Auswahl der Bodenbeläge

Die Auswahl der Bodenbeläge ist für Bauherren ein wichtiger Aspekt bei der Planung der Innenausstattung. Je nach Bodenbelag kann der Raum einen komplett anderen Eindruck vermitteln von wohnlich/gemütlich über modern und schick bis hin zu kalt und unbehaglich.
Die Auswahl gestaltet sich nicht immer einfach, vor allem da man im Handel mit einer Flut an Möglichkeiten sowohl in Farbe, Größe, Preis als auch Material konfrontiert wird.

Beispiele für Materialauswahl bei den Bodenbelägen:
– Teppich
Fliesen
– Parkett
– Laminat
– Kork
– Vinyl
– Linoleum
– Sichtestrich

Bevor man sich jedoch für ein Material entscheidet sollte man sich erst einmal bewusst überlegen welche Anforderungen der Bodenbelag in welchem Raum erfüllen muss. Dabei hilft es sich folgende Fragen zu stellen:

Bei der Auswahl der Bodenbeläge stellen sich folgende Fragen:
– Anforderungen an den Raum/wie wird dieser genutzt (Küche, Kinderzimmer, etc.)
– Pflegeaufwand
– Heizungsart und die Verträglichkeit mit dem Wunschbodenbelag
– Kosten
– Aufwand des Verlegens (möchte/kann ich eventuell selbst verlegen)
– Strapazierfähigkeit
– Haptik
– Trittschalldämmung
– welcher Raum soll was ausstrahlen
– persönliche Präferenzen/Geschmack
– passt der Bodenbelag zu den Möbeln bzw. zu eventuell angrenzenden Bodenbelägen
– möchte ich öfter einmal Abwechslung oder lieber Beständigkeit
– etc.

Hat man alle diese Fragen (und vielleicht auch mehr) geklärt sollte man hoffentlich seinen Wunschbodenbelag gefunden haben. Je nach Anforderungsprofil ist es in den meisten Haushalten üblich mehr als einen Bodenbelag im kompletten Haus/Wohnung verlegt zu haben.

Wir haben uns beispielsweise für folgende Aufteilung im Haus entschieden:
– Fliesen:
Küche, Bad, Gästebad, Keller
Dies sind alles Räume die häufig genutzt werden, und in denen es auch vermehrt zu Feuchtigkeit kommen kann (Bad und Küche durch Duschen, Kochdämpfe, etc.). Daher haben wir uns für einen pflegeleichten Boden entschieden der nicht wasserempfindlich ist (bei einem Holzboden würde beispielsweise die Problematik des Aufquellens bestehen in einem Raum mit erhöhter Feuchtigkeit).
– Laminat:
Wohn- und Esszimmer, Büro, komplettes DG
Wir wollten gerne eine gemütliche Atmosphäre daher war für uns klar, dass in diesen Räumen ein Bodenbelag in Holzoptik verlegt werden soll. Für den Laminat (anstatt Parkett oder Holzoptikfliesen) haben wir uns sowohl aus Kostengründen als auch aus dem Grund das wir ihn selbst verlegen konnten entschieden.

– Klick-Vinyl:
Flur EG und Hauswirtschaftsraum
Da der Eingangsbereich ein oft genutzter Laufweg ist, der vielen Strapazen ausgesetzt wird (dreckige und nasse Schuhe, etc.) sollte es hier ein robuster Boden sein der auch mit etwas Feuchtigkeit klar kommt. Daher haben wir uns für den Klick-Vinyl in Holzoptik, der auch Feuchtraum geeignet ist, entschieden.

Um etwas mehr Licht ins Dickicht der Bodenbelagsauswahl zu bringen, werden wir in unseren nächsten Blogeinträgen einige der beliebtesten Bodenbeläge näher beleuchten und ein paar Tipps zur Auswahl geben.

Die Qual der Wahl – welcher Weihnachtsbaum und woher?

