ich habe mich für einen POE+ Injektor von Level One entschieden, da dieser mit ca. 30 Euro in der Anschaffung einer der günstigeren Modelle war:

Montage und Inbetriebnahme

Die Montage der Türsprechanlage gestaltete sich im Grunde recht einfach, jedoch muss ich dazu sagen das ich eine Klingel zum ersten Mal eingebaut habe und mich generell im Laufe des Hausbaus erst an die handwerklichen Tätigkeiten herantasten musste. Für die Montage und die Basiseinrichtung habe ich ein Wochenende benötigt. Freitag Spätnachmittags habe ich den Aufputzrahmen befestigt und weitere Netzwerkkabel (zur Stromversorgung per POE+) vom Serverschrank zum Sicherungskasten verlegt. Am Samstag folgte die Verdrahtung vom Sicherungskasten zur Sprechanlage, den Gegenstellen im Haus und der finale Einbau der Module. Am Sonntag dann die Konfiguration und erste Versuche der Einbindung in IP-Symcon. Bis auf einen kleinen Dreher von einem Adernpaar hatte ich keine Probleme mit dem Einbau, jedoch sollte man sich zuvor ausreichend Zeit nehmen und den Schaltplan aus der Anleitung mit dem Ist-Zustand der eigenen Verkabelung überein bringen um am Ende genau zu wissen was man tut.

Für eine Montage basierend auf dem mitgelieferten Aufputzgehäuse habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden:

  • Für die Unterputzmontage hätte ich einen größeren Teil der Außendämmung abnehmen müssen (und ggfs. wieder unterfüttern). Dabei hatte ich Bedenken ob es zum Einen eventuell Probleme bei der KFW Förderung geben könnte und zum Anderen wäre das eine endgültige Sache gewesen.
  • Falls man die Sprechanlage doch aus irgendeinem Grund später einmal austauschen möchte, habe ich kein großes Loch in der Dämmung.
  • Nadine war diese Lösung lieber.

Die Optik ist sicherlich Geschmackssache, jedoch wirken die verwendeten Materialien absolut hochwertig. Alles passt, nichts wackelt oder knarzt. Auch für den entsprechenden Feuchtigkeitsschutz ist ausreichend gesorgt worden.

Die Erstkonfiguration der T25 habe ich wie in der Anleitung beschrieben (jedoch ohne ein Verfügbares VoIP-Telefon) erledigt. Die weitere Konfiguration habe ich dann über das Webinterface der T25 vorgenommen. Als erstes bekommt die Sprechanlage eine IP-Adresse per DHCP zugewiesen, diese Adresse wird bei der erfolgreichen Erstkonfiguration über die Lautsprecher der Sprechanlage durchgesagt. Ich empfehle in der weiteren Konfiguration eine feste IP-Adresse zu vergeben. Die Einstellungsmöglichkeiten innerhalb des Webinterfaces sind mehr als ausreichend, leider ist jedoch vieles auf den ersten Blick nicht ganz ersichtlich. Man muss sich schon etwas „durchklicken“ bis man findet was man gerade braucht. Das kann man besser lösen.

Wirklich toll ist die Kamera. Die 180 Grad hemisphärisch ermöglichen ein komplettes Wand zu Wand und Himmel zu Boden Blickfeld, nichts bleibt verborgen. Auch die Auflösung der Kamera von 6MP ist mehr als ausreichend. Schön ist auch, dass man innerhalb des Webinterfaces unterschiedliche Kamera-Bilddarstellungen verwenden kann. Entweder als Fischauge, als Panorama oder Links,Rechts,Oben,Unten Ausschnitte – je nachdem was man gerade benötigt. Mir persönlich gefällt die Panorama Ansicht am besten.

Ebenfalls ist es möglich Bereiche der Kamera unkenntlich zu machen, entweder durch Farbig hinterlegte Objekte oder auch durch ein Mosaik. Hier sind einem keine Grenzen gesetzt, auch einzelne nicht zusammenhängende Objekte können erstellt werden.

