Bemusterung

Da wir eine weitere Anreise vor uns hatten nach Heinsberg zur Bemusterung sind wir bereits am Sonntag zuvor gemeinsam mit meinen Eltern nach Hückelhoven angereist um dort im Hotel „Friends“ zu übernachten.
Nach einem leckeren Frühstück starteten wir am Montag, den 27.05. bereits um 8:15 Uhr in unsere Bemusterung.
Nachdem unser Berater noch einmal unseren Grundriss mit uns angesehen hat und die Eckdaten abgeglichen wurden starteten wir auch direkt mit den beiden Badezimmern.
Unser Berater zeigte uns zuerst die Bodenbeläge die im Standard enthalten sind (da wir ein Trendline Haus bauen war unser Standard etwas höher angesetzt als bei anderen Haustypen). Da wir bestimmte Vorstellungen von den Fließen in unseren Badezimmern hatten wurden wir Standard nicht fündig und gingen gleich weiter zu der weiteren Fliesenauswahl. Wie nicht anders zu erwarten fiel unser Blick sofort auf den „Ferrari“ unter den Fliesen (mit einem Aufpreis von 52 EUR pro qm), dies war uns dann aber doch zu teuer!
Mit Hilfe meiner Eltern fanden wir eine gute Alternative und entschieden uns im Hauptbad für Bodenfließen in Holzoptik (diese werden auch in der Dusche wieder aufgegriffen) und Wandfliesen in einem Sandton. Die bodentiefe Dusche wird als Highlight mit sandtonfarbenen Kieselsteinen gefließt.
Im Gästebad haben wir uns bei den Bodenfließen ebenfalls für einen Sandton entschieden (dieser wird mit einigen Mosaikelementen an der Wand in der bodentiefen Dusche wieder aufgegriffen) und mit einem klassischen weiß an der Wand ergänzt.
Mit einer Regenschauerdusche im Hauptbad (natürlich Unterputz verlegt) erfüllte sich der Herr des Hauses einen großen Wunsch, dazu wurde eine Eckbadewanne kombiniert und das passende eckige Waschbecken mit einer Länge von einem Meter (damit zukünftig Platz für zwei vor dem Waschbecken ist).

Nach den Badezimmern ging es weiter mit den Bodenbelägen in den restlichen Räumen. In unserem Standard enthalten war Buche Parkett, dieses sagte uns jedoch nicht zu daher entschieden wir uns für Laminat.
Im Wohn-/Esszimmer und in Daniels Arbeitszimmer entschieden wir uns für rustikale Eiche mit einem leichten Grauton. Im gesamten Dachgeschoss wird Akazie verlegt. Im Flur, im Hauswirtschaftsraum und in der Garderobe wird kein Laminat, sondern ein Vinylboden in einem warmen Bucheton (passend zur Treppe) verlegt. Für den Vinylboden haben wir uns entschieden da er besonders strapazierfähig und auch für Feuchträume geeignet ist (so kann man problemlos auch mit nassen Schuhen in den Flur). In der Küche entschieden wir uns für große hellgraue Fliesen die gut zu unserer Arbeitsplatte passen.

Anschließend ging es weiter mit den Innentüren. Wir waren uns sehr schnell einig, das wir weiße Türen möchten (um für etwas mehr Abwechslung bei den Türen zu sorgen sind in den weißen Türen jeweils horizontal vier schmale Linien eingefräßt), außer im Wohn-, Esszimmer und in der Küche dort haben wir uns für satinierte Glastüren entschieden.

Da wir unsere Haustür, die Fensterfarben und die Dachziegel bereits ausgesucht hatten ging es für uns nun zum Mittagessen. Auf Empfehlung unseres Beraters probierten wir das Chinesische Buffet in der Nähe aus, dieses können wir nur weiter empfehlen.

Nach ca. zwei Stunden erwartete uns unser Berater bereits mit unserem Ergebnis, nachdem wir schon mit dem schlimmsten gerechnet hatten kam die große Überraschung: wir hatten knapp 3.000 EUR eingespart (obwohl wir keinerlei Abstriche bei unserer Auswahl gemacht haben)!
Daraufhin musterten wir noch einige Kleinigkeiten auf (wir erweiterten unser normales Waschbecken auf einen Meter und suchten uns schickere Türen aus als die die wir zuvor hatten) und waren immer noch knapp 1.300 EUR unter dem Limit das wir uns gesetzt hatten.

Die Bemusterung können wir nur als vollen Erfolg verbuchen :)