Steinwand im Schlafzimmer

Wir hatten uns schon lange überlegt, dass wir eine Steinwand in unserem Haus haben möchten – wo, wie und was genau war uns aber noch nicht so ganz klar.
Als es nach 10 Jahren und drei Umzügen nun endlich Zeit wurde unser bisheriges Ikea Bett gegen ein neues einzutauschen, nahmen wir das zum Anlass unser komplettes Schlafzimmer umzugestalten. Die Umgestaltung des Schlafzimmers war die Gelegenheit unsere Idee der Steinwand umzusetzen.

Sobald die neuen Möbel bestellt waren machten wir uns also auf den Weg in den Baustoffhandel um uns diesbezüglich beraten zu lassen. Mit Hilfe der fachkundigen Beraterin waren auch schnell zwei Verblendersteine gefunden die uns zusagten. Netterweise durften wir unsere favorisierten Steine mit nach Hause nehmen um uns in Ruhe entscheiden zu können. Zu Hause angekommen war die Entscheidung schnell für den helleren der beiden Verblendersteine getroffen.

Folgende Materialien haben wir daraufhin im Baustoffhandel bestellt bzw. eingekauft:
– 4 qm Quarzit-Verblendersteine (60x15mm)
– 1L Schutzgrund
– 15 kg Multifunktions-Naturstein und Fliesenkleber Cremeweiss
– 1 x Zahnkelle
– Farbrolle um Tiefengrund aufzutragen
– Chillicut Diamant-Trennscheibe

Wir hatten uns vorgenommen die Fläche unter unserer Dachschräge (also den kompletten Kniestock) mit der Steinwand zu versehen. Der Untergrund an dieser Stelle musste natürlich erst einmal vorbereitet werden, indem wir die komplette Wand aufgeraut und anschließend mit einem Tiefengrund behandelt haben damit die Steine später besser haften. Während der Tiefengrund einzog haben wir alle acht Pakete mit den Verblendersteinen ausgepackt und auf dem Boden ausgelegt. Dies ist wichtig, damit man die verschiedenen Steine untereinander mischen kann. Es kann nämlich sein, dass zwischen den einzelnen Paketen größere Farbunterschiede bestehen und wenn man diese nicht zuvor durchmischt wirkt der Farbverlauf an der späteren Wand nicht homogen.

Nachdem der erste Stein zugeschnitten und die erste Fuhre Kleber angerührt war konnte es auch schon losgehen. Da wir zuvor noch nie Fliesen geklebt hatten brauchten wir einige Zeit bis wir den Dreh mit der Zahnkelle und dem aufbringen des Klebers raus hatten. Wir haben uns zwischenzeitlich auch noch mit ein paar kleineren Spachteln die wir noch im Keller hatten ausgeholfen um den Kleber besser aufbringen zu können.

Sobald die erste Reihe jedoch geklebt und in Waage gebracht war ging es recht rasch voran. Dank der wirklich tollen Diamant-Trennscheibe (diese können wir auch wirklich nur weiter empfehlen) war auch das Zuschneiden der Aussparungen für Steckdosen und Lichtschalter kein Problem.

Insgesamt benötigten wir mit allen Vorbereitungen knapp zwei Tage für das Anbringen der 4qm Steinwand. Mit etwas mehr Übung geht das sicher aber auch schneller ;)

Fertige Wand

Fertige Wand

Kosten für die Steinwand:
– 8 Pakete Quarzit-Verblendersteine:   238,00 EUR
– 1L Schutzgrund:                                 13,00 EUR
– 15 kg Naturstein- und Fliesenkleber:  43,00 EUR
– Sonstiges (Zahnkelle, etc.):                50,00 EUR
Gesamtkosten:                                     344,00 EUR

Wir sind mit dem Ergebnis wirklich zufrieden und finden das die Steinwand sehr gut mit den neuen Möbeln harmoniert. Das Gesamtergebnis unseres neuen Schlafzimmers werden wir demnächst hier vorstellen.

 

Bastelkoffer

Nach zweieinhalb Jahren wurde es einmal Zeit unseren Keller ein wenig auszumisten. Dabei kam auch Daniel’s alter Werkzeugkoffer zum Vorschein. Dieser ist schon länger nicht mehr im Einsatz, da er mit dem Hausbau viel zu klein geworden ist und Daniel sich einen Werkzeugtrolley angeschafft hat.


Zum wegschmeißen ist der Werkzeugkoffer jedoch zu schade gewesen, also habe ich ihm einen neuen Zweck zugeführt und aus ihm einen Bastelkoffer gemacht.

Bisher waren meine Bastelsachen in einem kleinen Schränkchen im Keller verstaut und fielen mir schon beim Türen öffnen entgegen. Wirklich übersichtlich war die Stapelei in dem Schränkchen auch nicht. Also wurde der bisherige Werkzeugkoffer gereinigt und mit meinen Bastelsachen befüllt (und etwas verziert).


Meine bisherigen Bastelutensilien (außer natürlich das Geschenkpapier, dafür muss ich mir noch etwas anderes überlegen) haben alle problemlos hinein gepasst und es ist immer noch Platz für mehr da. Die kleinen Fächer im Deckel des Koffers, die ursprünglich mal für Schrauben gedacht waren, eignen sich hervorragend für Kleinkram wie Dekoschleifen, Büroklammern, Stecknadeln, etc..
Das Schöne an dem Bastelkoffer ist, das ich damit nun auch mobil bin. Ich muss nicht mehr für jedes einzelne Teil in den Keller rennen, sondern kann mir einfach den kompletten Koffer schnappen.

Bye bye Wischmopp – hallo Dampfreiniger

Jaja, die Hausarbeit, die ewige alte Leier, keiner macht sie wirklich gerne aber gemacht werden muss es. Besonders wenn man in seinem Alltag stark eingespannt ist, ist man immer wieder auf der Suche nach Helferlein die einem die Hausarbeit erleichtern.

Eines der lästigsten Themen in Sachen Hausarbeit und Putzen: das Wischen.
Umständlich kramt man den Wischeimer hervor, befüllt diesen mit Wasser, fügt Reinigungsmittel hinzu und bezieht den Wischmopp mit einem neuen Tuch. Der schwere Eimer wird von Raum zu Raum geschleppt, schwappt ab und zu über und das dreckige Wasser muss regelmäßig getauscht werden genauso wie die Tücher für den Wischmopp. Das kostet Zeit und Kraft und verbraucht doch einiges an Wasser und auch Reinigungsmittel. Im schlimmsten Fall benutzt man für verschiedene Oberflächen auch noch unterschiedliche Reiniger und hinterlässt bei falscher Dosierung unschöne Schlieren auf dem Boden.