Die Bewegungserkennung funktioniert tadellos, anhand dessen können vordefinierte Ereignisse ausgelöst werden wo beispielsweise automatisch Bilder oder ein Video per E-Mail verschickt werden. Lustig ist auch die Bildauswertung, dieser Modus ist beispielsweise in der Lage das Kamerabild anhand der vorhandenen Farben innerhalb des Bildes auszuwerten und daraufhin bestimmte Ereignisse bei Grenzwertüberschreitung ausführen, ein Beispiel: wenn innerhalb des Bildes mehr als 30% Gelb zu sehen ist, ist davon auszugehen das der Postbote samt Auto vor der Tür steht und das dann per E-Mail benachrichtigt wird. Ob ich das in der Praxis effektiv brauchen kann sei mal dahin gestellt, aber toll das man könnte wenn man denn wollte.

Als ganz besonders Praktisch hat sich sowohl der Zugang per RFID als auch per PIN erwiesen. In der letzten Zeit haben wir viel im Garten gearbeitet und haben maximal eine Schlüsselkarte dabei gehabt. Nicht lange mit dem Schlüssel zu hantieren hat uns dabei sehr gefallen:

Sicherheit

Gerade bei der Integration solch einer Türsprechanlage sollte man den Sicherheitsaspekt nicht außer acht lassen. Zwar bietet die T25 eine Sicherung gegen Diebstahl und Sabotage, auch die Module unterhalten sich untereinander über den Bus verschlüsselt, jedoch darf man dabei nicht vergessen das man mittels des Zweidraht Bussystems quasi direkt im Netzwerk des Hauses sitzt und einem Angreifer dies tatsächlich Tür und Tor öffnen könnte wenn er weiß wie. Deshalb ist es richtig und wichtig sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen wie dieses Problem elegant gelöst werden kann. In unserem Haus betreibe ich mehrere voneinander getrennte Netzwerke, welche mittels mehrerer Firewalls nur aus einer Richtung komplett uneingeschränkt erreichbar sind. Eines davon ist die Verbindung von der Fritzbox als „Internetmodem“ zur Firewall, dieses Netz bezeichne ich als „Transfernetz“.  Ideal also um die Türsprechanlage dort zu platzieren, aus folgenden Gründen:

  • Physikalische Trennung der Netze
  • Die Türsprechanlage soll die Fritzbox als SIP Gateway verwenden können, so entfällt nerviges weiterleiten von SIP/VoIP Multicasts zwischen den Netzen.
  • Ich erhalte ein Maximum an Sicherheit, da ein Angreifer als erstes die Hürde der Bus-Verkabelung nehmen muss und dann noch die sehr defensiv konfigurierte Firewall umgehen muss bevor er Zugriff auf das Netzwerk bekommt.
  • Ein direkter Zugriff aus dem Internet auf die Türsprechanlage ist ebenfalls unmöglich, da alle Ports von „Extern“ auf die Firewall weitergeleitet werden und keiner auf die Türsprechanlage selbst.

Generell gilt: Sobald man mit dem Thema Haus- Integration und Automation beginnt, sollte man sich auch Gedanken über die Sicherheit der Systeme machen. Denn das wird der erste Angriffspunkt einer Versicherung im Schadensfall sein um nicht zahlen zu müssen.

Integration Haussteuerung

Zum Thema Integration in meine bestehende Hausautomation mit IP-Symcon wird es einen separaten Post in der nächsten Zeit geben.

