Lollipop Blumenstrauß

Irgendwann kommt man in ein Alter, da bringt man auf Geburtstage kein Lego oder die neueste Barbie als Geschenk mit sondern einen Gutschein oder vielleicht sogar ein Geldgeschenk. Da ein bloßer Gutschein jedoch immer nach ein bischen „wenig“ aussieht, verpacke ich ihn gerne noch kreativ. Eine Möglichkeit dafür ist der Lollipop Blumenstrauß.

Folgende Materialien benötigt man für den Strauß:
– Lollipops
– Schaschlikspieße aus Holz
– Grüne Servietten
– Tesafilm
– Washi-Tape
– Durchsichtige Cellophanfolie
– Geschenkband
– Schere

Zu allererst werden die Lollipop Stiele verlängert, indem man die Schaschlikspieße in den Hohlraum des Stieles steckt und mit Tesafilm umwickelt. Sobald dies mit allen Lollipops gemacht wurde können die Spieße nun etwas eingekürzt werden, damit der Strauß am Schluss nicht zu lang wird.


Nachdem alle Lollipops in etwa die gleiche Länge haben kann man damit beginnen diese nach und nach zu einem Strauß zu formen. Dazu befestigt man mit Tesafilm die Lollipops kreisförmig aneinander. Aus der Erfahrung heraus bietet es sich an, drei Kreise anzulegen mit insgesamt 19 Lollipops.

Sobald der Strauß seine endgültige Form erreicht hat kann man die Stiele mit Washi-Tape (am besten grünes) umwickeln, damit man den Strauß später besser halten kann.
Um Blütenblätter nachzubilden bringt man nun fünf grüne Servietten etwas versetzt um den Strauß herum an und befestigt diese ebenfalls mit dem Tape.


Zum Schluss umwickelt man den fertigen Blumenstrauß noch mit durchsichtiger Cellophanfolie und Geschenkband und schon ist der Strauß bereit verschenkt werden.
Mit etwas Übung schafft man es den Lollipop Blumenstrauß in knapp einer Stunde zusammen zu stellen.

Bastelkoffer

Nach zweieinhalb Jahren wurde es einmal Zeit unseren Keller ein wenig auszumisten. Dabei kam auch Daniel’s alter Werkzeugkoffer zum Vorschein. Dieser ist schon länger nicht mehr im Einsatz, da er mit dem Hausbau viel zu klein geworden ist und Daniel sich einen Werkzeugtrolley angeschafft hat.


Zum wegschmeißen ist der Werkzeugkoffer jedoch zu schade gewesen, also habe ich ihm einen neuen Zweck zugeführt und aus ihm einen Bastelkoffer gemacht.

Bisher waren meine Bastelsachen in einem kleinen Schränkchen im Keller verstaut und fielen mir schon beim Türen öffnen entgegen. Wirklich übersichtlich war die Stapelei in dem Schränkchen auch nicht. Also wurde der bisherige Werkzeugkoffer gereinigt und mit meinen Bastelsachen befüllt (und etwas verziert).


Meine bisherigen Bastelutensilien (außer natürlich das Geschenkpapier, dafür muss ich mir noch etwas anderes überlegen) haben alle problemlos hinein gepasst und es ist immer noch Platz für mehr da. Die kleinen Fächer im Deckel des Koffers, die ursprünglich mal für Schrauben gedacht waren, eignen sich hervorragend für Kleinkram wie Dekoschleifen, Büroklammern, Stecknadeln, etc..
Das Schöne an dem Bastelkoffer ist, das ich damit nun auch mobil bin. Ich muss nicht mehr für jedes einzelne Teil in den Keller rennen, sondern kann mir einfach den kompletten Koffer schnappen.

Bye bye Wischmopp – hallo Dampfreiniger

Jaja, die Hausarbeit, die ewige alte Leier, keiner macht sie wirklich gerne aber gemacht werden muss es. Besonders wenn man in seinem Alltag stark eingespannt ist, ist man immer wieder auf der Suche nach Helferlein die einem die Hausarbeit erleichtern.

Eines der lästigsten Themen in Sachen Hausarbeit und Putzen: das Wischen.
Umständlich kramt man den Wischeimer hervor, befüllt diesen mit Wasser, fügt Reinigungsmittel hinzu und bezieht den Wischmopp mit einem neuen Tuch. Der schwere Eimer wird von Raum zu Raum geschleppt, schwappt ab und zu über und das dreckige Wasser muss regelmäßig getauscht werden genauso wie die Tücher für den Wischmopp. Das kostet Zeit und Kraft und verbraucht doch einiges an Wasser und auch Reinigungsmittel. Im schlimmsten Fall benutzt man für verschiedene Oberflächen auch noch unterschiedliche Reiniger und hinterlässt bei falscher Dosierung unschöne Schlieren auf dem Boden.