Doch das muss doch auch einfacher gehen!?
Meine Mutter schwört seit Jahren bereits auf Ihren Dampfbesen der Marke CleanMaxx. Also dachte ich mir warum nicht mal ausprobieren und lieh mir besagten Dampfbesen von meiner Mutter aus. Was soll ich sagen ich war positiv überrascht, aber noch nicht vollends überzeugt. Der Dampfbesen der Marke CleanMaxx hinterließ die Oberflächen doch recht feucht und ein trockenes Nachwischen war so manchmal unumgänglich. Außerdem war das Befüllen mit Wasser und der Austausch der Reinigungstücher doch etwas umständlich. Naja wie der Zufall so oft spielte, ging mir dann auch noch der Verschluss des Wassertanks kaputt. Ein Ersatzteil war leider nicht mehr zu bekommen, da das Gerät schon in die Jahre gekommen war, also beschloss ich meiner Mutter einen neuen Ersatzdampfbesen zu kaufen. Nach etwas Recherche entschied ich mich für den Vileda Steam Dampfreiniger. Da die Erfahrungsberichte und Bewertungen für dieses Produkt so gut waren (und er auch noch gerade im Angebot war) beschloss ich mir ebenfalls einen zu bestellen.

Schon beim Auspacken und Zusammenbauen des Vileda Steam Dampfreinigers war ich positiv überrascht. Es waren nur drei Handgriffe nötig und schon war der Steam zusammengebaut: Griff einstecken, Wischelement einstecken und den Steam auf das Bodenwischtuch stellen (dieses wird durch angebrachte Klettverschlüsse gehalten).

Mit dem beigefügten Messbecher lässt sich der integrierte Wassertank einfach befüllen. Dazu dreht man den Verschluss des Wassertanks auf und füllt bis zu zwei Messbecher mit Wasser ein. Ein Messbecher kann 200 ml Wasser aufnehmen und der Wassertank hat ein Füllvermögen von bis zu 400 ml.

Nun hieß es nur noch Stromkabel einstecken und Gerät einschalten. Bereits nach 15 Sekunden ist der Steam einsatzbereit, dies merkt man an dem deutlichen „Dampfgeräusch“. Durch sein Kugelgelenk und das geringe Gewicht (2,3 kg) ist er einfach zu Händeln und gleitet förmlich über die Böden. Zu Beginn hatte ich etwas bedenken, das der Steam zu viel Dampf ausstoßen könnte (sowie das Vorgängermodell von CleanMaxx das meine Mutter besaß) und die Böden zu feucht werden, was besonders bei Parkett oder Laminatböden problematisch ist.
Die Bedenken waren jedoch völlig unbegründet, da man beim Steam die Menge des Dampfes regulieren und somit den Böden anpassen kann. Bei Holz-, Laminat und empfindlichen Böden nutzt man einfach die niedrigste Einstellungsstufe.

Das Wischen ging schnell und effektiv. Durch die dreieckige Form des Bodenwischers kommt man problemlos in die Ecken und an den Sockelleisten entlang. Der Dampfausstoß ist so gut reguliert, das egal auf welcher Stufe, der Boden bereits nach wenigen Sekunden wieder streifenfrei trocken ist. Das Wischertuch lässt sich problemlos abnehmen, austauschen, bei 60° waschen und ist selbst nach ausgiebiger Benutzung nur Nebelfeucht und nicht pitschnass.
Ein zusätzlicher Bonus ist der Teppichgleiter. Der Steam wird einfach in die Kunststoffhalterung gesteckt und schon können damit Teppiche aufgefrischt werden. Diese Funktion ist wirklich praktisch, vor allem für hochfloorige Teppiche, durch das Bedampfen richten sich die Fasern wieder auf und der Teppich sieht aufgefrischt und sauber aus.

Weitere Vorteile durch die Nutzung des Dampfreinigers anstatt eines herkömmlichen Wischmopps:
– Man kann komplett auf Reinigungsmittel, die einen zusätzlichen Schutzfilm auf die Böden auftragen und sie dadurch mit der Zeit stumpf erscheinen lassen, verzichten.
– Man vernichtet mit dem Dampf (laut Hersteller) 99,9 % der Bakterien.
– Er ist sehr Wassersparend (für das komplette DG habe ich weniger als 200 ml benötigt).
– Besonders für Allergiker, Eltern von Kleinkindern und Haustierbesitzern ist es eine hygienische und schnelle Art der Bodenreinigung.

Doch natürlich ist auch dieses Produkt nicht perfekt und es gibt aus meiner Sicht drei kleine Mankos:
– Sobald der Steam eingeschalten ist läuft der Dampf kontinuierlich, um zu pausieren muss man ihn komplett ausschalten. Ich fände es jedoch praktischer, wenn der Steam automatisch pausiert, sobald man ihn in seine aufrechte „Parkposition“ bringt.
– Das Kabel mit seinen 6 Metern Länge könnte gerne noch etwas länger sein.
– Der Bodenaufsatz mit seinem Kugelgelenk ist nicht flach genug um unter alle Möbel (z. B. unter dem Bett oder Sofa) zu gelangen.

Mit meinem neuen kleinen Helferlein bin ich jedoch rundum zufrieden. Er erleichtert einem die Hausarbeit wirklich und man überlegt nicht mehr dreimal ob man noch einmal durchwischen soll wenn der Besuch doch einmal vergessen hat die Schuhe auszuziehen :)

Poolpflege

Obwohl der Sommer 2016 nicht immer mit dem sonnigsten und wärmsten Wetter um die Ecke kam, haben wir, wie bereits die letzten zwei Jahre zuvor, auch in diesem Jahr unseren Fast Set Pool aufgestellt.

Fast Set Pool

Fast Set Pool mit Leiter

Mit einem Durchmesser von 366 cm, einer Höhe von 91 cm und einem Fassungsvermögen von knapp 7.000 L Wasser bietet unser Fast Set Pool uns an heißen Tagen eine angenehme Abkühlung. Der Aufbau ist recht einfach: Pool auspacken, Poolfolie möglichst glatt auf einer ebenen Fläche ausbreiten (dafür haben wir extra die „Poolterrasse“ im letzten Jahr bauen lassen), Luftring aufblasen und mit Wasser befüllen. Sobald einige Zentimeter Wasser den Poolboden bedecken sollte man noch einmal die letzten Falten aus der Bodenfolie herausstreichen.