So sieht das Ganze dann in meiner IP-Symcon Visualisierung aus wenn geklingelt wurde:mobotix_ips

Abschließendes

Die Mobotix T25 ist eine Highend Türsprechanlage die keine Wünsche offen lässt. Für einen Setpreis von 1500 bis 2200 Euro sollte das auch der Fall sein. Die Qualität der Kamera ist hervorragend, nimmt allerdings bei zunehmender Dämmerung stark ab. Ebenfalls überzeugt hat mich die Haptik der Kunststoff Module, es fühlt sich in keiner Weise „billig“ an, es ist aber auch kein Edelstahl dem muss man sich vor dem Kauf bewusst sein. Der MX2Wire Bus verrichtet ebenfalls tadellos und zuverlässig seinen Dienst. Lediglich die Smartphone Apps welche Mobotix in die App Stores geworfen hat trüben das Bild leider etwas. Diese sind leider absolut unübersichtlich und funktionieren überhaupt nicht richtig. Hier täte sich Mobotix gut daran nachzubessern – ich bin nicht der Einzige der das anmerkt, einige Kritik diesbezüglich kursiert im Internet schon seit längerem jedoch scheint Mobotix auf diesem Ohr taub zu sein. Mein einziges Problem ist aktuell, dass sporadisch ein Klingeln an der T25 nicht an die konfigurierten Gegenstellen zur Signalisierung weitergegeben zu werden scheint, warum und unter welchen Voraussetzungen das passiert muss ich noch im Detail prüfen.

Auf unsere Anfrage bezüglich einer Unterstützung seitens Mobotix zu diesem Beitrag hat man uns leider nicht geantwortet – schade finden wir, denn wir hätten euch gerne mehr gezeigt!

Stillstand?!

Es ist etwas still geworden hier im Blog, der letzte Beitrag liegt schon wieder einen ganzen Monat zurück. Doch ruhig wird es bei uns im und um das Haus herum ja nie wirklich, was hat sich also alles in den letzten vier Wochen so getan?

– Fundstück Couchtisch:
Nach langer Suche sind wir per Zufall endlich fündig geworden und haben unseren neuen Couchtisch (passend zum neuen Sofa) entdeckt. Beim stöbern nach neuen Ideen bin ich bei DaWanda auf den Shop von Wenke Burzlaff aufmerksam geworden. Wenke ist eine Künstlerin die individuelle Möbel mit Charakter herstellt. So kam es dann auch, dass Sie unseren Tisch nach unseren Wünschen gefertigt hat; 150 Jahre alte Eichenbalken aus einem alten Fachwerkhaus, eine schöne Glasplatte und die Wunschmaße von 60x60cm machen unseren Couchtisch zu einem Unikat. Nach vier Wochen traf der Tisch bei uns ein und ich muss sagen wir sind begeistert – es ist sicher nicht das letzte mal das wir bei Wenke bestellt haben!

– Garten:
Unser Rasen hat pünktlich vor dem Herbst noch einmal einen kleinen Energieschub in Form von Dünger erhalten. Da wir im Frühjahr bereits so gute Erfahrungen mit dem Dünger der Firma Beckmann gemacht haben, haben wir uns auch diesmal wieder für ein Produkt dieses Herstellers entschieden. Da wir an den Kanten mit etwas Unkraut zu kämpfen haben (die Rasenfläche ist unkrautfrei) haben wir einen Dünger gekauft, der gleichzeitig auch einen Unkrautvernichter enthält. Der 25 kg Sack hat gerade so für unsere Rasenfläche ausgereicht. Gedüngt haben wir nun schon vor etwas mehr als vier Wochen, der Rasen ist wieder saftig grün und schön dicht von der Wirkung des Unkrautvernichters haben wir bisher jedoch noch nicht sehr viel bemerkt. Wir warten mal ab ob der Unkrautvernichter vielleicht noch etwas mehr Zeit benötigt.
Ein paar neue Pflanzen haben ebenfalls den Weg zu uns gefunden. Durch den heißen Sommer hatte ich leider ein paar Verluste in meinem Staudenbeet im Vorgarten zu beklagen: die drei Moossteinbrech pflanzen sind trotz regelmäßigen Gießens eingegangen und mussten nun ersetzt werden. Um noch etwas mehr Farbe in das Staudenbeet zu bringen haben wir uns für zweifarbiges Heidekraut (Calluna vulgaris) entschieden. Dieses blüht im Herbst und Winter, so das wir auch in der kalten Jahreszeit ein paar Farbtupfer im Garten haben.

