Abfallgebühren

Zu den laufenden Betriebskosten beim Haus oder Eigentumswohnung gehören auch die Müllgebühren die im Normalfall einmal jährlich fällig werden.

Die meisten Gemeinden halten die Müllgebühren sehr transparent, so das man diese bereits vor oder während dem Hausbau gut planen kann.
Einige Gemeinden bieten auf Ihrer Homepage sogar einen Gebührenrechner an, bei dem man mit Hilfe der Personenanzahl seine Müllgebühren ermitteln kann.

Wir zahlen aktuell für einen zwei Personen Haushalt folgende Gebühren:
– Restmülltonne, 120 Liter mit 4-wöchentlicher Abholung: 140,00 EUR jährlich
– Biomülltonne, 60 Liter mit 2-wöchentlicher Abholung: 33,00 EUR jährlich

Die Papier- und Wertstofftonne (240 Liter mit 4-wöchentlicher Abholung) sind in unserer Gemeinde kostenfrei.

Den Garten Frühlingsfit machen

Die ersten Knospen sind schon sichtbar.

Die ersten Knospen sind schon sichtbar.

Der Frühling ist zwar noch nicht ganz da aber es juckt einen schon in den Fingern mit der Gartenarbeit zu starten. Um den Garten Frühlingsfit zu machen stehen bei uns folgende Arbeiten auf dem Programm:

– Rasen mähen, düngen und eventuell nachsähen
– Stauden zurück schneiden
– Einige Gehölze in der Blütenhecke zurückschneiden/Auslichten
– Apfelbäume schneiden
– Beete auflockern und mit frischer Erde auffüllen
– Beete und Blütenhecke düngen
– Unkraut in Rasen und Beeten entfernen

Mit den Arbeiten beginnen können wir jedoch erst, wenn die Temperaturen konstant um die 10° betragen, ansonsten riskieren wir Schäden am Rasen, den Stauden oder der Blütenhecke.

Die Vorbereitungen können jedoch bereits getroffen werden, so dass man direkt durchstarten kann sobald es die Temperaturen und das Wetter zulassen. Daher haben wir uns bereits um folgendes gekümmert:

Dünger:
Sowohl für den Rasen als auch für unsere Beete und die Hecke. Hierbei greifen wir gerne auf die von uns bereits erprobten und für gut befundenen Düngersorten zurück.
Werkzeug:
Scharfe Klingen bei Gartenwerkzeugen sind wichtig, denn mit einer stumpfen Klinge kann man der Pflanze einen erheblichen Schaden zufügen.
Da wir es leider versäumt hatten vor dem Winter unsere Gartenwerkzeuge ordentlich zu pflegen muss dies nun im Frühjahr nachgeholt werden. D. h., dass alle Scheren und Klingen geschärft und gereinigt werden. Hierfür habe ich mir extra einen entsprechenden Schleifstein, sowie ein Pflegespray (dieses soll reinigen und gleichzeitig nachölen) für die Klingen besorgt. Innerhalb von einer Stunde waren alle Klingen und Werkzeuge gereinigt und nachgeschärft und warten nun nur noch auf ihren Einsatz.

Rasen „befreien“:
Wie gesagt zum Rasenmähen und düngen ist es noch zu früh, doch ich habe mir das bereits milde und trockene Wetter zunutze gemacht, und habe unsere Rasenfläche mit Hilfe einer Harke bereits von vertrocknetem Gras, sowie Laub befreit. Das gibt dem Rasen bereits jetzt die Möglichkeit kräftiger nachzuwachsen da er besser belüftet wird. Außerdem minimiert man das Risiko das es zu einem Pilzbefall kommt da keine toten Pflanzenreste vor sich hinmodern können.

Vertrocknete Rasenreste nach dem Winter.

Vertrocknete Rasenreste nach dem Winter.

 

Grundsteuer

Mit etwas Planung lassen sich die meisten Kosten während dem Hausbau recht gut planen. Auch die laufenden Unterhaltskosten (monatliche, halbjährliche und jährliche) die nach dem Hausbau auf einen zukommen lassen sich bereits im Vorfeld überschlagen, wie zum Beispiel:
– Strom und Wasser
– Heizkosten
– Müll
– Internet und Telefon
– GEZ
– Versicherungen (Hausrat, Gebäude, Haftpflicht, Rechtschutz, etc.)