Zum klassischen Weihnachtsfest gehört ein schön geschmückter Weihnachtsbaum einfach dazu. So machen sich jedes Jahr aufs neue die Massen auf die Suche nach dem perfekten Baum. Er soll nicht zu groß und nicht zu klein sein, schön gerade gewachsen, keine kahlen Stellen haben …Doch bevor man sich überhaupt auf die Suche nach dem „perfekten“ Baum macht stellt sich erst einmal die Frage „Welche Baumsorte soll es den sein?“ und „Wo kaufen wir den Baum?“. Daher hier einmal eine kleine Übersicht der beliebtesten Weihnachtsbaumsorten und wo man seinen Baum herbekommt.

Baumsorten:

Nordmanntanne
– glänzend-tiefgrüne Farbe
– hohe Nadelfestigkeit
– nichtstechende Nadeln
– gleichmäßige Wuchsform
– harzt nicht/kaum
– vergleichsweise teuer (da die Nordmanntanne ca. 12 bis 15 Jahre benötigt um auf Zimmerhöhe zu wachsen)

Die Nordmanntanne ist die beliebteste Weihnachtsbaumsorte der Deutschen, da sie sehr weiche Nadeln hat die nicht pieksen und auch geruchsarm ist. Durch ihren geraden wuchs und die starken Äste lässt sich auch üppiger Weihnachtsbaumschmuck gut anbringen.

Blaufichte
– blauer Schimmer auf den Nadeln
– stechende Nadeln
– gleichmäßige Wuchsform
– duftet stark
– Preis ähnlich wie bei der Nordmanntanne

Die Blaufichte rangiert in der Beliebtheitsskala direkt hinter der Nordmanntanne. Die großen Unterschiede zwischen diesen Baumsorten sind jedoch das die Nadeln der Blaufichte stark pieksen (gerade bei Kindern im Haushalt nicht optimal), sie einen bläulichen Schimmer hat und einen angenehmen Waldduft ausströmt.

Rotfichte
– mittelgrüne Farbe
– nadelt schnell
– stechende Nadeln
– schlank im Wuchs
– duftet
– günstiger Preis

Die Rotfichte eignet sich besonders gut für kurzentschlossene da sie sehr schnell nadelt. Sie ist trotzdem eine der beliebtesten Weihnachtsbaumsorten, das mag daran liegen, das sie auch zu den günstigsten Baumsorten zählt.

Douglasie
– weiche, dünne Nadeln
– duftet nach Zitrus
– ein wenig günstiger als eine Blaufichte

Die Douglasie hat dünne und sehr biegsame Zweige, daher eignet sie sich nur für leichten Baumschmuck. Wer also gerne üppig schmückt sollte sich für eine andere Baumsorte entscheiden.

Kiefer
– lange Haltbarkeit
– ungewöhnlicher Wuchs (nicht unbedingt gleichmäßig)
– duftet

In Deutschland ist die Kiefer als Weihnachtsbaum bisher noch nicht sehr stark gefragt. Dies mag daran liegen, dass sie durch ihren Wuchs teilweise schwer zu schmücken ist.

Grundsätzlich bleibt es jedoch immer eine Frage des eigenen Geschmacks welche Baumsorte man wählt. Wir persönlich wählen meist eine Blaufichte (wir mögen den schönen Waldduft) oder den Favoriten der Deutschen, die Nordmanntanne.

Wo den Weihnachtsbaum holen?

So wie es die unterschiedlichsten Sorten an Weihnachtsbäumen gibt, so gibt es auch verschiedene Möglichkeiten wo man seinen Weihnachtsbaum herbekommt.

Gärtnerei:
Die Vorteile beim Kauf in der Gärtnerei sind, dass man sich dort gerne noch einmal vom Fachmann beraten lassen kann und oftmals auch dort kauft wo der Baum auch gewachsen ist. Die Bäume sind meist noch nicht in ein Netz gepackt, so das man den Baum von allen Seiten begutachten kann. In manchen Gärtnereien besteht auch die Möglichkeit einen Baum vorzubestellen und sich diesen dann bequem nach Hause liefern zu lassen.
Nachteil: der Preis ist oftmals etwas teurer.