Doch wer lange Spaß haben will an seinem Pool, sollte diesen auch gut pflegen um eine stetige und gute Wasserqualität zu garantieren. Zur Grundausstattung gehört als aller erstens einmal der Poolfilter. Die meisten Fast Set Pool Besitzer entscheiden sich für eine Filterpumpe mit austauschbaren Filterkartuschen. Die Kartuschen sollten nach Möglichkeit täglich gereinigt werden, da ansonsten das Durchlaufvermögen und damit auch die Reinigungsqualität sinkt. Eine andere Möglichkeit ist eine Sandfilteranlage, diese ist zwar kostenintensiver in der Anschaffung, doch liefert eine bessere Filterqualität. Gerade für Poolbesitzer die ihren Pool häufig benutzen und jährlich wieder aufstellen empfiehlt sich diese Filteranlage.

Doch die Filteranlage allein sorgt noch nicht für glasklares und gepflegtes Poolwasser. Für folgende Produkte haben wir uns ergänzend zum Poolfilter entscheiden:
– Algenvernichter
– Chlortabletten
– PH- und Chlortester
– PH-Minus Granulat
– Käscher
– Bodensauger
– Poolabdeckung
– Oberflächenskimmer
– Skimmersocken
– zusätzliche Filterkartuschen

Algenvernichter und Chlortabletten (drei Stück die wir in einem Schwimmer in den Pool geben, damit sie sich optimal verteilen und auflösen können) werden wöchentlich hinzu gegeben (natürlich nicht gleichzeitig!), das PH-Minus Granulat je nach Bedarf (die Messung mit dem Tester erfolgt ebenfalls wöchentlich und zeigt uns an ob es nötig ist den PH-Wert zu regulieren).
Auch wenn es am Anfang vernachlässigbar scheint, hilft es wirklich den Pool jeden Abend abzudecken. Dadurch wird vermieden, dass bei Nichtnutzung des Pools zu viele Insekten, Pollen oder auch Regenwasser in das Wasser eingetragen werden.

Der Oberflächenskimmer der an das Filtersystem angeschlossen wird hilft dabei die Wasseroberfläche zu reinigen. Besonders effektiv finden wir es, wenn zusätzlich eine Skimmersocke eingebracht wird. Diese fängt schon viele Verunreinigungen auf bevor sie in die Filterkartusche gelangen. aAch die Reinigung der Socke gestaltet sich kinderleicht: herausnehmen, ausspülen und wieder einsetzen.

Für die Reinigung des Bodens haben wir uns in diesem Jahr noch einen Bodensauger angeschafft. Dieser kann ebenfalls direkt an das Filtersystem bzw. an den Oberflächenskimmer angeschlossen werden.
Dank regelmäßiger Pflege ist unser Poolwasser immer noch glasklar und garantiert uns ungetrübtes Badevergnügen an heißen Tagen :)

Man sollte jedoch die Anschaffungs- und laufenden Betriebskosten so eines Fast Set Pools nicht unterschätzen. Daher für alle die sich mit dem Gedanken herumtreiben im nächsten Jahr einen Fast Set Pool anzuschaffen, eine kleine Kostenübersicht:

– Fast Set Pool (366x91xm), inklusive Leiter und Filterpumpe: ca. 290 EUR
(wenn man auf Angebote achtet kann man diesen jedoch erheblich günstiger kaufen)
– Poolabdeckung: ca. 16 EUR
– Oberflächenskimmer: ca. 27 EUR
– Skimmersocken (5 Stück): ca. 6 EUR
– Bodensauger+Teleskopstange+Schlauch: ca. 50 EUR
– zusätzliche Filterkartuschen (3 Stück): ca. 15 EUR
– Käscher: ca. 8 EUR
– Chlortabletten, Algenvernichter: je ca. 13 EUR
– PH- und Chlortester: ca. 20 EUR
– PH-Minus Granulat: ca. 9 EUR

Hinzu kommen noch die Kosten für die Wasserbefüllung und einen eventuellen Unterbau für die Poolfläche, sowie eventuell eine Sandfilteranlage.

Rostkrankheit

Die letzten zwei Jahre entwickelte sich unsere Blütenhecke wirklich gut und machte uns bis auf ein paar kleinere Frostschäden nach dem ersten Winter keine Sorgen.

Letztes Wochenende entdeckten wir jedoch gelbe Flecken an den Blättern einer unserer Pflanzen und zum Teil sogar bereits absterbende Blätter.
Wie sich herausstellte handelt es sich dabei um die sogenannte Rostkrankheit, einen Pilz der gewisse Pflanzen vor allem bei feuchtwarmen Wetter (so wie es aktuell leider der Fall ist) befällt und sich schnell ausbreitet – auch auf umliegende andere Pflanzen.

Nach genauer Betrachtung zeigen leider auch einige unserer Fliederbüsche erste Blätter mit diesen Anzeichen. Um einer weiteren Ausbreitung Einhalt zu gebieten sollten die betroffenen Pflanzenstellen großzügig entfernt werden, dazu gehören auch die bereits abgeworfenen Blätter die sich auf dem Boden befinden. Die Pflanzenabfälle sollten auf keinen Fall auf den Kompost gegeben werden, da sich sonst die Sporen eventuell weiter im Garten ausbreiten können. Ich habe Sie daher in einem großen verschlossenen Müllsack in den Hausmüll gegeben.

Die bereits betroffenen Pflanzenteile lassen sich von dem Pilz nicht mehr kurieren, man kann jedoch die noch nicht betroffenen Pflanzenteile vor einem Befall schützen und diesen Eindämmen durch bestimmte Anti-Pilzmittel. Wir haben uns dazu entschlossen es mit dem „Compo Duaxo Universal Pilzfrei AF“ in der Sprühflasche zu versuchen. Mit diesem Mittel benetzt man die Blätter der betroffenen Pflanze sowohl auf der Ober- als auch der Unterseite (zur Vorbeugung können auch die benachbarten nicht betroffenen Pflanzen damit benetzt werden) und wiederholt das ganze nach ca. 14 Tagen. Die Erfahrungswerte versprechen eine Besserung bereits nach zwei bis drei Anwendungen.

Quelle: dehner.de

Quelle: dehner.de

Wir sind gespannt ob das Mittel wirklich Wirkung zeigt, und hoffen das wir unsere Pflanzen vor einer weiteren Ausbreitung der Rostkrankheit schützen können und diese auch eindämmen.

Bedienung Haussteuerung

Um die Annehmlichkeiten einer Haussteuerung besser nutzen zu können stand für mich von Anfang an fest, dass es mindestens ein zentral gelegenes Gerät im Haus geben muss über das auf alle Funktionen der Haussteuerung zugegriffen werden kann.