Doch das muss doch auch einfacher gehen!?
Meine Mutter schwört seit Jahren bereits auf Ihren Dampfbesen der Marke CleanMaxx. Also dachte ich mir warum nicht mal ausprobieren und lieh mir besagten Dampfbesen von meiner Mutter aus. Was soll ich sagen ich war positiv überrascht, aber noch nicht vollends überzeugt. Der Dampfbesen der Marke CleanMaxx hinterließ die Oberflächen doch recht feucht und ein trockenes Nachwischen war so manchmal unumgänglich. Außerdem war das Befüllen mit Wasser und der Austausch der Reinigungstücher doch etwas umständlich. Naja wie der Zufall so oft spielte, ging mir dann auch noch der Verschluss des Wassertanks kaputt. Ein Ersatzteil war leider nicht mehr zu bekommen, da das Gerät schon in die Jahre gekommen war, also beschloss ich meiner Mutter einen neuen Ersatzdampfbesen zu kaufen. Nach etwas Recherche entschied ich mich für den Vileda Steam Dampfreiniger. Da die Erfahrungsberichte und Bewertungen für dieses Produkt so gut waren (und er auch noch gerade im Angebot war) beschloss ich mir ebenfalls einen zu bestellen.

Schon beim Auspacken und Zusammenbauen des Vileda Steam Dampfreinigers war ich positiv überrascht. Es waren nur drei Handgriffe nötig und schon war der Steam zusammengebaut: Griff einstecken, Wischelement einstecken und den Steam auf das Bodenwischtuch stellen (dieses wird durch angebrachte Klettverschlüsse gehalten).

Mit dem beigefügten Messbecher lässt sich der integrierte Wassertank einfach befüllen. Dazu dreht man den Verschluss des Wassertanks auf und füllt bis zu zwei Messbecher mit Wasser ein. Ein Messbecher kann 200 ml Wasser aufnehmen und der Wassertank hat ein Füllvermögen von bis zu 400 ml.

Nun hieß es nur noch Stromkabel einstecken und Gerät einschalten. Bereits nach 15 Sekunden ist der Steam einsatzbereit, dies merkt man an dem deutlichen „Dampfgeräusch“. Durch sein Kugelgelenk und das geringe Gewicht (2,3 kg) ist er einfach zu Händeln und gleitet förmlich über die Böden. Zu Beginn hatte ich etwas bedenken, das der Steam zu viel Dampf ausstoßen könnte (sowie das Vorgängermodell von CleanMaxx das meine Mutter besaß) und die Böden zu feucht werden, was besonders bei Parkett oder Laminatböden problematisch ist.
Die Bedenken waren jedoch völlig unbegründet, da man beim Steam die Menge des Dampfes regulieren und somit den Böden anpassen kann. Bei Holz-, Laminat und empfindlichen Böden nutzt man einfach die niedrigste Einstellungsstufe.

Das Wischen ging schnell und effektiv. Durch die dreieckige Form des Bodenwischers kommt man problemlos in die Ecken und an den Sockelleisten entlang. Der Dampfausstoß ist so gut reguliert, das egal auf welcher Stufe, der Boden bereits nach wenigen Sekunden wieder streifenfrei trocken ist. Das Wischertuch lässt sich problemlos abnehmen, austauschen, bei 60° waschen und ist selbst nach ausgiebiger Benutzung nur Nebelfeucht und nicht pitschnass.
Ein zusätzlicher Bonus ist der Teppichgleiter. Der Steam wird einfach in die Kunststoffhalterung gesteckt und schon können damit Teppiche aufgefrischt werden. Diese Funktion ist wirklich praktisch, vor allem für hochfloorige Teppiche, durch das Bedampfen richten sich die Fasern wieder auf und der Teppich sieht aufgefrischt und sauber aus.

Weitere Vorteile durch die Nutzung des Dampfreinigers anstatt eines herkömmlichen Wischmopps:
– Man kann komplett auf Reinigungsmittel, die einen zusätzlichen Schutzfilm auf die Böden auftragen und sie dadurch mit der Zeit stumpf erscheinen lassen, verzichten.
– Man vernichtet mit dem Dampf (laut Hersteller) 99,9 % der Bakterien.
– Er ist sehr Wassersparend (für das komplette DG habe ich weniger als 200 ml benötigt).
– Besonders für Allergiker, Eltern von Kleinkindern und Haustierbesitzern ist es eine hygienische und schnelle Art der Bodenreinigung.