– Garderobe:
Für die Garderobe haben wir in unserem Flur eine extra Nische einplanen lassen, doch die richtige Möblierung hierfür haben wir bisher noch nicht gefunden. Da wir bestimmte Voraussetzungen (ein geschlossener zweiteiliger Schrank – eine Hälfte für Schuhe, die andere für unsere Jacken – mit integriertem Spiegel, ein offener Bereich indem unsere Gäste ihre Jacken verstauen können, eine kleine Sitzgelegenheit um sich die Schuhe anziehen zu können, Staufläche für Schals, Mützen, etc. und natürlich optisch ansprechend) an unsere zukünftige Garderobe stellen haben wir in den Möbelhäusern in unserer Umgebung nie etwas passendes finden können. Daher haben wir uns entschlossen einen Schreiner aus der Region zur Rate zu ziehen. Dieser kam auch gerne zu uns nach Hause und hat sich viel Zeit genommen unsere Wünsche aufzunehmen und bereits erste Ideen mit uns zu entwickeln. Der Schreiner hat völlig neue Anregungen für uns gehabt und der ganze Termin war für uns sehr stimmig, so das wir uns schon auf die ersten Entwürfe für die Garderobe freuen.

Fensterputzen leicht gemacht

Die meisten von uns werden diese Situation kennen: es ist ein schöner warmer Sommerabend und die untergehende Sonne wirft ihre letzten Strahlen in Richtung des Hauses und was kriegt man da zu sehen? Richtig, dreckige Fensterscheiben voller Pollen und schlieren und es bleibt einem nichts anderes übrig als sich an die Reinigung zu machen.
Doch Fensterputzen gehört nun einmal nicht zu meinen Lieblingsaufgaben (und ich denke das geht auch einigen anderen so) und daher habe ich versucht mir das Fensterputzen so einfach wie möglich machen.

Bisher habe ich wie folgt geputzt:
Ein Eimer mit lauwarmern Wasser und Spülmittel, ein Eimer mit klarem Wasser, mehrere Baumwolltücher und los ging es. Doch irgendwie hat das ganze doch gut getropft und streifenfrei war auch etwas anderes.

Während dem Hausbau dachte ich mir dann das es doch eine einfachere Möglichkeit bei den vielen Fenstern geben muss, also wurde ein Kärcher Fenstersauger WV 50 angeschafft in der Hoffnung das es nun schneller und sauberer geht.

Quelle: www.amazon.de

Quelle: www.amazon.de

Doch von dem Ergebnis war ich immer noch nicht wirklich angetan, den um ein streifenfreies Ergebnis zu erreichen müssen die Fenster schon richtig nass sein und das habe ich mithilfe der Sprühflasche mit Mikrofaserwischer nicht wirklich geschafft. Um viel Fläche möglichst optimal zu reinigen ist die Fläche des Wischers auch zu kurz.
Allerdings benutze ich den Kärcher Fenstersauger gerne bei der Badreinigung da sich die Fliesen damit wunderbar reinigen lassen.

Nach etwas Recherche habe ich mir dann folgendes zugelegt:
– Unger S-Wischer, 35 cm
– Fensterwischer Unger Einwascher, 25 cm


Und was soll ich sagen, die beiden Produkte von Unger ergänzen sich wunderbar und die Fensterscheiben wurden zum ersten mal ruckzuck sauber und streifenfrei. Wie früher habe ich einfach nur einen Eimer mit lauwarmen Wasser und Spülmittel (und der Geheimtipp den ich bekommen habe einem Schuss Essig) benutzt, in den ich den Einwascher eingetaucht habe. Nach dem Abstreifen des Einwaschers wurde die Scheibe eingeseift und anschließend mit dem S-Wischer abgestreift.
In 30 Minuten waren so alle äußeren Scheiben im Erdgeschoss geputzt :)

Auswahl der Bodenbeläge – Fliesen

Wer einen strapazierfähigen und pflegeleichten Bodenbelag sucht ist bei Fliesen genau richtig. Das große Angebot im Handel hält für jeden Wohnstil das passende Design parat. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen ist es möglich auch andere Materialien wie z. B. Holz sowohl optisch als auch haptisch abzubilden.