In den vergangenen Jahren bin ich dabei über das Eine oder Andere gestolpert, habe viel ausprobiert und werde oft gefragt welche Endgeräte wir verwenden um so ein System im Alltag zu bedienen. Dazu möchte ich gerne in diesem Beitrag ein paar Worte verlieren.

Smartphones

Die Steuerung per Smartphone gestaltet sich im Allgemeinen immer schwierig, da auf Smartphones in der Regel viel weniger Bildschirmfläche zur Verfügung steht als auf Tablets oder gar Computerbildschirmen.

Viele Hersteller von Hausautomationslösungen haben neben einer Weboberfläche welche sich am Besten auf Tablets und Computern bedienen lassen, auch Apps für alle gängigen Smartphone Betriebssysteme im Programm. Das ist auch ein wichtiger Punkt, den man bei der Auswahl der richtigen Hausautomationslösung mit in Betracht ziehen sollte.

IP-Symcon bietet neben der Weboberfläche ebenfalls eine App für Android und iOS Geräte an. Diese App verwenden wir ausschließlich wenn wir unterwegs sind. Natürlich ist das Design dort nicht so schön wie auf der Weboberfläche, aber in diesem Fall ist das auch gar nicht wichtig. Denn in diesem Fall man möchte lieber Schnell als Schön zum Ziel gelangen. Und Schnell ist dabei nur eines der Argumente, Sicherheit wäre das andere.

Schnell kann die Smartphone App. Im Gegensatz dazu was ich unter Sicher verstehe allerdings leider nicht von Hause aus. Dafür habe ich eine Firewall im Einsatz die mir den externen Zugriff via VPN ermöglicht.

Als Arbeitserleichterung und um den WAF (Wife Acceptance Factor) zu heben, verbindet sich das Smartphone automatisch per VPN mit dem Netzwerk zuhause, bevor es die IP-Symcon App öffnet. Nadine merkt das oftmals gar nicht, erleichtert mir aber den Support der gesamten Lösung ungemein. Denn oft war die Fehlerursache wenn etwas nicht geht der einfachen Ursache geschuldet, dass zuvor einfach vergessen wurde die VPN Verbindung aufzubauen.

Androide Tablets

Meine erste Idee war Android Tablets im Haus zu verteilen. Diese Idee hat sich auch für insgesamt 2 Jahre gehalten, jedoch stellte ich innerhalb dieser Zeit einige Nachteile fest. Diese Nachteile basieren hauptsächlich auf der Android Plattform und dessen eigentlich andere Art der Verwendung. Ein Beispiel: Ich verwende das Webfrontend von IP-Symcon und den Browser Chrome im Kiosk-Modus. Um die Lebensdauer des Bildschirmes im Tablet etwas zu schonen, habe ich eine Zeitspanne eingestellt nach der sich der Bildschirm bei Nichtverwendung abstellt. Leider ist es so, dass dann auch alle laufenden Apps (Chrome) ebenfalls in einen Schlafmodus fallen und keine Updates mehr vom IP-Symcon Server erhalten. Möchte man die Steuerung wieder verwenden, muss die App zunächst erst wieder Aufwachen und sich mit dem Server synchronisieren, was eine weile dauert – unschön wenn man mal schnell das Garagentor öffnen will, das Wetter checken oder es an der Tür klingelt.

Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist die Möglichkeit das Tablet mittels einer erkannten Bewegung vor der integrierten Webcam aufzuwecken. Das war zwar etwas fummelig zum Konfigurieren, funktionierte aber in der Praxis sehr gut.

So sah das Ganze eine lange Zeit aus:

IPS Android Tablet

 

Leider wirkte die Lösung mit den Tablets nie so wirklich „professionell“, weil sie einfach irgendwo hingestellt werden. Ich habe allerdings schon von anderen gelesen, dessen Tablets dann einfach von den Kindern oder der Frau für andere Dinge zweckentfremdet wurden – ein Grund mehr um mir über eine fest installierte Variante Gedanken zu machen.

Standard PC mit Touch

Die Grundanforderungen an ein System waren:

  • Standard x86 PC mit geringem Stromverbrauch
  • 24/7 Zulassung
  • Lüfterlos
  • Touch Bildschirm mit HD Auflösung (zu hohe Auflösung => schlechtere Bedienbarkeit)
  • Vesa Montagemöglichkeit
  • Preis: maximal 500€

Während ich im Internet anfing nach passenden Geräten zu recherchieren kam mir der Zufall zur Hilfe: Ich hatte in der Firma die Gelegenheit einige Shuttle X50V4 Geräte zur Installation und Konfiguration auf den Tisch zu bekommen. Diese Geräte sind dort zur Installation in Nischen einer Betonwand vorgesehen, und dienen dort als Terminal für das KNX System => „Perfekt, genau das was ich auch vor habe!“ dachte ich.

Nach der Prüfung des Stromverbrauches war ich überrascht: ca. 15Watt im Idle sind ein Wort. Ich recherchierte etwas auf eBay und nach einiger Zeit fand ich eine Auktion eines Vorgängermodells (X50V2 Plus) welche ich für wahnwitzige 81€ zzgl. Versand dann dann überraschenderweise auch gewann.

Die Hardwareausstattung vom X50V2 Plus ist wie folgt:

  • Intel Atom D525 DualCore 1.8GHz CPU
  • 2GB RAM
  • 30GB SSD
  • WLAN / 100MBit LAN
  • 15.6″ Bildschirm mit 1366×768 Pixel Auflösung

Kurz ein paar Worte zur Einrichtung des Systems in meinem Fall: Das System ist in meine Domäne integriert, loggt sich automatisch mit einem zuvor definierten Domänenbenutzer (mit eingeschränkten Rechten) an und startet Chrome im Kiosk Modus. Exact genau so wie bei der Lösung mit dem Android Tablet zuvor, nur das das System sofort reagiert nachdem der Bildschirm berührt wurde. Um das System über IP-Symcon zu steuern (WakeUp, Restart etc.) und um Daten der Hardwaresensoren in IP-Symcon übermittelt zu bekommen verwende ich EventGhost. Das System wurde mittels Veeam Endpoint Backup in meine bestehende Backupstrategie eingebunden. Die Einstellungen für das Terminal werden per GPO verteilt, so ist es einfacher weitere Geräte gleichen Typs einzuführen. Bei Nichtverwendung dient der Bildschirm eine kurze Zeit als digitaler Bilderrahmen.