Doch natürlich ist auch dieses Produkt nicht perfekt und es gibt aus meiner Sicht drei kleine Mankos:
– Sobald der Steam eingeschalten ist läuft der Dampf kontinuierlich, um zu pausieren muss man ihn komplett ausschalten. Ich fände es jedoch praktischer, wenn der Steam automatisch pausiert, sobald man ihn in seine aufrechte „Parkposition“ bringt.
– Das Kabel mit seinen 6 Metern Länge könnte gerne noch etwas länger sein.
– Der Bodenaufsatz mit seinem Kugelgelenk ist nicht flach genug um unter alle Möbel (z. B. unter dem Bett oder Sofa) zu gelangen.

Mit meinem neuen kleinen Helferlein bin ich jedoch rundum zufrieden. Er erleichtert einem die Hausarbeit wirklich und man überlegt nicht mehr dreimal ob man noch einmal durchwischen soll wenn der Besuch doch einmal vergessen hat die Schuhe auszuziehen :)

Poolpflege

Obwohl der Sommer 2016 nicht immer mit dem sonnigsten und wärmsten Wetter um die Ecke kam, haben wir, wie bereits die letzten zwei Jahre zuvor, auch in diesem Jahr unseren Fast Set Pool aufgestellt.

Fast Set Pool

Fast Set Pool mit Leiter

Mit einem Durchmesser von 366 cm, einer Höhe von 91 cm und einem Fassungsvermögen von knapp 7.000 L Wasser bietet unser Fast Set Pool uns an heißen Tagen eine angenehme Abkühlung. Der Aufbau ist recht einfach: Pool auspacken, Poolfolie möglichst glatt auf einer ebenen Fläche ausbreiten (dafür haben wir extra die „Poolterrasse“ im letzten Jahr bauen lassen), Luftring aufblasen und mit Wasser befüllen. Sobald einige Zentimeter Wasser den Poolboden bedecken sollte man noch einmal die letzten Falten aus der Bodenfolie herausstreichen.

Doch wer lange Spaß haben will an seinem Pool, sollte diesen auch gut pflegen um eine stetige und gute Wasserqualität zu garantieren. Zur Grundausstattung gehört als aller erstens einmal der Poolfilter. Die meisten Fast Set Pool Besitzer entscheiden sich für eine Filterpumpe mit austauschbaren Filterkartuschen. Die Kartuschen sollten nach Möglichkeit täglich gereinigt werden, da ansonsten das Durchlaufvermögen und damit auch die Reinigungsqualität sinkt. Eine andere Möglichkeit ist eine Sandfilteranlage, diese ist zwar kostenintensiver in der Anschaffung, doch liefert eine bessere Filterqualität. Gerade für Poolbesitzer die ihren Pool häufig benutzen und jährlich wieder aufstellen empfiehlt sich diese Filteranlage.

Doch die Filteranlage allein sorgt noch nicht für glasklares und gepflegtes Poolwasser. Für folgende Produkte haben wir uns ergänzend zum Poolfilter entscheiden:
– Algenvernichter
– Chlortabletten
– PH- und Chlortester
– PH-Minus Granulat
– Käscher
– Bodensauger
– Poolabdeckung
– Oberflächenskimmer
– Skimmersocken
– zusätzliche Filterkartuschen

Algenvernichter und Chlortabletten (drei Stück die wir in einem Schwimmer in den Pool geben, damit sie sich optimal verteilen und auflösen können) werden wöchentlich hinzu gegeben (natürlich nicht gleichzeitig!), das PH-Minus Granulat je nach Bedarf (die Messung mit dem Tester erfolgt ebenfalls wöchentlich und zeigt uns an ob es nötig ist den PH-Wert zu regulieren).
Auch wenn es am Anfang vernachlässigbar scheint, hilft es wirklich den Pool jeden Abend abzudecken. Dadurch wird vermieden, dass bei Nichtnutzung des Pools zu viele Insekten, Pollen oder auch Regenwasser in das Wasser eingetragen werden.

Der Oberflächenskimmer der an das Filtersystem angeschlossen wird hilft dabei die Wasseroberfläche zu reinigen. Besonders effektiv finden wir es, wenn zusätzlich eine Skimmersocke eingebracht wird. Diese fängt schon viele Verunreinigungen auf bevor sie in die Filterkartusche gelangen. aAch die Reinigung der Socke gestaltet sich kinderleicht: herausnehmen, ausspülen und wieder einsetzen.