Baumarkt:
Viele Baumärkte verkaufen zur Weihnachtszeit in ihrer Gartenabteilung auch Weihnachtsbäume. Die Auswahl ist meist sehr groß, der Andrang der potentiellen Käufer jedoch auch (durchquetschen ist angesagt). Der Preis ist häufig jedoch günstiger als in der Gärtnerei und für Nachschub wird schnell gesorgt.
Nachteil: der Baum ist meist nur „Massenware“ und wird einfach irgendwohin platziert. Um dort einen schönen Baum zu finden braucht es meist etwas Ausdauer da man viele Bäume anheben, herumdrehen und wegstellen muss um sie zu begutachten.
 
Weihnachtsmärkte/Christbaumstände:
In fast jedem Ort gibt es mindestens einen Stand der Weihnachtsbäume verkauft. Die Bäume sind meist gut sichtbar aufgestellt so das man sie von allen Seiten in Ruhe betrachten kann.
Nachteil: Der Andrang ist in der Vorweihnachtszeit meist besonders hoch und nicht an jedem Stand gibt es regelmäßig Nachlieferungen, so das man vielleicht auch mal mit einem nicht ganz perfekten Baum nach Hause geht.

Sonstiges:
In manchen Gegenden gibt es auch die Möglichkeit sich einen Baum selbst zu schlagen z. B. in größeren Baumschulen. Dies ist besonders für Kinder ein tolles Erlebnis.
In Zeiten des Internets hat man sogar die Option sich einen Baum online zu bestellen. Nachteil hierbei ist jedoch das man den Baum zuvor nie gesehen hat und die Qualität nicht beurteilen kann und man auch nicht weiß wie der Baum den Transport verkraftet.

Nachdem wir in den letzten Jahren sowohl in der Gärtnerei, an einem Christbaumstand und im Baumarkt unseren Baum gekauft haben sind wir für uns zu dem Entschluss gekommen das wir unseren Baum im Baumarkt kaufen. Wir gehen allerdings für den Baumkauf auch nur zu einem ganz bestimmten Baumarkt bei dem wir gute Erfahrungen gemacht haben und um dem Ansturm etwas zu entgehen kaufen wir unter der Woche und nicht am Wochenende.

Tipps für den Weihnachtsbaumkauf:
– den Baum von allen Seiten betrachten (so bemerkt man eventuelle kahle Stellen oder einen krummen Wuchs) und nicht bereits im Netz eingepackte Bäume kaufen
– den Stamm unten anspitzen lassen, dadurch passt er besser in den Christbaumständer und der Baum bleibt länger frisch
– vor dem Transport den Baum in ein Netz packen lassen, das erleichtert den Transport

– vor dem Kauf die Raumhöhe ausmessen, nicht das der Wunschbaum gar nicht ins Wohnzimmer passt
– für den Transport den Kofferraum des Autos mit alten Decken oder planen bedecken, so das Harz und Nadeln das Auto nicht verdrecken können (das ist natürlich nicht nötig wenn der Baum auf dem Autodach transportiert wird)
– dicke Handschuhe/Arbeitshandschuhe zum Kauf mitnehmen, so lässt sich auch ein Baum mit stark stechenden Nadeln problemlos tragen

Und für alle denen der jährliche Kauf eines Baumes zu anstrengend ist gibt es auch die Möglichkeit sich einen schönen Baum im Garten einzupflanzen und diesen zu schmücken, damit tut man auch etwas Gutes für die Natur :)

Kling Glöckchen, klingelingeling …

Naja Glöckchen lasse ich nicht gerade zur Weihnachtszeit erklingen, aber was könnte einen besser auf Weihnachten einstimmen als Weihnachtslieder?!