Fliese in Holzoptik.

Fliese in Holzoptik.

Vorteile von Fliesen:
– Pflege:
Die meisten Fliesen sind sehr pflegeleicht und robust und lassen sich mit handelsüblichen Reinigern behandeln.
Hygiene:
Das Material nimmt keine Stoffe aus der Umwelt auf, dünstet nicht aus und lässt sich leicht reinigen. Krankheitserreger wie Keime und Bakterien haben kaum/keine Chance sich einzunisten wovon vor allem Allergiker profitieren.
– Haltbarkeit:
Haben (meist) eine lange Haltbarkeit. Durch die Unterteilung der Fliesen in verschiedene Abriebs- und Widerstandsklassen hat man die Möglichkeit die Auswahl der Fliesen an die zukünftige Beanspruchung anzupassen. Dadurch verringert man den Verschleiß und verlängert die Haltbarkeit.
– Wärmetransport:
Besonders bei der Nutzung einer Fußbodenheizung werden Fliesen gerne genommen, da sie die Wärme gut transportieren und teilweise auch speichern können.
– Vielfalt:
Bei Fliesen herrscht eine große Fülle von Möglichkeit in Format, Dekor, Farbe, Art, etc. so das (fast) jeder das passende für sich findet.

Nachteile von Fliesen:
– Wärmetransport:
Falls keine Fußbodenheizung vorhanden ist fühlen sich die Fliesen meist kalt an.
– Verarbeitung:
Fliesen sind starr und unflexibel. Dies kann bei herunterfallenden Gegenständen, Schlägen, Erschütterungen, etc. und auch bei der Verlegung selbst zu Macken, Rissen oder ähnlichem führen. Für die Verlegung an sich sollte man etwas handwerkliches Geschick und Erfahrung mitbringen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Bei der Auswahl der Fliesen sollte man nicht nur auf das Dekor und den Preis achten, sondern sich auch Gedanken machen welche Fliesenart es den sein soll. Den nicht jede Fliesenart ist für jeden Einsatzort auch gleich geeignet.

Fliesenarten:
– Steingut:
Sind meist poröser und nehmen dadurch Wasser auf, daher sind sie nur für den Innenbereich geeignet.
– Steinzeug:
Durch die hohe Brenntemperatur im Fertigungsprozess erreichen die Steinzeugfliesen eine geringe Porosität und eine hohe Festigkeit, des weiteren sind sie Abriebfest und Frostsicher wodurch sie sich auch für den Außenbereich eignen. Sie sind glasiert und unglasiert erhältlich.
– Feinsteinzeug:
Feinsteinzeug weist noch bessere Eigenschaften als Steinzeug auf. Durch ihr extrem festes Gefüge nehmen sie nur minimal Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig und belastbar.
– Fliesen aus Naturstein:
Dies umfasst beispielsweise Basalt, Granit, Marmor oder Schiefer.
– Glasfliesen:
Diese haben eine hohe chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit.

Das Dekor ist gewählt, die Fliesenart bestimmt, was fehlt also noch?
Die Fliesengröße!
Auch die Fliesengröße ist ein entscheidender Faktor und sollte auf den jeweiligen Einsatzort und den zu erzielenden Effekt mit abgestimmt werden.
Kleine Mosaikfliesen beispielsweise sind vor allem im Badbereich beliebt um Akzente zu setzen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass das Verlegen von Mosaikfliesen viel Zeit in Anspruch nimmt.
Größere Fliesen hingegen nehmen etwas weniger Zeit in Anspruch beim verlegen, man sollte jedoch darauf achten das die Oberflächenspannung bei zunehmender Kantenlänge mit steigt. Größere Fliesen haben den weiteren Vorteil das kleinere Räume dadurch optisch vergrößert werden.