Noch während ich das System eingerichtete, begann ich mir Gedanken über die Installation in der Wand zu machen. Als erstes musste ich mir eine Wand im Flur des Erdgeschosses aussuchen die nicht tragend ist. Dazu musste selbige natürlich geöffnet werden, eine passende Unterkonstruktion (kleine Bauanleitung folgt) gebaut werden und eine Wandhalterung gefunden werden mit derer das Display Bündig mit der Wandoberfläche abschließt. Rückblickend war jedoch die größte Herausforderung nachträglich ein paar weitere Netzwerkkabel vom Keller ins Erdgeschoss zu ziehen.

Falls jemand ebenfalls die (bescheuerte) Idee hat weitere Kabel innerhalb bereits geschlossener Trockenbauwänden (ob Holz oder Metall ist egal) über Stockwerke hinweg nachträglich zu verlegen, dem kann ich folgendes Werkzeug wärmstens empfehlen: Cable Tongue

Ein paar Bilder des Umbaus und Endergebnisses:

Abschließend kann ich sagen, dass auch Nadine nach anfänglicher Skepsis die Lösung gefällt und generell häufiger genutzt wird als die Lösung mit dem Tablet zuvor.

Ich konnte mir auf eBay ein weiteres identisches Gerät vom gleichen Verkäufer für nur 89€ sichern => die Augen offen zu halten lohnt sich also! Das Gerät wird dann im Flur im Obergeschoss eingebaut.

Next Step

Was kommt als nächstes ? Die Frage habe ich mir natürlich auch schon gestellt. Derzeit überlege ich, ob es Sinn macht in allen anderen Räumen kleinere Tablets basierend auf Windows 10 sukzessive in die Wände ein zu bauen. Ich denke da ein 10.1″ oder 12″ China Tablet von Chuwi. Dort würden dann nur die Funktionen für den jeweiligen Raum + Musik + Wetter abrufbar sein. Aber eventuell wird´s dann auch einfach zu viel des Guten…

Rasenkante setzen

Bisher hatten wir unsere hintere Hecke zum Grundstück des Nachbarn (dieser hat dort einen Obstgarten, so das wir immer einen schönen Blick ins Grüne haben) nicht abgegrenzt. Mit der Zeit wurde dies nun aber zum Problem, da uns der Rasen vom Nachbargrundstück in unsere Hecke und auf unser Unkrautvlies hineinwuchs und langsam aber sicher ein kleiner Urwald entstand. Also haben wir uns dazu entschieden eine Metallrasenkante zu setzen um einen sauberen Abschluss herzustellen.

Der erste Schritt bestand darin, die Grundstücksgrenze genau zu kennzeichnen und danach mit einer Spitzhacke den dortigen Mutterboden samt Rasen abzutragen. Es handelte sich hierbei um ein Stück von ca. 30 cm Breite und knapp 23 m Länge, Daniel brauchte knapp einen halben Tag um diese Fläche sauber abzutragen.

Danach ging es daran die Metallrasenkante zu setzen. Wir haben uns dafür entschieden, die Metallrasenkanten im Internet zu bestellen, da diese dort wesentlich günstiger waren als im örtlichen Baumarkt (unser 26er Set mit einer Gesamtlänge von knapp 30 m hat uns 135 EUR gekostet). Das setzen des ersten Teilstückes gestaltete sich noch etwas schwierig, wir hatten zwar mit unserem Gardena Rasenkantenstecher (dieser ist übrigens wirklich zu empfehlen) die Fläche vorgestochen, doch einige Steine im Boden erschwerten das ganze. Nachdem die ersten zwei Teilstücke gesetzt waren (mit Hilfe von einem Gummihammer und einem Stückchen Holz als breitere Unterlage) hatten wir den Bogen raus und keine zwei Stunden später waren 23 m Rasenkante gesetzt.


Nach dem setzen der Kante haben wir die nun zusätzlich gewonnene Fläche in unserer Hecke mit einem Unkrautvlies abgedeckt.
Dieses hat zwei unterschiedliche Oberflächen: die untere Fläche ist aus einem hellen Vlies während die Oberfläche schwarz und glatt ist was verhindern soll, das sich Blumensamen auf der Oberfläche festsetzen können.


Zum Schluss wurde das ganze noch mit Rindenmulch bedeckt. Aktuell haben wir in diesem Jahr bereits 33 Säcke Rindemulch in unserem Garten verarbeitet und das lange Teilstück unserer Hecke haben wir damit noch nicht einmal erreicht. Wir werden wahrscheinlich noch einmal ca. 25 Säcke Rindemulch benötigen bevor alle gewünschten Flächen bedeckt sind. Hier lohnt es sich wirklich auf Angebotspreise bei den örtlichen Baumärkten zu achten.

Die Klingel

Nun zwei Jahre nach dem Bezug des Hauses haben wir endlich eine Klingel, nicht nur zur Freude unseres Postboten sondern auch zu unserer.

Warum hat das denn ganze zwei Jahre gedauert ? Die Klingel sollte zum einen im Idealfall mit einem Fingerabdruck Sensor oder RFID Transpondertechnologie funktionieren und eine gute Kamera haben. Natürlich möchte ich die Klingel auch in die Haussteuerung integrieren können. Entsprechend lange hat meine Suche und anschließende Recherche für die neue Klingel auch gedauert bis ich mich Anfang des Jahres für eine Mobotix T25 Türsprechanlage entschieden habe. Das tolle an der T25 ist, dass es mir eine Netzwerkintegration über die bereits bestehenden Klingeldrähte mittels dem Mobotix MX2Wire Bus ermöglicht, da ich es verpennt habe bei der Elektroplanung ein Netzwerkkabel zur Klingel ziehen zu lassen. Außerdem bietet die T25 eine 180° hemisphärische Kamera mit 6 Megapixeln Auflösung. Ich habe mich bei der Kamera für die Tages Variante entschieden, welche zwar bei Tag und auch noch bei Dämmerung gute Ergebnisse liefert, aber bei Nacht keine Infrarot Funktionalität bietet. Mit diesem Manko kann ich mich arrangieren, da unser Hauseingang ohnehin des Nachts beleuchtet ist. Ein weiteres interessantes Detail geht aus der Anleitung hervor, dort wird darauf hingewiesen, dass nur bei der Ausführungsvariante in Weiß ein Betrieb unter direkter Sonneneinstrahlung gewährleistet ist. Bei allen anderen Farbvarianten kann die Temperatur unter direkter Sonneneinstrahlung so hoch werden, dass ein Betrieb nicht mehr gewährleistet ist. Toll das man das erst liest wenn man sich ein Modell gekauft hat oder im Vorfeld die Bedienungsanleitung heruntergeladen und gelesen hat – nicht so schön finde ich, darauf könnte man besser Aufmerksam machen.