Womit sich viele Bauherren jedoch bei der Kostenplanung schwer tun, ist die Ermittlung der Grundsteuer. Bei der Grundsteuer handelt es sich um eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken und deren Bebauung.

Um diese Steuer zu berechnen setzt das Finanzamt erst einmal einen Einheitswert für das Grundstück mit dem darauf gebauten Gebäude fest. Der Einheitswert sagt aus, was das Haus 1964 (alte Bundesländer) bzw. 1935 (neue Bundesländer) gekostet hätte. So kommt es dann vor, dass der Wert des errichteten Hauses 250.000 EUR entspricht, der Einheitswert aber nur 50.000 EUR beträgt.

Der Bauherr erhält im Normalfall automatisch ein Formular vom Finanzamt zugeschickt zur Ermittlung des Einheitswertes. Wir erhielten dieses Formular erst Ende 2016, also knapp 2 1/2 Jahre nach Einzug und musste daher auch für den Zeitraum ab Einzug die Grundsteuer nachzahlen. Da wir jedoch regelmäßig bereits Grundsteuer für den Wert des unbebauten Grundstückes bezahlt hatten wurde für die Nachzahlung lediglich der Differenzbetrag zwischen der Grundsteuer für das bebaute Grundstück zum unbebauten Grundstück fällig.

Auf den ermittelten Einheitswert wird anschließend die einheitliche Grundsteuermesszahl und der Hebesatz der Gemeinde angewandt, dieser ist oftmals auf der Homepage der entsprechenden Gemeinde ausgewiesen. Bei den Hebesätzen wird noch zwischen Hebesatz A – für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Hebesatz B- für andere Grundstücke unterschieden.

Aktuelle Hebesätze unserer Gemeinde

Da die Ermittlung des Einheitswertes für den normalen Bauherren recht undurchsichtig und nicht nachvollziehbar ist, lässt sich die Grundsteuer im Vorfeld meistens nur sehr ungenau ermitteln. Hilfreich können hierzu „Grundsteuer Rechner“ im Internet sein.

Beispielrechnung:
Einheitswert: 50.000 EUR
Grundsteuermessbetrag (0,3% * 50.000 EUR) : 150 EUR
Hebesatz der Gemeinde : 270 %
Jährliche Grundsteuer (150 EUR * 270 %): 405 EUR

Auch wir versuchten mit Hilfe eines Online-Rechners die Höhe der Grundsteuer zu ermitteln, je nach verwendetem Rechner kamen hierbei Werte zwischen 350 und 420 EUR raus.

Die Überraschung kam jedoch erst, nachdem wir den Brief der Gemeinde mit der tatsächlich ermittelten Grundsteuer erhalten haben. Diese beträgt für unser Grundstück mit bebautem Gebäude 202,40 EUR jährlich. Netter Nebeneffekt, unsere Gemeinde bucht den Betrag automatisch vierteljährlich ab, so das nicht einmal im Jahr ein großer Betrag fällig wird (was natürlich für die Haushaltskasse angenehmer ist).

Die Höhe der Grundsteuer kann von Gemeinde zu Gemeinde stark schwanken, daher sollte man in der Planung lieber einmal den höheren Betrag einplanen und sich im Nachhinein freuen wenn es doch weniger ist.

 

Steinwand im Schlafzimmer

Wir hatten uns schon lange überlegt, dass wir eine Steinwand in unserem Haus haben möchten – wo, wie und was genau war uns aber noch nicht so ganz klar.
Als es nach 10 Jahren und drei Umzügen nun endlich Zeit wurde unser bisheriges Ikea Bett gegen ein neues einzutauschen, nahmen wir das zum Anlass unser komplettes Schlafzimmer umzugestalten. Die Umgestaltung des Schlafzimmers war die Gelegenheit unsere Idee der Steinwand umzusetzen.