Die Vorstellung der Wunschfliese hat sich mittlerweile im Kopf des Bauherren manifestiert, also kann es nun an den Kauf gehen.
Gekauft werden kann im:
– Fachmarkt:
Dieser bietet meist eine sehr große Auswahl und gute Beratung. Oftmals wird auch der Service des Verlegens (gegen Aufpreis) mit angeboten. Außerdem kann man sich in den Ausstellungsräumen Anregungen für die eigene Umsetzung holen.
– Baumarkt:
Je nach Baumarkt ist die Auswahl hier eingeschränkter und man sollte mit einer gewissen Vorstellung und Vorkenntnissen bewaffnet zum Baumarktbesuch antreten.
– Internet:
Bei Anbietern wie z. B. www.fliesenrabatte.de hat man eine sehr große Auswahl und es besteht oft die Möglichkeit sich vorab Muster zukommen zu lassen. Die übersichtliche Darstellung der Produktdetails, sowie die Möglichkeit der Einstellung von Suchkriterien erleichtert einem die Suche nach dem passenden Fliesenmodell.

Auswahl der Bodenbeläge

Die Auswahl der Bodenbeläge ist für Bauherren ein wichtiger Aspekt bei der Planung der Innenausstattung. Je nach Bodenbelag kann der Raum einen komplett anderen Eindruck vermitteln von wohnlich/gemütlich über modern und schick bis hin zu kalt und unbehaglich.
Die Auswahl gestaltet sich nicht immer einfach, vor allem da man im Handel mit einer Flut an Möglichkeiten sowohl in Farbe, Größe, Preis als auch Material konfrontiert wird.

Beispiele für Materialauswahl bei den Bodenbelägen:
– Teppich
Fliesen
– Parkett
– Laminat
– Kork
– Vinyl
– Linoleum
– Sichtestrich

Bevor man sich jedoch für ein Material entscheidet sollte man sich erst einmal bewusst überlegen welche Anforderungen der Bodenbelag in welchem Raum erfüllen muss. Dabei hilft es sich folgende Fragen zu stellen:

Bei der Auswahl der Bodenbeläge stellen sich folgende Fragen:
– Anforderungen an den Raum/wie wird dieser genutzt (Küche, Kinderzimmer, etc.)
– Pflegeaufwand
– Heizungsart und die Verträglichkeit mit dem Wunschbodenbelag
– Kosten
– Aufwand des Verlegens (möchte/kann ich eventuell selbst verlegen)
– Strapazierfähigkeit
– Haptik
– Trittschalldämmung
– welcher Raum soll was ausstrahlen
– persönliche Präferenzen/Geschmack
– passt der Bodenbelag zu den Möbeln bzw. zu eventuell angrenzenden Bodenbelägen
– möchte ich öfter einmal Abwechslung oder lieber Beständigkeit
– etc.

Hat man alle diese Fragen (und vielleicht auch mehr) geklärt sollte man hoffentlich seinen Wunschbodenbelag gefunden haben. Je nach Anforderungsprofil ist es in den meisten Haushalten üblich mehr als einen Bodenbelag im kompletten Haus/Wohnung verlegt zu haben.