Lieferumfang

Der Lieferumfang des von mir bestellten SET2 besteht aus folgenden Komponenten:

  • 3-Fach Auf und Unterputzgehäuse samt Rahmen
  • Kameramodul
  • Keypadmodul mit RFID Funktion
  • Beschriftungsfeld (Beleuchtet)
  • MX2Wire LAN Modul
  • MX2Wire DoorMaster
  • Schlüssel zum lösen der Module aus dem Rahmen
  • Fünf User RFID Karten und eine Admin RFID Karte
  • Kleinkram wie Rahmen, Befestigungsmaterial, USB Stick, Quick Start Handbüchern und Stickern

Leider liegt dem Set kein Netzteil bei, warum geht aus der Anleitung hervor: Es gibt zum einen Unterschiedliche Arten der Spannungsversorgung: per Netzteil, per POE+ (Achtung POE ohne Plus reicht nicht aus!). Außerdem hängt diese Wahl auch davon ab ob man weitere Dinge neben einem Türsummer von der Türsprechanlage schalten lassen möchte. Falls das der Fall ist kommt man um ein Netzteil (48V) nicht herum. In meinem Fall reicht eine Spannungsversorgung mittels einem POE+ Injektors völlig aus, da ich lediglich den Türsummer und keine weiteren Dinge darüber betreiben möchte. Ich habe mich für einen POE+ Injektor von Level One entschieden, da dieser mit ca. 30 Euro in der Anschaffung einer der günstigeren Modelle war:

Montage und Inbetriebnahme

Die Montage der Türsprechanlage gestaltete sich im Grunde recht einfach, jedoch muss ich dazu sagen das ich eine Klingel zum ersten Mal eingebaut habe und mich generell im Laufe des Hausbaus erst an die handwerklichen Tätigkeiten herantasten musste. Für die Montage und die Basiseinrichtung habe ich ein Wochenende benötigt. Freitag Spätnachmittags habe ich den Aufputzrahmen befestigt und weitere Netzwerkkabel (zur Stromversorgung per POE+) vom Serverschrank zum Sicherungskasten verlegt. Am Samstag folgte die Verdrahtung vom Sicherungskasten zur Sprechanlage, den Gegenstellen im Haus und der finale Einbau der Module. Am Sonntag dann die Konfiguration und erste Versuche der Einbindung in IP-Symcon. Bis auf einen kleinen Dreher von einem Adernpaar hatte ich keine Probleme mit dem Einbau, jedoch sollte man sich zuvor ausreichend Zeit nehmen und den Schaltplan aus der Anleitung mit dem Ist-Zustand der eigenen Verkabelung überein bringen um am Ende genau zu wissen was man tut.

Für eine Montage basierend auf dem mitgelieferten Aufputzgehäuse habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden:

  • Für die Unterputzmontage hätte ich einen größeren Teil der Außendämmung abnehmen müssen (und ggfs. wieder unterfüttern). Dabei hatte ich Bedenken ob es zum Einen eventuell Probleme bei der KFW Förderung geben könnte und zum Anderen wäre das eine endgültige Sache gewesen.
  • Falls man die Sprechanlage doch aus irgendeinem Grund später einmal austauschen möchte, habe ich kein großes Loch in der Dämmung.
  • Nadine war diese Lösung lieber.

Die Optik ist sicherlich Geschmackssache, jedoch wirken die verwendeten Materialien absolut hochwertig. Alles passt, nichts wackelt oder knarzt. Auch für den entsprechenden Feuchtigkeitsschutz ist ausreichend gesorgt worden.

Die Erstkonfiguration der T25 habe ich wie in der Anleitung beschrieben (jedoch ohne ein Verfügbares VoIP-Telefon) erledigt. Die weitere Konfiguration habe ich dann über das Webinterface der T25 vorgenommen. Als erstes bekommt die Sprechanlage eine IP-Adresse per DHCP zugewiesen, diese Adresse wird bei der erfolgreichen Erstkonfiguration über die Lautsprecher der Sprechanlage durchgesagt. Ich empfehle in der weiteren Konfiguration eine feste IP-Adresse zu vergeben. Die Einstellungsmöglichkeiten innerhalb des Webinterfaces sind mehr als ausreichend, leider ist jedoch vieles auf den ersten Blick nicht ganz ersichtlich. Man muss sich schon etwas „durchklicken“ bis man findet was man gerade braucht. Das kann man besser lösen.

Wirklich toll ist die Kamera. Die 180 Grad hemisphärisch ermöglichen ein komplettes Wand zu Wand und Himmel zu Boden Blickfeld, nichts bleibt verborgen. Auch die Auflösung der Kamera von 6MP ist mehr als ausreichend. Schön ist auch, dass man innerhalb des Webinterfaces unterschiedliche Kamera-Bilddarstellungen verwenden kann. Entweder als Fischauge, als Panorama oder Links,Rechts,Oben,Unten Ausschnitte – je nachdem was man gerade benötigt. Mir persönlich gefällt die Panorama Ansicht am besten.

Ebenfalls ist es möglich Bereiche der Kamera unkenntlich zu machen, entweder durch Farbig hinterlegte Objekte oder auch durch ein Mosaik. Hier sind einem keine Grenzen gesetzt, auch einzelne nicht zusammenhängende Objekte können erstellt werden.

Die Bewegungserkennung funktioniert tadellos, anhand dessen können vordefinierte Ereignisse ausgelöst werden wo beispielsweise automatisch Bilder oder ein Video per E-Mail verschickt werden. Lustig ist auch die Bildauswertung, dieser Modus ist beispielsweise in der Lage das Kamerabild anhand der vorhandenen Farben innerhalb des Bildes auszuwerten und daraufhin bestimmte Ereignisse bei Grenzwertüberschreitung ausführen, ein Beispiel: wenn innerhalb des Bildes mehr als 30% Gelb zu sehen ist, ist davon auszugehen das der Postbote samt Auto vor der Tür steht und das dann per E-Mail benachrichtigt wird. Ob ich das in der Praxis effektiv brauchen kann sei mal dahin gestellt, aber toll das man könnte wenn man denn wollte.

