Zwischenstand Außenanlage

Unser Garten- und Landschaftsbauer ist so flink man kann es fast nicht glauben. Fünf Jungs geben hier alles und die Fortschritte sind von Tag zu Tag sichtbar.

Stand Montag, 23.6.2014:

Findlinge zur Hangsicherung  des Stellplatzes.

Findlinge zur Hangsicherung des Stellplatzes.

Garten bereits grob von Unkraut befreit.

Garten bereits grob von Unkraut befreit.

Stellplatz neben der Garage.

Stellplatz neben der Garage.

 

Stand Dienstag, 24.6.2014:

Stellplatz neben der Garage, bereits mit Zugangsweg zum Hauseingang.

Stellplatz neben der Garage, bereits mit Zugangsweg zum Hauseingang.

Stand Donnerstag, 26.06.2014:

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Ein Häuschen für mein Auto.

Foto2Foto3Nach einigen Verzögerungen wurde gestern nun unsere Betonfertiggarage geliefert.

Der Fahrer fuhr gleich Rückwärts auf unser Grundstück direkt vor das Streifenfundament. Danach wurde das Fundament noch einmal ausgemessen und mit der Wasserwaage beurteilt (scheint aber alles gepasst zu haben) bevor an die Ecken des Fundaments „kleine weiße Kunststoffvierecke“ gelegt wurden (wozu das ganze weiß ich leider nicht).

Und dann ging`s auch schon los mit dem Platzieren der Garage auf den Fundamentstreifen, das ganze ging viel schneller als gedacht. Der Fahrer justierte noch ein-zweimal nach bis alles perfekt stand. Es gab noch eine kleine „Einführung“ und die Erklärung wie der elektrische Torantrieb einzubauen ist (den Torantrieb haben wir aufgrund der Verzögerung noch dazu bekommen), das Tor wurde an den Scharnieren noch mit Silikon eingesprüht (damit nichts quietscht) und die Schlüssel an uns übergeben.

Alles in allem hat das ganze ca. eine Stunde gedauert. Und zu unserer Überraschung ist die Garage viel länger als wir gedacht haben. Die Fahrräder und der Rasenmäher passen also problemlos auch noch mit rein. Für die Fahrräder werden wir später noch eine Wandhalterung in der Garage anbringen, laut Hersteller darf man in die Wände bis zu 3 cm tief bohren so das das also kein Problem sein sollte.

Jetzt kann es also weiter gehen mit den restlichen Außenanlagen.

Baustopp durch Regen!?

Letzten Freitag sollte eigentlich unsere Bodenplatte gegossen werden und wir waren schon riesig gespannt darauf. Doch unsere Freude wurde durch einen Anruf am Donnerstag Mittag schnell zunichte gemacht.
Unser Kellerbauer rief an und fragte noch einmal nach, ob das Wasser, dass durch die starken Regenfälle in den letzten Tagen in der Baugrube stand mittlerweile wieder weg ist und der Boden soweit in Ordnung ist.
Das Wasser hatten wir natürlich schnellst möglich durch auspumpen entfernt und die Baugrube so wieder trocken gelegt (dies waren auch die durch den Bodengutachter von Allkauf empfohlenen Maßnahmen in einer solchen Situation), über den Boden konnten wir natürlich keine Aussage geben, da wir keine Fachmänner sind (für uns und unseren Tiefbauer jedoch war der Boden völlig in Ordnung).
Daraufhin wollte unser Kellerbauer auf Nummer sicher gehen und durch den Bodengutachter nur noch einmal ein kurzes OK bekommen das wir alles richtig gemacht haben und mit der Bodenplatte begonnen werden kann.