Wir haben uns beispielsweise für folgende Aufteilung im Haus entschieden:
– Fliesen:
Küche, Bad, Gästebad, Keller
Dies sind alles Räume die häufig genutzt werden, und in denen es auch vermehrt zu Feuchtigkeit kommen kann (Bad und Küche durch Duschen, Kochdämpfe, etc.). Daher haben wir uns für einen pflegeleichten Boden entschieden der nicht wasserempfindlich ist (bei einem Holzboden würde beispielsweise die Problematik des Aufquellens bestehen in einem Raum mit erhöhter Feuchtigkeit).
– Laminat:
Wohn- und Esszimmer, Büro, komplettes DG
Wir wollten gerne eine gemütliche Atmosphäre daher war für uns klar, dass in diesen Räumen ein Bodenbelag in Holzoptik verlegt werden soll. Für den Laminat (anstatt Parkett oder Holzoptikfliesen) haben wir uns sowohl aus Kostengründen als auch aus dem Grund das wir ihn selbst verlegen konnten entschieden.

– Klick-Vinyl:
Flur EG und Hauswirtschaftsraum
Da der Eingangsbereich ein oft genutzter Laufweg ist, der vielen Strapazen ausgesetzt wird (dreckige und nasse Schuhe, etc.) sollte es hier ein robuster Boden sein der auch mit etwas Feuchtigkeit klar kommt. Daher haben wir uns für den Klick-Vinyl in Holzoptik, der auch Feuchtraum geeignet ist, entschieden.

Um etwas mehr Licht ins Dickicht der Bodenbelagsauswahl zu bringen, werden wir in unseren nächsten Blogeinträgen einige der beliebtesten Bodenbeläge näher beleuchten und ein paar Tipps zur Auswahl geben.

Fazit: Rasendünger und Streuwagen

Wie in einem Beitrag Anfang März bereits erwähnt haben wir mittlerweile mithilfe unseres Streuwagens unseren vom Winter strapazierten Rasen gedüngt und möchten nun gerne über unsere Erfahrungen mit dem Rasendünger und dem Streuwagen berichten.

Beim Dünger haben wir uns nach einiger Recherche für folgenden entschieden:
Beckmann Profi Rasendünger mit Sofortwirkung für 900 qm (25 kg); Kosten: 45 EUR

Quelle: www.amazon.de

Quelle: www.amazon.de

Fazit zum Rasendünger von Beckmann:
Den Dünger haben wir Anfang April aufgebracht und zu unserem Glück hat es in dieser Nacht leicht geregnet, so das der Dünger gut einziehen konnte. Der Rasendünger von Beckmann lies sich einfach verteilen und durch seine Konsistenz (kleine Kügelchen) konnte man auch gut nachvollziehen wo man bereits gedüngt hat.
Bereits nach einer Woche konnte man sehen das der Rasen deutlich gewachsen ist und mittlerweile (knapp vier Wochen später) haben wir wieder saftig grünen und dichten Rasen.
Einziger Nachteil ist – wenn man das wirklich als Nachteil bezeichnen kann – dass der Rasen nun so schnell wächst das wir bald zweimal die Woche mähen müssen (was im Moment aufgrund von Regen nicht möglich ist) um unseren Urwald einzudämmen.
Für unsere komplette Rasenfläche ( insgesamt so zwischen 500 und 550 qm schätzungsweise) haben wir knapp 2/3 des 25kg Sacks benötigt.
Den Dünger können wir also guten Gewissens weiter empfehlen und werden ihn auch im Herbst bei uns wieder einsetzen.


Beim Streuwagen haben wir uns für folgendes Modell entschieden:
Einhell BG-SR mit 12L Fassungsvermögen und 45cm Streubreite; Kosten: 22 EUR

Streuwagen.

Streuwagen.

Fazit zum Streuwagen:
Beim Aufbau machte der Streuwagen noch einen soliden Eindruck dies bestätigte sich leider bei der ersten Nutzung nicht.
Das Einfüllen und die Regulierung der Streugutmenge funktionierte gut, die ersten Schwachpunkte des Streuwagens machten sich jedoch schon schnell bemerkbar. Der Schnappverschluss mit den zwei Druckknöpfen der am Griff angebracht ist, ist leider nicht gut verarbeitet so das der Griff sich beim ausbringen des Düngers mehrmalig gelöst hat. Des weiteren bietet der schmale Standfuß auf einem etwas unebenen Untergrund wie der Rasenfläche nicht genügend Stabilität um sicher zu stehen.