Für die Reinigung des Bodens haben wir uns in diesem Jahr noch einen Bodensauger angeschafft. Dieser kann ebenfalls direkt an das Filtersystem bzw. an den Oberflächenskimmer angeschlossen werden.
Dank regelmäßiger Pflege ist unser Poolwasser immer noch glasklar und garantiert uns ungetrübtes Badevergnügen an heißen Tagen :)

Man sollte jedoch die Anschaffungs- und laufenden Betriebskosten so eines Fast Set Pools nicht unterschätzen. Daher für alle die sich mit dem Gedanken herumtreiben im nächsten Jahr einen Fast Set Pool anzuschaffen, eine kleine Kostenübersicht:

– Fast Set Pool (366x91xm), inklusive Leiter und Filterpumpe: ca. 290 EUR
(wenn man auf Angebote achtet kann man diesen jedoch erheblich günstiger kaufen)
– Poolabdeckung: ca. 16 EUR
– Oberflächenskimmer: ca. 27 EUR
– Skimmersocken (5 Stück): ca. 6 EUR
– Bodensauger+Teleskopstange+Schlauch: ca. 50 EUR
– zusätzliche Filterkartuschen (3 Stück): ca. 15 EUR
– Käscher: ca. 8 EUR
– Chlortabletten, Algenvernichter: je ca. 13 EUR
– PH- und Chlortester: ca. 20 EUR
– PH-Minus Granulat: ca. 9 EUR

Hinzu kommen noch die Kosten für die Wasserbefüllung und einen eventuellen Unterbau für die Poolfläche, sowie eventuell eine Sandfilteranlage.

Rostkrankheit

Die letzten zwei Jahre entwickelte sich unsere Blütenhecke wirklich gut und machte uns bis auf ein paar kleinere Frostschäden nach dem ersten Winter keine Sorgen.

Letztes Wochenende entdeckten wir jedoch gelbe Flecken an den Blättern einer unserer Pflanzen und zum Teil sogar bereits absterbende Blätter.
Wie sich herausstellte handelt es sich dabei um die sogenannte Rostkrankheit, einen Pilz der gewisse Pflanzen vor allem bei feuchtwarmen Wetter (so wie es aktuell leider der Fall ist) befällt und sich schnell ausbreitet – auch auf umliegende andere Pflanzen.

Nach genauer Betrachtung zeigen leider auch einige unserer Fliederbüsche erste Blätter mit diesen Anzeichen. Um einer weiteren Ausbreitung Einhalt zu gebieten sollten die betroffenen Pflanzenstellen großzügig entfernt werden, dazu gehören auch die bereits abgeworfenen Blätter die sich auf dem Boden befinden. Die Pflanzenabfälle sollten auf keinen Fall auf den Kompost gegeben werden, da sich sonst die Sporen eventuell weiter im Garten ausbreiten können. Ich habe Sie daher in einem großen verschlossenen Müllsack in den Hausmüll gegeben.

Die bereits betroffenen Pflanzenteile lassen sich von dem Pilz nicht mehr kurieren, man kann jedoch die noch nicht betroffenen Pflanzenteile vor einem Befall schützen und diesen Eindämmen durch bestimmte Anti-Pilzmittel. Wir haben uns dazu entschlossen es mit dem „Compo Duaxo Universal Pilzfrei AF“ in der Sprühflasche zu versuchen. Mit diesem Mittel benetzt man die Blätter der betroffenen Pflanze sowohl auf der Ober- als auch der Unterseite (zur Vorbeugung können auch die benachbarten nicht betroffenen Pflanzen damit benetzt werden) und wiederholt das ganze nach ca. 14 Tagen. Die Erfahrungswerte versprechen eine Besserung bereits nach zwei bis drei Anwendungen.

Quelle: dehner.de

Quelle: dehner.de

Wir sind gespannt ob das Mittel wirklich Wirkung zeigt, und hoffen das wir unsere Pflanzen vor einer weiteren Ausbreitung der Rostkrankheit schützen können und diese auch eindämmen.