Sobald die neuen Möbel bestellt waren machten wir uns also auf den Weg in den Baustoffhandel um uns diesbezüglich beraten zu lassen. Mit Hilfe der fachkundigen Beraterin waren auch schnell zwei Verblendersteine gefunden die uns zusagten. Netterweise durften wir unsere favorisierten Steine mit nach Hause nehmen um uns in Ruhe entscheiden zu können. Zu Hause angekommen war die Entscheidung schnell für den helleren der beiden Verblendersteine getroffen.

Folgende Materialien haben wir daraufhin im Baustoffhandel bestellt bzw. eingekauft:
– 4 qm Quarzit-Verblendersteine (60x15mm)
– 1L Schutzgrund
– 15 kg Multifunktions-Naturstein und Fliesenkleber Cremeweiss
– 1 x Zahnkelle
– Farbrolle um Tiefengrund aufzutragen
– Chillicut Diamant-Trennscheibe

Wir hatten uns vorgenommen die Fläche unter unserer Dachschräge (also den kompletten Kniestock) mit der Steinwand zu versehen. Der Untergrund an dieser Stelle musste natürlich erst einmal vorbereitet werden, indem wir die komplette Wand aufgeraut und anschließend mit einem Tiefengrund behandelt haben damit die Steine später besser haften. Während der Tiefengrund einzog haben wir alle acht Pakete mit den Verblendersteinen ausgepackt und auf dem Boden ausgelegt. Dies ist wichtig, damit man die verschiedenen Steine untereinander mischen kann. Es kann nämlich sein, dass zwischen den einzelnen Paketen größere Farbunterschiede bestehen und wenn man diese nicht zuvor durchmischt wirkt der Farbverlauf an der späteren Wand nicht homogen.

Nachdem der erste Stein zugeschnitten und die erste Fuhre Kleber angerührt war konnte es auch schon losgehen. Da wir zuvor noch nie Fliesen geklebt hatten brauchten wir einige Zeit bis wir den Dreh mit der Zahnkelle und dem aufbringen des Klebers raus hatten. Wir haben uns zwischenzeitlich auch noch mit ein paar kleineren Spachteln die wir noch im Keller hatten ausgeholfen um den Kleber besser aufbringen zu können.

Sobald die erste Reihe jedoch geklebt und in Waage gebracht war ging es recht rasch voran. Dank der wirklich tollen Diamant-Trennscheibe (diese können wir auch wirklich nur weiter empfehlen) war auch das Zuschneiden der Aussparungen für Steckdosen und Lichtschalter kein Problem.

Insgesamt benötigten wir mit allen Vorbereitungen knapp zwei Tage für das Anbringen der 4qm Steinwand. Mit etwas mehr Übung geht das sicher aber auch schneller ;)

Fertige Wand

Fertige Wand

Kosten für die Steinwand:
– 8 Pakete Quarzit-Verblendersteine:   238,00 EUR
– 1L Schutzgrund:                                 13,00 EUR
– 15 kg Naturstein- und Fliesenkleber:  43,00 EUR
– Sonstiges (Zahnkelle, etc.):                50,00 EUR
Gesamtkosten:                                     344,00 EUR

Wir sind mit dem Ergebnis wirklich zufrieden und finden das die Steinwand sehr gut mit den neuen Möbeln harmoniert. Das Gesamtergebnis unseres neuen Schlafzimmers werden wir demnächst hier vorstellen.

 

Lollipop Blumenstrauß

Irgendwann kommt man in ein Alter, da bringt man auf Geburtstage kein Lego oder die neueste Barbie als Geschenk mit sondern einen Gutschein oder vielleicht sogar ein Geldgeschenk. Da ein bloßer Gutschein jedoch immer nach ein bischen „wenig“ aussieht, verpacke ich ihn gerne noch kreativ. Eine Möglichkeit dafür ist der Lollipop Blumenstrauß.

Folgende Materialien benötigt man für den Strauß:
– Lollipops
– Schaschlikspieße aus Holz
– Grüne Servietten
– Tesafilm
– Washi-Tape
– Durchsichtige Cellophanfolie
– Geschenkband
– Schere

Zu allererst werden die Lollipop Stiele verlängert, indem man die Schaschlikspieße in den Hohlraum des Stieles steckt und mit Tesafilm umwickelt. Sobald dies mit allen Lollipops gemacht wurde können die Spieße nun etwas eingekürzt werden, damit der Strauß am Schluss nicht zu lang wird.