Als ganz besonders Praktisch hat sich sowohl der Zugang per RFID als auch per PIN erwiesen. In der letzten Zeit haben wir viel im Garten gearbeitet und haben maximal eine Schlüsselkarte dabei gehabt. Nicht lange mit dem Schlüssel zu hantieren hat uns dabei sehr gefallen:

Sicherheit

Gerade bei der Integration solch einer Türsprechanlage sollte man den Sicherheitsaspekt nicht außer acht lassen. Zwar bietet die T25 eine Sicherung gegen Diebstahl und Sabotage, auch die Module unterhalten sich untereinander über den Bus verschlüsselt, jedoch darf man dabei nicht vergessen das man mittels des Zweidraht Bussystems quasi direkt im Netzwerk des Hauses sitzt und einem Angreifer dies tatsächlich Tür und Tor öffnen könnte wenn er weiß wie. Deshalb ist es richtig und wichtig sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen wie dieses Problem elegant gelöst werden kann. In unserem Haus betreibe ich mehrere voneinander getrennte Netzwerke, welche mittels mehrerer Firewalls nur aus einer Richtung komplett uneingeschränkt erreichbar sind. Eines davon ist die Verbindung von der Fritzbox als „Internetmodem“ zur Firewall, dieses Netz bezeichne ich als „Transfernetz“.  Ideal also um die Türsprechanlage dort zu platzieren, aus folgenden Gründen:

  • Physikalische Trennung der Netze
  • Die Türsprechanlage soll die Fritzbox als SIP Gateway verwenden können, so entfällt nerviges weiterleiten von SIP/VoIP Multicasts zwischen den Netzen.
  • Ich erhalte ein Maximum an Sicherheit, da ein Angreifer als erstes die Hürde der Bus-Verkabelung nehmen muss und dann noch die sehr defensiv konfigurierte Firewall umgehen muss bevor er Zugriff auf das Netzwerk bekommt.
  • Ein direkter Zugriff aus dem Internet auf die Türsprechanlage ist ebenfalls unmöglich, da alle Ports von „Extern“ auf die Firewall weitergeleitet werden und keiner auf die Türsprechanlage selbst.

Generell gilt: Sobald man mit dem Thema Haus- Integration und Automation beginnt, sollte man sich auch Gedanken über die Sicherheit der Systeme machen. Denn das wird der erste Angriffspunkt einer Versicherung im Schadensfall sein um nicht zahlen zu müssen.

Integration Haussteuerung

Zum Thema Integration in meine bestehende Hausautomation mit IP-Symcon wird es einen separaten Post in der nächsten Zeit geben.

So sieht das Ganze dann in meiner IP-Symcon Visualisierung aus wenn geklingelt wurde:mobotix_ips

Abschließendes

Die Mobotix T25 ist eine Highend Türsprechanlage die keine Wünsche offen lässt. Für einen Setpreis von 1500 bis 2200 Euro sollte das auch der Fall sein. Die Qualität der Kamera ist hervorragend, nimmt allerdings bei zunehmender Dämmerung stark ab. Ebenfalls überzeugt hat mich die Haptik der Kunststoff Module, es fühlt sich in keiner Weise „billig“ an, es ist aber auch kein Edelstahl dem muss man sich vor dem Kauf bewusst sein. Der MX2Wire Bus verrichtet ebenfalls tadellos und zuverlässig seinen Dienst. Lediglich die Smartphone Apps welche Mobotix in die App Stores geworfen hat trüben das Bild leider etwas. Diese sind leider absolut unübersichtlich und funktionieren überhaupt nicht richtig. Hier täte sich Mobotix gut daran nachzubessern – ich bin nicht der Einzige der das anmerkt, einige Kritik diesbezüglich kursiert im Internet schon seit längerem jedoch scheint Mobotix auf diesem Ohr taub zu sein. Mein einziges Problem ist aktuell, dass sporadisch ein Klingeln an der T25 nicht an die konfigurierten Gegenstellen zur Signalisierung weitergegeben zu werden scheint, warum und unter welchen Voraussetzungen das passiert muss ich noch im Detail prüfen.

Auf unsere Anfrage bezüglich einer Unterstützung seitens Mobotix zu diesem Beitrag hat man uns leider nicht geantwortet – schade finden wir, denn wir hätten euch gerne mehr gezeigt!

Start der Gartensaison 2016

Der Frühling hat dieses Jahr etwas länger auf sich warten lassen, aber langsam sieht es so aus, als ob er endlich auch bei uns Einzug hält. Pünktlich mit den wärmeren Temperaturen und dem ersten Vogelgezwitscher starten wir in die Gartensaison 2016.

Um den Garten aus seinem Winterschlaf zu wecken stehen nun erst einmal folgende Punkte auf unserer ToDo-Liste:
– den Rasen das erste mal mähen
– den Rasen lüften um Verfilzungen und vertrocknetes/abgestorbenes Gras zu entfernen
– den Rasen düngen
– unsere beiden Apfelbäume schneiden
– die beiden Staudenbeete auf Vordermann bringen
– die Heckenpflanzen zum Teil etwas zurück schneiden, damit sie besser austreiben
– Unkrautzupfen

Ein paar Helfer dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Da wir im letzten Jahr so zufrieden waren mit dem Rasendünger der Fa. Beckmann, werden wir auch in dieser Saison gerne wieder darauf zurück greifen.
Um den Rasen zu lüften, haben wir uns dazu entschieden den Gardena Rasenlüfter mit 35 cm breite anzuschaffen. Über unsere Erfahrungen zum Rasenlüfter werden wir später noch mehr berichten.

Rasenlüfter von Gardena. Quelle: www.amazon.de

Rasenlüfter von Gardena.
Quelle: www.amazon.de

Damit auch beim Obstbaumschnitt alles glatt geht, habe ich mir auf Empfehlung, den Ratgeber „Obstbaumschnitt in Bildern“ von Hans Walter Riess zugelegt. Der Ratgeber ist wirklich leicht verständlich gestaltet und die vielen Zeichnungen helfen auch dem blutigsten Anfänger beim Obstbaumschnitt.