Hecke und Staudenbeete düngen

Um unserer Hecke und den Staudenbeeten den Start in die Gartensaison noch etwas zu erleichtern, haben wir uns dazu entschlossen diese in diesem Jahr erstmals zu düngen. Die Auswahl bei Düngern ist schier unerschöpflich, doch meine Wahl stand recht schnell fest: Hornspäne

Hornspäne als Dünger haben einige Vorteile wie z. B.:
– es handelt sich um einen biologischen Dünger aus nachwachsenden „Rohstoffen“
– Langzeitwirkung
– nahezu für alle Pflanzen im Außenbereich geeignet
– eine Überdüngung ist kaum möglich

Zur Düngung streut man die Hornspäne einfach breit auf den Beeten oder unter der Hecke aus und arbeitet diese daraufhin mit einer Harke in die oberste Erdschicht ein. Die Bodenorganismen zersetzen anschließend die Hornspäne, dabei wird Stickstoff und Phosphor freigesetzt, dass die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen.

Da wir doch einige Meter Hecke zu düngen haben, habe ich mich für den 10 kg Sack Bio-Hornspäne von Dehner für 22,99 EUR entschieden.

Quelle: www.amazon.de

Quelle: www.amazon.de

Jetzt heißt es nur noch abwarten :)

Unsere Staudenbeete die wir im letzten Jahr angelegt haben, sowie die Bepflanzung der Natursteinmauer haben aber auch schon ohne Dünger einen Wachstumsschub eingelegt. Und offensichtlich gefallen unsere Staudenbeete nicht nur uns, sondern auch der Tierwelt. Die Eichhörnchen haben in diesem Winter fleißig Walnüsse in unseren Beeten vergraben die nun zu keimen angefangen haben. Drei davon haben wir eingetopft, mal schauen ob wir unsere eigenen kleinen Walnussbäume züchten können.

Garderobe vom Schreiner

Wir wohnen nun bereits seit fast genau zwei Jahren in unserem Häuschen und genauso lange steht nun schon unser Provisorium (ein vom Umzug übrig gebliebener Ikea Schrank und zwei Schuhablagen aus Plastik) in der für die Garderobe vorgesehenen Nische.

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Das hat nun ein Ende, den unsere individuell geplante und vom Schreiner angefertigte Garderobe ist nun eingebaut worden. Doch warum hat das ganze nur so lange gedauert?

Wie bereits in einem früheren Beitrag geschrieben hatten wir bestimmte Anforderungen an unsere Garderobe:
– großer geschlossener Schrank für Jacken
– großer geschlossener Schrank für Schuhe
– Sitzgelegenheit (um sich beim Schuhe anziehen auch einmal hinsetzen zu können)
– eine (offene) Möglichkeit für unsere Gäste Ihre Jacken aufzuhängen und Schuhe abzustellen
– Stauraum für Handschuhe, Schals, Mützen, etc.
– integrierter (Ganzkörper-) Spiegel
– eventuell indirekte Beleuchtung
– passgenau für die dafür vorgesehene Nische
– und natürlich optisch ansprechend

Wie die meisten anderen wahrscheinlich auch, sind wir mit unseren Vorstellung erst einmal von einem Möbelhaus zum anderen getingelt. Doch so recht erfüllte keines der dort ausgestellten Modelle unsere Anforderungen. Hinzu kamen noch die Preise der entsprechenden Möbel. Wir sind gerne bereit für ein qualitativ hochwertiges Möbelstück auch den entsprechenden Preis zu bezahlen, da wir aber an den Garderobenvarianten aus den Möbelhäusern immer noch einige Anpassungen hätten vornehmen oder Kompromisse eingehen müssen waren die dort gebotenen Preise einfach zu hoch.
Vor ca. einem Jahr entdeckten wir jedoch auf der Südwest Messe (können wir nur jedem empfehlen da einmal vorbei zu schauen, man kann dort tolle Ideen sammeln) mehrere Stände von Schreinern mit Möbeln und Garderoben die uns auf anhieb angesprochen haben.
Wir kamen mit den dortigen Ausstellern ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sich die Preise einer von einem Schreiner hergestellten Garderobe zu einer im Möbelhaus qualitativ hochwertigen gekauften Garderobe gar nicht so viel unterschieden.
Von da an stand für uns fest, wir möchten unsere Garderobe gerne individuell auf uns zugeschnitten von einem örtlichen Schreiner fertigen lassen.

So vereinbarten wir im November letzten Jahres mit einem Schreiner der uns zusagte einen vor Ort Termin. Voll ausgerüstet mit Skizzenblock, einigen Mustern und Zollstock kam er vorbei und nahm sich zwei Stunden Zeit uns in Ruhe zu beraten. Er nahm die Maße, hörte sich unsere Vorstellungen an und gab uns viele tolle Ideen und Vorschläge an die wir zuvor gar nicht gedacht hatten.
Knapp eine Woche später hatten wir bereits die ersten Entwürfe als 3D-Modell in unserem E-Mail Fach zusammen mit dem Angebotspreis. Nach einigen Telefonaten, einem Termin in der Schreinerei und zwei weiteren Entwürfen mit unseren Anpassungen konnte der Schreiner dann endlich loslegen.