Nachdem alle Lollipops in etwa die gleiche Länge haben kann man damit beginnen diese nach und nach zu einem Strauß zu formen. Dazu befestigt man mit Tesafilm die Lollipops kreisförmig aneinander. Aus der Erfahrung heraus bietet es sich an, drei Kreise anzulegen mit insgesamt 19 Lollipops.

Sobald der Strauß seine endgültige Form erreicht hat kann man die Stiele mit Washi-Tape (am besten grünes) umwickeln, damit man den Strauß später besser halten kann.
Um Blütenblätter nachzubilden bringt man nun fünf grüne Servietten etwas versetzt um den Strauß herum an und befestigt diese ebenfalls mit dem Tape.


Zum Schluss umwickelt man den fertigen Blumenstrauß noch mit durchsichtiger Cellophanfolie und Geschenkband und schon ist der Strauß bereit verschenkt werden.
Mit etwas Übung schafft man es den Lollipop Blumenstrauß in knapp einer Stunde zusammen zu stellen.

Bastelkoffer

Nach zweieinhalb Jahren wurde es einmal Zeit unseren Keller ein wenig auszumisten. Dabei kam auch Daniel’s alter Werkzeugkoffer zum Vorschein. Dieser ist schon länger nicht mehr im Einsatz, da er mit dem Hausbau viel zu klein geworden ist und Daniel sich einen Werkzeugtrolley angeschafft hat.


Zum wegschmeißen ist der Werkzeugkoffer jedoch zu schade gewesen, also habe ich ihm einen neuen Zweck zugeführt und aus ihm einen Bastelkoffer gemacht.

Bisher waren meine Bastelsachen in einem kleinen Schränkchen im Keller verstaut und fielen mir schon beim Türen öffnen entgegen. Wirklich übersichtlich war die Stapelei in dem Schränkchen auch nicht. Also wurde der bisherige Werkzeugkoffer gereinigt und mit meinen Bastelsachen befüllt (und etwas verziert).


Meine bisherigen Bastelutensilien (außer natürlich das Geschenkpapier, dafür muss ich mir noch etwas anderes überlegen) haben alle problemlos hinein gepasst und es ist immer noch Platz für mehr da. Die kleinen Fächer im Deckel des Koffers, die ursprünglich mal für Schrauben gedacht waren, eignen sich hervorragend für Kleinkram wie Dekoschleifen, Büroklammern, Stecknadeln, etc..
Das Schöne an dem Bastelkoffer ist, das ich damit nun auch mobil bin. Ich muss nicht mehr für jedes einzelne Teil in den Keller rennen, sondern kann mir einfach den kompletten Koffer schnappen.

Bye bye Wischmopp – hallo Dampfreiniger

Jaja, die Hausarbeit, die ewige alte Leier, keiner macht sie wirklich gerne aber gemacht werden muss es. Besonders wenn man in seinem Alltag stark eingespannt ist, ist man immer wieder auf der Suche nach Helferlein die einem die Hausarbeit erleichtern.

Eines der lästigsten Themen in Sachen Hausarbeit und Putzen: das Wischen.
Umständlich kramt man den Wischeimer hervor, befüllt diesen mit Wasser, fügt Reinigungsmittel hinzu und bezieht den Wischmopp mit einem neuen Tuch. Der schwere Eimer wird von Raum zu Raum geschleppt, schwappt ab und zu über und das dreckige Wasser muss regelmäßig getauscht werden genauso wie die Tücher für den Wischmopp. Das kostet Zeit und Kraft und verbraucht doch einiges an Wasser und auch Reinigungsmittel. Im schlimmsten Fall benutzt man für verschiedene Oberflächen auch noch unterschiedliche Reiniger und hinterlässt bei falscher Dosierung unschöne Schlieren auf dem Boden.