Daher hier einmal eine kleine Übersicht von Klassikern, modernen Weihnachtsliedern und anderen Songs die einen mitsummen lassen :)

Klassiker (sollte bei keinem Weihnachtskaffee oder Weihnachtsfeier fehlen – die kann jeder mitsingen):
„Driving home for Christmas“ – Chris Rea
„Feliz Navidad“                       – Jose Feliciano
„Last Christmas“                     – Wham (daran scheiden sich die Geister)
„Do they know it’s Christmas“– Band Aid
„The Little Drummer Boy“       – Bing Crosby und David Bowie
„The power of love“                – Frankie goes to Hollywood
„I’m dreaming of a white Christmas“– Bing Crosby
„Winter wonderland“              – Louis Armstrong
„A merry Little Christmas“      – Frank Sinatra
„Let it snow“                           – Frank Sinatra
„Jingle bells“                          – Bing Crosby und Frank Sinatra
„Rudolph, the red nosed Reindeer“– Ella Fitzgerald

Moderne/Neuere Lieder:
„All i want for Christmas is you“– Mariah Carey
„Thank good it’s Christmas“  – Queen
„Hijo de la luna“                   – Loona
„Wonderful dream“              – Melanie Thornton
„Rockin‘ around the Christmas tree“– Brenda Lee
„What if“                               – Kate Winslet
„Merry Christmas everyone“– Shakin‘ Stevens

Deutsche Lieder:
„Oh Tannenbaum“
„Leise rieselt der Schnee“
„Stille Nacht, heilige Nacht“
„Es ist ein Ros entsprungen“
„Fröhliche Weihnacht überall“
„Schneeflöckchen, Weißröckchen“
„Morgen Kinder wird’s was geben“
„Alle Jahre wieder“
„Süßer die Glocken nie klingen“
„Kling Glöckchen, klingelingeling“
„ihr Kinderlein kommet“
„Lasst uns froh und munter sein“
„O du fröhliche“
„Vom Himmel hoch da komm ich her“

Natürlich gibt es noch viele andere sehr schöne Weihnachtslieder und vor allem viele Lieder gibt es auch in den unterschiedlichsten Versionen von verschiedenen Interpreten. Da gibt es zum Beispiel eine sehr schöne Version von „Feliz Navidad“ von Celine Dion.
Es wird also sicherlich jeder fündig bei der Suche nach seinem Lieblingsweihnachtssong :)

P.S.: Mein Lieblingssong ist übrigens in der Übersicht enthalten.

 

Weihnachtsmärkte in der Umgebung.

Was gibt es schöneres als an einem verschneiten kalten Abend einem schön beleuchteten Weihnachtsmarkt zu besuchen, einen Glühwein zu trinken und die schönen Hütten zu bewundern.

Das ist Weihnachtsstimmung pur!
Aus diesem Grund hier einmal eine kleine Übersicht von Weihnachtsmärkten in unserer Umgebung (natürlich gibt es noch viele mehr):

26. November bis 23. Dezember Stuttgart (10 – 21 Uhr, So 11 – 21 Uhr)
27. November bis 22. Dezember Konstanz (Mo-Do 11 – 20 Uhr, Fr/Sa 11 – 21:30 Uhr)
28. November bis 23. Dezember Singen
28. November bis 7. Dezember Villingen (7 – 21 Uhr)
29. bis 30. November   Bad Dürrheim (Sa 10 – 21 Uhr, So 11 – 18 Uhr)
29. bis 30. November   Balingen (Sa 10 – 21 Uhr, So 11 – 19 Uhr)
29. bis 30. November   Engen (Sa 11 – 21 Uhr, So 11 – 18 Uhr)
29. bis 30. November   Immendingen
4. bis 7. Dezember       Radolfzell
4. bis 14. Dezember     Rottweil
5. Dezember                 Seitingen
5. bis 7. Dezember       Spaichingen
11. bis 12. Dezember   Trossingen (Fr 17 – 22 Uhr, Sa 16 – 22 Uhr)
11. bis 21. Dezember   Überlingen am Bodensee (11 – 20 Uhr)
12. bis 21. Dezember   Schwenningen (11 – 21 Uhr)
12. bis 21. Dezember   Tuttlingen
13. bis 14 Dezember    Donaueschingen (Sa 11 – 19 Uhr, So 11 – 18 Uhr)

Viel Spaß beim Weihnachtsmarktbesuch!