Schwachstellen des Streuwagens.

Schwachstellen des Streuwagens.

Dies hatte zur Folge, das der Streuwagen mehrfach gekippt ist und zuviel Dünger auf einer kleinen Fläche landete was zum verbrennen des Rasens an dieser Stelle führte (trotz der Versuche den Dünger wieder aufzunehmen bzw. mit dem Rächen zu verteilen).
Den Streuwagen können wir daher nicht weiter empfehlen und werden beim nächsten Wagen wohl etwas mehr Geld investieren.

Wir haben doch nichts bestellt?!

In der ersten Aprilwoche erreichte uns ein Paket mit der Aufschrift „Bruchgefahr“ – eigenartig, denn wir hatten gar nichts bestellt!

Überraschungspaket

Überraschungspaket

Also schnell mal auf geöffnet und hineingeschaut und da begrüßte uns direkt ein nettes Anschreiben zwischen lauter kleinen Maisverpackungschips. Das Schreiben schaffte schnell Klarheit um was es sich handelte (und auch ein wenig Überraschung unsererseits). Die Firma jonastone ist dank unseres Baublogs auf uns aufmerksam geworden (das überraschte uns doch wir wussten nicht das wir so bekannt sind) und hat uns ein paar ihrer Naturstein-Fliesen die zuvor imprägniert wurden als Produktproben geschickt um uns daran einmal etwas auszutoben – gesagt, getan :)

Die Steine fassen sich angenehm an, glatte Oberfläche aber allen Anschein nach nicht zu rutschig und auch nicht kalt, was natürlich für Barfußläufer wie wir es sind von Vorteil ist. Besonders gut hat uns der beige/orangene Stein gefallen dieser fühlte sich noch leicht angeraut an (aber nicht unangenehm), so das er mehr Halt beim laufen verspricht. Außerdem hat uns die melierte Farbkombination die sehr warm wirkt gut gefallen.

Nach der optischen Begutachtung ging es an den Härtetest, freundlicherweise hatte die Firma jonastone bereits eine Flasche Wein, Ketchup und einen orangenen Wachsmalstift beigelegt. Da dies auch Fleckverursacher sind die in jedem normalen Haushalt vorkommen, haben wir diese gerne großflächig auf die Steine aufgebracht.

Wachsmalstift, Ketchup und Wein

Wachsmalstift, Ketchup und Wein

Insgesamt haben wir alles knapp 20 bis 25 Minuten einwirken lassen (so konnten Ketchup und Wein schön eintrocknen) und danach mit unserem üblichen Reinigungsmittel für den Boden gereinigt.


Am hartnäckigsten war (wie zu erwarten) der Wachsmalstift, hier mussten wir einige male und auch mit Kraft darüber wischen bis er vollständig entfernt war. Dies wäre aber bei den meisten anderen Bodenbelägen genauso gewesen.
Auch über den Ketchup musste ein paar mal gewischt werden bis er weg war.
Am einfachsten war der Weinfleck zu entfernen, einmal wischen und weg. Direkt nach dem Reinigen war die Stelle an der der Weinfleck zuvor war noch etwas dunkler als der restliche Stein, wir gehen aber davon aus das dies nach dem vollständigem abtrocknen legen wird.

Steine nach dem Flecken entfernen

Steine nach dem Flecken entfernen

Insgesamt ist es ein gutes Ergebnis, da sich alle Flecken restlos mit normalem Reiniger entfernen liesen und die Oberfläche unbeschädigt blieb.

Da es sich bei jonastone um einen Onlinehändler handelt finden wir es besonders gut, dass man für einen kleinen Preis auch Handmuster oder sogar ganze Platten bestellen kann um sich vorab einmal ein Bild der Produkte zu machen.