Doch das muss doch auch einfacher gehen!?
Meine Mutter schwört seit Jahren bereits auf Ihren Dampfbesen der Marke CleanMaxx. Also dachte ich mir warum nicht mal ausprobieren und lieh mir besagten Dampfbesen von meiner Mutter aus. Was soll ich sagen ich war positiv überrascht, aber noch nicht vollends überzeugt. Der Dampfbesen der Marke CleanMaxx hinterließ die Oberflächen doch recht feucht und ein trockenes Nachwischen war so manchmal unumgänglich. Außerdem war das Befüllen mit Wasser und der Austausch der Reinigungstücher doch etwas umständlich. Naja wie der Zufall so oft spielte, ging mir dann auch noch der Verschluss des Wassertanks kaputt. Ein Ersatzteil war leider nicht mehr zu bekommen, da das Gerät schon in die Jahre gekommen war, also beschloss ich meiner Mutter einen neuen Ersatzdampfbesen zu kaufen. Nach etwas Recherche entschied ich mich für den Vileda Steam Dampfreiniger. Da die Erfahrungsberichte und Bewertungen für dieses Produkt so gut waren (und er auch noch gerade im Angebot war) beschloss ich mir ebenfalls einen zu bestellen.

Schon beim Auspacken und Zusammenbauen des Vileda Steam Dampfreinigers war ich positiv überrascht. Es waren nur drei Handgriffe nötig und schon war der Steam zusammengebaut: Griff einstecken, Wischelement einstecken und den Steam auf das Bodenwischtuch stellen (dieses wird durch angebrachte Klettverschlüsse gehalten).

Mit dem beigefügten Messbecher lässt sich der integrierte Wassertank einfach befüllen. Dazu dreht man den Verschluss des Wassertanks auf und füllt bis zu zwei Messbecher mit Wasser ein. Ein Messbecher kann 200 ml Wasser aufnehmen und der Wassertank hat ein Füllvermögen von bis zu 400 ml.

Nun hieß es nur noch Stromkabel einstecken und Gerät einschalten. Bereits nach 15 Sekunden ist der Steam einsatzbereit, dies merkt man an dem deutlichen „Dampfgeräusch“. Durch sein Kugelgelenk und das geringe Gewicht (2,3 kg) ist er einfach zu Händeln und gleitet förmlich über die Böden. Zu Beginn hatte ich etwas bedenken, das der Steam zu viel Dampf ausstoßen könnte (sowie das Vorgängermodell von CleanMaxx das meine Mutter besaß) und die Böden zu feucht werden, was besonders bei Parkett oder Laminatböden problematisch ist.
Die Bedenken waren jedoch völlig unbegründet, da man beim Steam die Menge des Dampfes regulieren und somit den Böden anpassen kann. Bei Holz-, Laminat und empfindlichen Böden nutzt man einfach die niedrigste Einstellungsstufe.

Das Wischen ging schnell und effektiv. Durch die dreieckige Form des Bodenwischers kommt man problemlos in die Ecken und an den Sockelleisten entlang. Der Dampfausstoß ist so gut reguliert, das egal auf welcher Stufe, der Boden bereits nach wenigen Sekunden wieder streifenfrei trocken ist. Das Wischertuch lässt sich problemlos abnehmen, austauschen, bei 60° waschen und ist selbst nach ausgiebiger Benutzung nur Nebelfeucht und nicht pitschnass.
Ein zusätzlicher Bonus ist der Teppichgleiter. Der Steam wird einfach in die Kunststoffhalterung gesteckt und schon können damit Teppiche aufgefrischt werden. Diese Funktion ist wirklich praktisch, vor allem für hochfloorige Teppiche, durch das Bedampfen richten sich die Fasern wieder auf und der Teppich sieht aufgefrischt und sauber aus.

Weitere Vorteile durch die Nutzung des Dampfreinigers anstatt eines herkömmlichen Wischmopps:
– Man kann komplett auf Reinigungsmittel, die einen zusätzlichen Schutzfilm auf die Böden auftragen und sie dadurch mit der Zeit stumpf erscheinen lassen, verzichten.
– Man vernichtet mit dem Dampf (laut Hersteller) 99,9 % der Bakterien.
– Er ist sehr Wassersparend (für das komplette DG habe ich weniger als 200 ml benötigt).
– Besonders für Allergiker, Eltern von Kleinkindern und Haustierbesitzern ist es eine hygienische und schnelle Art der Bodenreinigung.