 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …


Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Diesen weihnachtlichen Vers kennt wohl jeder von uns.
Der Inhalt spielt auf eine der vielen vorweihnachtlichen Traditionen an – das Entzünden der Kerzen am Adventskranz.
Da wir „Talbewohner“ bekennende Weihnachtsfans sind und diese Jahreszeit besonders lieben wollen wir das auch gerne in unserem Blog zeigen.

Daher könnt ihr euch demnächst auf einige weihnachtliche Blogeinträge freuen wie zum Beispiel Dekotipps, Backrezepte und mehr :)

Kleinkram

Auch wenn wir nicht mehr so viele große Veränderungen im Haus statt finden wie während der Bauzeit so tut sich doch immer mal wieder etwas. Hier also mal eine kleine Aufzählung des „Kleinkrams“ der in den letzten Wochen erledigt wurde:

– Fußleisten im EG sind fertig (außer im „Waschsalon“)
– Fußleisten DG Flur sind fertig
– wir haben einen neuen Regenwasserduschkopf gekauft und montiert (für den ursprünglich gekauften hat leider die Unterputzarmatur nicht gepasst)
– das Streifenfundament für die Garage wurde erstellt
– die Garage ist bestellt und sollte eigentlich diese Woche geliefert werden (danach sieht es aber noch nicht aus)
– das neue Bücherregal steht im Ess-/Wohnzimmer
– fast alle Europaletten haben wir vom Grundstück abgefahren (es sind nur noch zwei übrig)

Und der erste Geburtstag wurde in den eigenen vier Wänden gefeiert :)

 

SCHNÄPPCHEN für alle Häuslebauer und Handwerker.

Da sich unsere größten Projekte in Sachen Hausbau langsam dem Ende zu neigen haben wir einige Sachen (Originalverpackt und Neu) übrig die wir gerne verkaufen möchten.

Also schlagt zu und sichert euch die guten Stücke. Der Preis ist Verhandlungssache aber wir kommen euch gerne entgegen, wir setzen Selbstabholung voraus.

– 3 x MEA Multinorm XL Aussteifungsrahmen (100x60cm), Originalpreis je St. 43,08 €
– 1 x MEA Multinorm Aussteifungsrahmen (100x40cm), Originalpreis 37,78 €
– 4 x MEA Befestigungs-Set bis 120mm Dämmung, Originalpreis je St. 19,34 €

– 14 x ProfiTec Wandfarbe P107 weiß (12,5 L), Originalpreis je St. 27,90 €
– 48 x ProfiTec Rauhfaser grob P502, Originalpreis je St. 9,25 €

– 1 x Hansa Regenschauerkopfbrause (genaue Produktangaben folgen noch)

– 14 x Europaletten

Wir verkaufen alle Produkte auch einzeln oder in kleineren Mengen (für alle die nicht 48 Rollen Rauhfasertapete auf einmal benötigen *g*).

Bei Interesse hinterlasst einfach einen Kommentar.

BG Bau

Diese hat sich nun gestern per Post bei uns gemeldet und möchte nun, da das Bauvorhaben abgeschlossen ist unser „Bautagebuch“ (Auflistung der Stunden die die Bauhelfer geholfen haben) sehen.

Als brave und gewissenhafte Bauherrin musste ich nur meine Excel-Liste mit den aufgeführten Bauhelferstunden ausdrucken und dazu noch eine Liste mit den Adressen aller Firmen die am Bau gearbeitet haben. Jetzt geht alles ab in die Post und dann heißt es abwarten was wir zahlen dürfen.