Ratgeber zum Obstbaumschnitt. Quelle: www.amazon.de

Ratgeber zum Obstbaumschnitt.
Quelle: www.amazon.de

Für unseren Garten und die Außenanlage haben wir natürlich auch noch ein paar Wunschprojekte ins Auge gefasst die wir gerne realisieren möchten. Obwohl wir wissen, dass noch einige Sommer ins Land ziehen werden bis wir alle Projekte umsetzen können, möchten wir euch unsere Projektideen nicht vorenthalten:
– Gartenbewässerung:
Wir möchten unsere Regenwasserzisterne gerne mit einer Tauchdruckpumpe ausstatten um von dort aus das Wasser für die geplante automatische Gartenbewässerung zu erhalten. Außerdem soll eine zusätzliche Wasserentnahmestelle, sowie die Leitungen für die Gartenbewässerung erstellt werden.
– Sichtschutz:
Da unsere Hecke erst in ein paar Jahren ihre volle Größe entfalten wird (und selbst dann wird Sie nicht überall einen Sichtschutz bieten) möchten wir gerne auf drei Seiten unserer Hauses Sichtschutzzäune aus Holz anbringen. Die Zaunelemente die 1,80×1,80 m groß sind sollen in Abständen von ca. 3 bis 4 m aufgestellt werden und in anthrazit gestrichen sein/werden damit sie zum Haus passen.
– Pool:
Da unser bisheriger Popup-Pool die letzte Saison nicht überlebt hat, steht für diesen Sommer die Anschaffung eines neuen Pools an. Diesmal soll es allerdings ein Pool mit einer Stahlrohrkonstruktion sein (damit erreichen wir auch mehr Höhe und Stabilität) und einer Sandfilteranlage.
– Gartenliegen und Hängematte:
Zwar sind wir im letzten Jahr fündig geworden was einen Tisch und Stühle für den Garten betrifft, aber damit unser Garten auch eine wirkliche Ruhe- und Erholungsoase wird fehlen uns noch schöne und bequeme Sonnenliegen, sowie eine XXL-Hängematte.
– Gartenhaus:
Neben unserer Garage (wenn man vor der Garage steht auf der linken Seite) möchten wir gerne ein kleines Gartenhaus für unser Werkzeug, Rasenmäher, etc. errichten.
– Carport:
Über unserem Stellplatz rechts neben der Garage möchten wir gerne noch einen Carport aufstellen.
– Pergola mit elektrischer Markise:
Da wir ein sehr sonniges Grundstück haben wünschen wir uns für die Zukunft eine schöne Pergola mit einer elektrischen Markise auf unserer Terrasse für den Sonnenschutz.

Garderobe vom Schreiner

Wir wohnen nun bereits seit fast genau zwei Jahren in unserem Häuschen und genauso lange steht nun schon unser Provisorium (ein vom Umzug übrig gebliebener Ikea Schrank und zwei Schuhablagen aus Plastik) in der für die Garderobe vorgesehenen Nische.

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Das hat nun ein Ende, den unsere individuell geplante und vom Schreiner angefertigte Garderobe ist nun eingebaut worden. Doch warum hat das ganze nur so lange gedauert?

Wie bereits in einem früheren Beitrag geschrieben hatten wir bestimmte Anforderungen an unsere Garderobe:
– großer geschlossener Schrank für Jacken
– großer geschlossener Schrank für Schuhe
– Sitzgelegenheit (um sich beim Schuhe anziehen auch einmal hinsetzen zu können)
– eine (offene) Möglichkeit für unsere Gäste Ihre Jacken aufzuhängen und Schuhe abzustellen
– Stauraum für Handschuhe, Schals, Mützen, etc.
– integrierter (Ganzkörper-) Spiegel
– eventuell indirekte Beleuchtung
– passgenau für die dafür vorgesehene Nische
– und natürlich optisch ansprechend

Wie die meisten anderen wahrscheinlich auch, sind wir mit unseren Vorstellung erst einmal von einem Möbelhaus zum anderen getingelt. Doch so recht erfüllte keines der dort ausgestellten Modelle unsere Anforderungen. Hinzu kamen noch die Preise der entsprechenden Möbel. Wir sind gerne bereit für ein qualitativ hochwertiges Möbelstück auch den entsprechenden Preis zu bezahlen, da wir aber an den Garderobenvarianten aus den Möbelhäusern immer noch einige Anpassungen hätten vornehmen oder Kompromisse eingehen müssen waren die dort gebotenen Preise einfach zu hoch.
Vor ca. einem Jahr entdeckten wir jedoch auf der Südwest Messe (können wir nur jedem empfehlen da einmal vorbei zu schauen, man kann dort tolle Ideen sammeln) mehrere Stände von Schreinern mit Möbeln und Garderoben die uns auf anhieb angesprochen haben.
Wir kamen mit den dortigen Ausstellern ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sich die Preise einer von einem Schreiner hergestellten Garderobe zu einer im Möbelhaus qualitativ hochwertigen gekauften Garderobe gar nicht so viel unterschieden.
Von da an stand für uns fest, wir möchten unsere Garderobe gerne individuell auf uns zugeschnitten von einem örtlichen Schreiner fertigen lassen.

So vereinbarten wir im November letzten Jahres mit einem Schreiner der uns zusagte einen vor Ort Termin. Voll ausgerüstet mit Skizzenblock, einigen Mustern und Zollstock kam er vorbei und nahm sich zwei Stunden Zeit uns in Ruhe zu beraten. Er nahm die Maße, hörte sich unsere Vorstellungen an und gab uns viele tolle Ideen und Vorschläge an die wir zuvor gar nicht gedacht hatten.
Knapp eine Woche später hatten wir bereits die ersten Entwürfe als 3D-Modell in unserem E-Mail Fach zusammen mit dem Angebotspreis. Nach einigen Telefonaten, einem Termin in der Schreinerei und zwei weiteren Entwürfen mit unseren Anpassungen konnte der Schreiner dann endlich loslegen.

Folgende Elemente enthält unsere Garderobe:
– Einbaugarderobe (mit zwei Schränken) in weiß
Aufteilung links: zwei Schubladen (unten), Schrank mit Kleiderstange, Tür mit Innenspiegel
Aufteilung rechts: zwei Schubladen (unten), Schrank mit 7 Fachböden
– Korpus mit 3 Garderobenhaken, und einem festen Fachboden in Kernbuche, Rückwand aus gebürsteten Aluminium/Metall mit Kernbuche Verstrebungen und LED-Beleuchtung
– Schränke und Schubladen mit Softclose

Diesen Freitag wurde die Garderobe durch den Schreiner pass genau in unsere Nische eingebaut. Um die Fachböden des Schuhschrankes vor Verschmutzung und Kratzern zu schützen haben wir diese noch mit rutschfesten, transparenten Schubladeneinlagen ausgestattet.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Die Garderobe bietet ausreichend Platz für Schuhe, Jacken (sowohl im Schrank als auch an den drei Haken), Mützen, Schals, Handtaschen und einiges mehr.


Die zusätzliche LED-Beleuchtung bringt ein tolles warmes Ambientelicht in unseren Flurbereich und mit ein paar grünen Dekoelementen (passend zu unserer Apfelgrünen Wand im Flur) und einem Sitzkissen auf unserer Bank wirkt der Flurbereich nun sehr einladend, hell, freundlich und aufgeräumt. Die Kernbucheelemente in der Garderobe greifen unsere Buche Treppe auf ergänzen diese sehr gut.