Doch natürlich ist auch dieses Produkt nicht perfekt und es gibt aus meiner Sicht drei kleine Mankos:
– Sobald der Steam eingeschalten ist läuft der Dampf kontinuierlich, um zu pausieren muss man ihn komplett ausschalten. Ich fände es jedoch praktischer, wenn der Steam automatisch pausiert, sobald man ihn in seine aufrechte „Parkposition“ bringt.
– Das Kabel mit seinen 6 Metern Länge könnte gerne noch etwas länger sein.
– Der Bodenaufsatz mit seinem Kugelgelenk ist nicht flach genug um unter alle Möbel (z. B. unter dem Bett oder Sofa) zu gelangen.

Mit meinem neuen kleinen Helferlein bin ich jedoch rundum zufrieden. Er erleichtert einem die Hausarbeit wirklich und man überlegt nicht mehr dreimal ob man noch einmal durchwischen soll wenn der Besuch doch einmal vergessen hat die Schuhe auszuziehen :)

Poolpflege

Obwohl der Sommer 2016 nicht immer mit dem sonnigsten und wärmsten Wetter um die Ecke kam, haben wir, wie bereits die letzten zwei Jahre zuvor, auch in diesem Jahr unseren Fast Set Pool aufgestellt.

Fast Set Pool

Fast Set Pool mit Leiter

Mit einem Durchmesser von 366 cm, einer Höhe von 91 cm und einem Fassungsvermögen von knapp 7.000 L Wasser bietet unser Fast Set Pool uns an heißen Tagen eine angenehme Abkühlung. Der Aufbau ist recht einfach: Pool auspacken, Poolfolie möglichst glatt auf einer ebenen Fläche ausbreiten (dafür haben wir extra die „Poolterrasse“ im letzten Jahr bauen lassen), Luftring aufblasen und mit Wasser befüllen. Sobald einige Zentimeter Wasser den Poolboden bedecken sollte man noch einmal die letzten Falten aus der Bodenfolie herausstreichen.

Doch wer lange Spaß haben will an seinem Pool, sollte diesen auch gut pflegen um eine stetige und gute Wasserqualität zu garantieren. Zur Grundausstattung gehört als aller erstens einmal der Poolfilter. Die meisten Fast Set Pool Besitzer entscheiden sich für eine Filterpumpe mit austauschbaren Filterkartuschen. Die Kartuschen sollten nach Möglichkeit täglich gereinigt werden, da ansonsten das Durchlaufvermögen und damit auch die Reinigungsqualität sinkt. Eine andere Möglichkeit ist eine Sandfilteranlage, diese ist zwar kostenintensiver in der Anschaffung, doch liefert eine bessere Filterqualität. Gerade für Poolbesitzer die ihren Pool häufig benutzen und jährlich wieder aufstellen empfiehlt sich diese Filteranlage.

Doch die Filteranlage allein sorgt noch nicht für glasklares und gepflegtes Poolwasser. Für folgende Produkte haben wir uns ergänzend zum Poolfilter entscheiden:
– Algenvernichter
– Chlortabletten
– PH- und Chlortester
– PH-Minus Granulat
– Käscher
– Bodensauger
– Poolabdeckung
– Oberflächenskimmer
– Skimmersocken
– zusätzliche Filterkartuschen

Algenvernichter und Chlortabletten (drei Stück die wir in einem Schwimmer in den Pool geben, damit sie sich optimal verteilen und auflösen können) werden wöchentlich hinzu gegeben (natürlich nicht gleichzeitig!), das PH-Minus Granulat je nach Bedarf (die Messung mit dem Tester erfolgt ebenfalls wöchentlich und zeigt uns an ob es nötig ist den PH-Wert zu regulieren).
Auch wenn es am Anfang vernachlässigbar scheint, hilft es wirklich den Pool jeden Abend abzudecken. Dadurch wird vermieden, dass bei Nichtnutzung des Pools zu viele Insekten, Pollen oder auch Regenwasser in das Wasser eingetragen werden.