Folgende Elemente enthält unsere Garderobe:
– Einbaugarderobe (mit zwei Schränken) in weiß
Aufteilung links: zwei Schubladen (unten), Schrank mit Kleiderstange, Tür mit Innenspiegel
Aufteilung rechts: zwei Schubladen (unten), Schrank mit 7 Fachböden
– Korpus mit 3 Garderobenhaken, und einem festen Fachboden in Kernbuche, Rückwand aus gebürsteten Aluminium/Metall mit Kernbuche Verstrebungen und LED-Beleuchtung
– Schränke und Schubladen mit Softclose

Diesen Freitag wurde die Garderobe durch den Schreiner pass genau in unsere Nische eingebaut. Um die Fachböden des Schuhschrankes vor Verschmutzung und Kratzern zu schützen haben wir diese noch mit rutschfesten, transparenten Schubladeneinlagen ausgestattet.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Die Garderobe bietet ausreichend Platz für Schuhe, Jacken (sowohl im Schrank als auch an den drei Haken), Mützen, Schals, Handtaschen und einiges mehr.


Die zusätzliche LED-Beleuchtung bringt ein tolles warmes Ambientelicht in unseren Flurbereich und mit ein paar grünen Dekoelementen (passend zu unserer Apfelgrünen Wand im Flur) und einem Sitzkissen auf unserer Bank wirkt der Flurbereich nun sehr einladend, hell, freundlich und aufgeräumt. Die Kernbucheelemente in der Garderobe greifen unsere Buche Treppe auf ergänzen diese sehr gut.

Winterfest

Nicht nur das Auto sollte rechtzeitig winterfest gemacht werden, sondern auch Haus und Garten. Da wir in einer Region leben in der wir mit stärkerem Frost und Schnee zu rechnen haben, bereiten wir uns gerne etwas früher auf die kalte Jahreszeit vor bevor uns der erste Schnee einen Strich durch die Rechnung macht.

Garten:
Auch in diesem Jahr sind wieder einige Pflanzen in unserem Garten hinzugekommen, und nicht alle kommen mit der Kälte klar. Daher haben wir uns vorher einmal schlau gemacht, wie wir welche Pflanzen am besten für den Winter vorbereiten. Unsere Staudenbeete beinhalten zum Glück nur winterharte Sorten die problemlos im Beet belassen werden können. Ein Teil der Stauden sollte jedoch etwas zurück geschnitten (z. B. die vertrockneten Blüten des Lavendel) bzw. zusammen gebunden (z. B. das Pampasgras) werden.

Aktuell ist das Wetter noch so gut, dass sich die Schmetterlinge in unseren Staudenbeeten noch blicken lassen.

Aktuell ist das Wetter noch so gut, dass sich die Schmetterlinge in unseren Staudenbeeten noch blicken lassen.

Unsere beiden Kugelzypressen werden wie bereits im letzten Jahr wieder eingepackt sobald sich Dauerfrost ankündigt. Wichtig ist, dass die Kugelzypressen auch im Winter gegossen werden möchten, natürlich nur wenn die Sonne auch scheint.

Unsere bestellten Abdeckungen für die Kugelzypressen (Quelle: www.amazon.de)

Unsere bestellten Abdeckungen für die Kugelzypressen (Quelle: www.amazon.de)

Der Rasen hatte bereits vor einigen Wochen noch einmal eine Düngung erhalten um ihn für den Winter zu stärken.
Da wir mittlerweile auch nicht mehr gießen müssen haben wir bereits alle im Garten verlegten Wasserleitungen die zur Bewässerung dienen entleert, so das hier keine Frostschäden zu befürchten sind.
Unsere Gartenmöbel haben wir noch einmal gereinigt, um sie dann mit einer entsprechenden Abdeckung vor Sonne, Kälte und Schnee zu schützen. Das geht natürlich nur, mit Gartenmöbeln die auch im Winter draußen bleiben können (so wie unsere), alle anderen Gartenmöbel sollten lieber im Keller, der Garage oder dem Gartenhaus eingelagert werden.

Unsere abgedeckten Gartenmöbel.

Unsere abgedeckten Gartenmöbel.