Einiges hat sich getan …

… in den letzten Tagen. Die Bautrockner, Lüfter und Heizer liefen fast rund um die Uhr und wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht zwei bis dreimal am Tag zum Haus zu fahren um zu lüften und die Trockner zu leeren. Da wir zu dieser Zeit noch nicht überall Strom im Haus hatten musste die Bauherrin mit der Taschenlampe bewaffnet morgens um 6:30 Uhr durch das Haus schleichen bevor es dann weiter ging zur Arbeit.

Das Kinderzimmer das am schlimmsten von der Feuchtigkeit betroffen war wurde in der Zwischenzeit durch den Bausachverständigen und unseren Stukkateur zum besseren trocknen weiter zurück gebaut (Rigipsplatten wurden entfernt, Dampfbremsfolie geöffnet und die feuchte Dämmwolle entfernt). Alle anderen Räume wurden mit einer Wärmebildkamera überprüft um weitere Schwachstellen ausschließen zu können. Des weiteren krabbelte unser Bausachverständige auf dem Dach herum um dort einige Ziegel anzuheben und die Unterspannbahn Stichprobenartig zu öffnen. Durch das öffnen der Unterspannbahn konnte er feststellen ob die darunter liegende Dämmwolle nass ist. Dies war zum Glück bei den Stichproben nicht der Fall, so das alles wieder ordnungsgemäß verschlossen werden konnte.

Am 18. Dezember wurde unser Haus dann erst einmal in Nebel gehüllt. Um auch den letzten Schimmelsporen die sich noch irgendwo versteckt haben könnten den gar aus zu machen rückte die Spezialfirma an um unser Haus mit einem speziellen Dampf ( http://www.jatiproducts.de/vernebelungsgeraete.html )zu behandeln. Dieser Dampf dringt auch in die kleinste Ritze ein und tötet dort eventuell vorhandene Sporen und Bakterien ab. Das gibt uns doch gleich wieder ein besseres Gefühl und lässt uns in Zukunft ruhiger schlafen.

Nach vielen Telefonaten, E-Mails und Diskussionen rückte die Innenausbaufirma am 19. Dezember erneut an um die Arbeiten fortzuführen. Alle noch offenen oder wieder geöffneten Wände wurden verschlossen, so wie die Vorwände in den Bädern fertiggestellt. Doch wie fast nicht anders zu erwarten wurde wieder einmal nicht alles fertig, und zu unserer Überraschung sollten wir für die noch ausstehenden Arbeiten auch noch zusätzlich Geld bezahlen! Da wir jedoch von der Hausbaufirma schriftlich bestätigt hatten das diese Arbeiten mit im Preis enthalten sind und durchgeführt werden, heißt es jetzt erst einmal wieder warten bis sich irgendjemand (von der Hausbaufirma oder der Innenausbaufirma) bequemt diesen Sachverhalt zu klären.

Unser Stukkateur jedoch ist von der schnellen Sorte und legte, nachdem die Innenausbaufirma abgezogen war, sofort damit los die noch ausstehenden Räume zu verspachteln. Am 02. Januar soll es dann weiter gehen mit dem Verputzen (das Material liegt schon im Haus bereit und wartet auf seinen Einsatz).

Netzwerk

Die Netzwerkinstallation habe ich heute begonnen.

Im Keller sind alle Dosen aufgelegt, 3 Dosen im Arbeitszimmer ebenfalls.
Bisher gab es noch keine Fehler, hoffentlich bleibt das auch so. Nicht das die Jungs vom Innenausbau eines der Kabel durchschossen haben.

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Eventuell schaffe ich es am Sonntag den Serverschrank zu demontieren und ins Haus zu schaffen. Bei einem 42HE Schrank (1,98m Höhe) keine leichte Aufgabe.