Doch diesen Gefallen wollte uns der Bodengutachter nicht tun ohne vorher noch einmal einen Blick auf den Boden geworfen zu haben. Kein Problem dachten wir und fragten ihn noch, ob wir etwas tun sollten bevor er kommt. Seine Aussage daraufhin machte uns sprachlos, er könnte den Boden nur beurteilen, wenn wir die gesamte Baugrube (das Flies und der Kies waren schon eingebracht und auch das Schnurgerüst und die Feinabsteckung waren schon vorhanden) noch einmal frei räumen und mindestens 10 bis 30 cm des Bodens darunter zusätzlich abtragen (und das ohne das er den Boden darunter gesehen hatte). Nicht nur uns kam das sehr unverhältnismäßig vor sondern auch unserem Tiefbauer, den diese Vorgehensweise würde Kosten in Höhe von ca. 10.000 EUR verursachen (ich zitiere an dieser Stelle gerne unseren Kellerbauer, der zu dieser Vorgehensweise nur sagen konnte „Das ist ja wie mit Kanonen auf Spatzen schießen!“). Auch nach mehrmaliger Rücksprache mit dem Bodengutachter und Allkauf durch uns, unseren Tiefbauer und unseren Bausachverständigen wollte der Bodengutachter uns nicht entgegen kommen indem er zuerst eine punktuelle Untersuchung des Bodens vornimmt.
Also hieß es erst einmal Baustopp für uns.

Nach vielen Telefonaten, E-Mails und einigen schlaflosen Nächten kam uns Allkauf jedoch ein Stück entgegen und sagte uns schriftlich zu, dass wenn ein von uns beauftragter externen Bodengutachter eine Baugrubenabnahme vornimmt und bestätigt das alles so richtig ist, der Bau fortgesetzt werden könnte (die Kosten dafür müssen natürlich wir tragen).

Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren stimmten wir diesem Vorgehen zu und unser Bausachverständige vermittelte uns einen sehr kompetenten Bodengutachter der auch schon kurz darauf auf unserer Baustelle auftauchte. Zu zweit untersuchten die Bodengutachter daraufhin die Baugrube und das Erdreich und konnten wie zu erwarten feststellen das die Baugrube fachgerecht erstellt wurde und der Boden einwandfrei ist!

Nach einem kurzen Telefonat mit Allkauf und unserem Kellerbauer, um ihnen das Ergebnis schon einmal vorab mitzuteilen, erhielten wir auch sofort einen neuen Termin für die Bodenplatte und den Keller.

Jetzt sollte dem ganzen hoffentlich nichts mehr im Wege stehen und die Bodenplatte nächste Woche gegossen werden.

Wir haben einiges an Lehrgeld gezahlt und unsere Nerven wurden zum ersten Mal richtig strapaziert (aber sicher nicht zum letzten Mal).

Finanzierung und Grundstückskauf

Die Finanzierung bei unserer Hausbank war nun in trockenen Tüchern, also trafen wir uns nun mit den Eigentümern des Grundstücks beim Notar.

Der Notartermin war eine sehr kurze Angelegenheit, der Notar nahm unsere Personalien auf, las noch einmal den Kaufvertrag vor und ein paar Unterschriften später waren wir Grundstückseigentümer :)

Der erste große Meilenstein war geschafft.

Die Suche nach einem passenden Grundstück (Nadel im Heuhaufen?)

Nachdem wir nun wussten welchen Haustyp wir bauen wollen ging es an die Grundstückssuche.

Durch tatkräftige Unterstützung unseres Allkaufverkäufers besichtigten wir nach Feierabend und an den Wochenenden dutzende Grundstücke im Raum Tuttlingen. Wir waren teilweise geschockt was für Preise verlangt wurden für Grundstücke die wir so fast nicht nutzen konnten.

Wir sprachen viel mit den Nachbarn die uns interessante Dinge über die Grundstücke berichten konnten: „Keller?! Ist hier nicht möglich, es sei den ihr wollt den felsigen Boden aufsprengen.“, „Denkt an Stützpfeiler, den der Boden ist so lehmig das euch alles absacken wird.“, „Natürlich ist das Grundstück hier günstig, hier stand früher ja auch einmal eine Sondermülldeponie.“.

Nach langem Suchen fanden wir ein wirklich schönes Grundstück aus privater Hand, die Infrastruktur im Ort stimmte, die Nähe zu unserer Familie und Freunde auch und die ruhige Lage sagte uns von Anfang an zu.