Haus:
Wir heizen mit Gas, da wir jedoch einen eigenen Gastank haben der automatisch für uns befüllt wird sobald ein gewisser Stand erreicht ist müssen wir uns bezüglich unserer Heizung keine Gedanken machen.
Um auch in der dunklen Jahreszeit Haus und Hof im Blick zu haben, haben wir mittlerweile alle unsere Außenlampen angebracht. Insgesamt sind es 6 Stück: zwei am Hauseingang, zwei an der großen Terrassentür im Esszimmer und je eine an den Terrassentüren im Wohnzimmer und Arbeitszimmer. Das Haus und der Garten werden so rundherum gut beleuchtet.

Sonstiges:
Da der Winter ja immer so „überraschend“ über uns hereinbricht, kann es passieren, dass Streusalz zur Mangelware wird. Aus diesem Grund haben wir uns angewöhnt sehr frühzeitig (meistens sobald das Streusalz im Oktober in den Geschäften angeboten wird) zwei bis drei Säcke Streusalz bei uns einzulagern, so haben wir immer genügend parat.
Auch die Schneeschaufel, die sich im letzten Winter bereits bewähren konnte, steht immer gut Griffbereit in der Garage, so dass man beim ersten Schnee nicht erst Zeit mit dem Suchen der Schaufel verschwenden muss.

 

Fensterputzen leicht gemacht

Die meisten von uns werden diese Situation kennen: es ist ein schöner warmer Sommerabend und die untergehende Sonne wirft ihre letzten Strahlen in Richtung des Hauses und was kriegt man da zu sehen? Richtig, dreckige Fensterscheiben voller Pollen und schlieren und es bleibt einem nichts anderes übrig als sich an die Reinigung zu machen.
Doch Fensterputzen gehört nun einmal nicht zu meinen Lieblingsaufgaben (und ich denke das geht auch einigen anderen so) und daher habe ich versucht mir das Fensterputzen so einfach wie möglich machen.

Bisher habe ich wie folgt geputzt:
Ein Eimer mit lauwarmern Wasser und Spülmittel, ein Eimer mit klarem Wasser, mehrere Baumwolltücher und los ging es. Doch irgendwie hat das ganze doch gut getropft und streifenfrei war auch etwas anderes.

Während dem Hausbau dachte ich mir dann das es doch eine einfachere Möglichkeit bei den vielen Fenstern geben muss, also wurde ein Kärcher Fenstersauger WV 50 angeschafft in der Hoffnung das es nun schneller und sauberer geht.

Quelle: www.amazon.de

Quelle: www.amazon.de

Doch von dem Ergebnis war ich immer noch nicht wirklich angetan, den um ein streifenfreies Ergebnis zu erreichen müssen die Fenster schon richtig nass sein und das habe ich mithilfe der Sprühflasche mit Mikrofaserwischer nicht wirklich geschafft. Um viel Fläche möglichst optimal zu reinigen ist die Fläche des Wischers auch zu kurz.
Allerdings benutze ich den Kärcher Fenstersauger gerne bei der Badreinigung da sich die Fliesen damit wunderbar reinigen lassen.

Nach etwas Recherche habe ich mir dann folgendes zugelegt:
– Unger S-Wischer, 35 cm
– Fensterwischer Unger Einwascher, 25 cm


Und was soll ich sagen, die beiden Produkte von Unger ergänzen sich wunderbar und die Fensterscheiben wurden zum ersten mal ruckzuck sauber und streifenfrei. Wie früher habe ich einfach nur einen Eimer mit lauwarmen Wasser und Spülmittel (und der Geheimtipp den ich bekommen habe einem Schuss Essig) benutzt, in den ich den Einwascher eingetaucht habe. Nach dem Abstreifen des Einwaschers wurde die Scheibe eingeseift und anschließend mit dem S-Wischer abgestreift.
In 30 Minuten waren so alle äußeren Scheiben im Erdgeschoss geputzt :)

Auswahl der Bodenbeläge – Fliesen

Wer einen strapazierfähigen und pflegeleichten Bodenbelag sucht ist bei Fliesen genau richtig. Das große Angebot im Handel hält für jeden Wohnstil das passende Design parat. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen ist es möglich auch andere Materialien wie z. B. Holz sowohl optisch als auch haptisch abzubilden.

Fliese in Holzoptik.

Fliese in Holzoptik.

Vorteile von Fliesen:
– Pflege:
Die meisten Fliesen sind sehr pflegeleicht und robust und lassen sich mit handelsüblichen Reinigern behandeln.
Hygiene:
Das Material nimmt keine Stoffe aus der Umwelt auf, dünstet nicht aus und lässt sich leicht reinigen. Krankheitserreger wie Keime und Bakterien haben kaum/keine Chance sich einzunisten wovon vor allem Allergiker profitieren.
– Haltbarkeit:
Haben (meist) eine lange Haltbarkeit. Durch die Unterteilung der Fliesen in verschiedene Abriebs- und Widerstandsklassen hat man die Möglichkeit die Auswahl der Fliesen an die zukünftige Beanspruchung anzupassen. Dadurch verringert man den Verschleiß und verlängert die Haltbarkeit.
– Wärmetransport:
Besonders bei der Nutzung einer Fußbodenheizung werden Fliesen gerne genommen, da sie die Wärme gut transportieren und teilweise auch speichern können.
– Vielfalt:
Bei Fliesen herrscht eine große Fülle von Möglichkeit in Format, Dekor, Farbe, Art, etc. so das (fast) jeder das passende für sich findet.

Nachteile von Fliesen:
– Wärmetransport:
Falls keine Fußbodenheizung vorhanden ist fühlen sich die Fliesen meist kalt an.
– Verarbeitung:
Fliesen sind starr und unflexibel. Dies kann bei herunterfallenden Gegenständen, Schlägen, Erschütterungen, etc. und auch bei der Verlegung selbst zu Macken, Rissen oder ähnlichem führen. Für die Verlegung an sich sollte man etwas handwerkliches Geschick und Erfahrung mitbringen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Bei der Auswahl der Fliesen sollte man nicht nur auf das Dekor und den Preis achten, sondern sich auch Gedanken machen welche Fliesenart es den sein soll. Den nicht jede Fliesenart ist für jeden Einsatzort auch gleich geeignet.

Fliesenarten:
– Steingut:
Sind meist poröser und nehmen dadurch Wasser auf, daher sind sie nur für den Innenbereich geeignet.
– Steinzeug:
Durch die hohe Brenntemperatur im Fertigungsprozess erreichen die Steinzeugfliesen eine geringe Porosität und eine hohe Festigkeit, des weiteren sind sie Abriebfest und Frostsicher wodurch sie sich auch für den Außenbereich eignen. Sie sind glasiert und unglasiert erhältlich.
– Feinsteinzeug:
Feinsteinzeug weist noch bessere Eigenschaften als Steinzeug auf. Durch ihr extrem festes Gefüge nehmen sie nur minimal Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig und belastbar.
– Fliesen aus Naturstein:
Dies umfasst beispielsweise Basalt, Granit, Marmor oder Schiefer.
– Glasfliesen:
Diese haben eine hohe chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit.

Das Dekor ist gewählt, die Fliesenart bestimmt, was fehlt also noch?
Die Fliesengröße!
Auch die Fliesengröße ist ein entscheidender Faktor und sollte auf den jeweiligen Einsatzort und den zu erzielenden Effekt mit abgestimmt werden.
Kleine Mosaikfliesen beispielsweise sind vor allem im Badbereich beliebt um Akzente zu setzen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass das Verlegen von Mosaikfliesen viel Zeit in Anspruch nimmt.
Größere Fliesen hingegen nehmen etwas weniger Zeit in Anspruch beim verlegen, man sollte jedoch darauf achten das die Oberflächenspannung bei zunehmender Kantenlänge mit steigt. Größere Fliesen haben den weiteren Vorteil das kleinere Räume dadurch optisch vergrößert werden.

Die Vorstellung der Wunschfliese hat sich mittlerweile im Kopf des Bauherren manifestiert, also kann es nun an den Kauf gehen.
Gekauft werden kann im:
– Fachmarkt:
Dieser bietet meist eine sehr große Auswahl und gute Beratung. Oftmals wird auch der Service des Verlegens (gegen Aufpreis) mit angeboten. Außerdem kann man sich in den Ausstellungsräumen Anregungen für die eigene Umsetzung holen.
– Baumarkt:
Je nach Baumarkt ist die Auswahl hier eingeschränkter und man sollte mit einer gewissen Vorstellung und Vorkenntnissen bewaffnet zum Baumarktbesuch antreten.
– Internet:
Bei Anbietern wie z. B. www.fliesenrabatte.de hat man eine sehr große Auswahl und es besteht oft die Möglichkeit sich vorab Muster zukommen zu lassen. Die übersichtliche Darstellung der Produktdetails, sowie die Möglichkeit der Einstellung von Suchkriterien erleichtert einem die Suche nach dem passenden Fliesenmodell.