Der Oberflächenskimmer der an das Filtersystem angeschlossen wird hilft dabei die Wasseroberfläche zu reinigen. Besonders effektiv finden wir es, wenn zusätzlich eine Skimmersocke eingebracht wird. Diese fängt schon viele Verunreinigungen auf bevor sie in die Filterkartusche gelangen. aAch die Reinigung der Socke gestaltet sich kinderleicht: herausnehmen, ausspülen und wieder einsetzen.

Für die Reinigung des Bodens haben wir uns in diesem Jahr noch einen Bodensauger angeschafft. Dieser kann ebenfalls direkt an das Filtersystem bzw. an den Oberflächenskimmer angeschlossen werden.
Dank regelmäßiger Pflege ist unser Poolwasser immer noch glasklar und garantiert uns ungetrübtes Badevergnügen an heißen Tagen :)

Man sollte jedoch die Anschaffungs- und laufenden Betriebskosten so eines Fast Set Pools nicht unterschätzen. Daher für alle die sich mit dem Gedanken herumtreiben im nächsten Jahr einen Fast Set Pool anzuschaffen, eine kleine Kostenübersicht:

– Fast Set Pool (366x91xm), inklusive Leiter und Filterpumpe: ca. 290 EUR
(wenn man auf Angebote achtet kann man diesen jedoch erheblich günstiger kaufen)
– Poolabdeckung: ca. 16 EUR
– Oberflächenskimmer: ca. 27 EUR
– Skimmersocken (5 Stück): ca. 6 EUR
– Bodensauger+Teleskopstange+Schlauch: ca. 50 EUR
– zusätzliche Filterkartuschen (3 Stück): ca. 15 EUR
– Käscher: ca. 8 EUR
– Chlortabletten, Algenvernichter: je ca. 13 EUR
– PH- und Chlortester: ca. 20 EUR
– PH-Minus Granulat: ca. 9 EUR

Hinzu kommen noch die Kosten für die Wasserbefüllung und einen eventuellen Unterbau für die Poolfläche, sowie eventuell eine Sandfilteranlage.

Rostkrankheit

Die letzten zwei Jahre entwickelte sich unsere Blütenhecke wirklich gut und machte uns bis auf ein paar kleinere Frostschäden nach dem ersten Winter keine Sorgen.

Letztes Wochenende entdeckten wir jedoch gelbe Flecken an den Blättern einer unserer Pflanzen und zum Teil sogar bereits absterbende Blätter.
Wie sich herausstellte handelt es sich dabei um die sogenannte Rostkrankheit, einen Pilz der gewisse Pflanzen vor allem bei feuchtwarmen Wetter (so wie es aktuell leider der Fall ist) befällt und sich schnell ausbreitet – auch auf umliegende andere Pflanzen.

Nach genauer Betrachtung zeigen leider auch einige unserer Fliederbüsche erste Blätter mit diesen Anzeichen. Um einer weiteren Ausbreitung Einhalt zu gebieten sollten die betroffenen Pflanzenstellen großzügig entfernt werden, dazu gehören auch die bereits abgeworfenen Blätter die sich auf dem Boden befinden. Die Pflanzenabfälle sollten auf keinen Fall auf den Kompost gegeben werden, da sich sonst die Sporen eventuell weiter im Garten ausbreiten können. Ich habe Sie daher in einem großen verschlossenen Müllsack in den Hausmüll gegeben.

Die bereits betroffenen Pflanzenteile lassen sich von dem Pilz nicht mehr kurieren, man kann jedoch die noch nicht betroffenen Pflanzenteile vor einem Befall schützen und diesen Eindämmen durch bestimmte Anti-Pilzmittel. Wir haben uns dazu entschlossen es mit dem „Compo Duaxo Universal Pilzfrei AF“ in der Sprühflasche zu versuchen. Mit diesem Mittel benetzt man die Blätter der betroffenen Pflanze sowohl auf der Ober- als auch der Unterseite (zur Vorbeugung können auch die benachbarten nicht betroffenen Pflanzen damit benetzt werden) und wiederholt das ganze nach ca. 14 Tagen. Die Erfahrungswerte versprechen eine Besserung bereits nach zwei bis drei Anwendungen.

Quelle: dehner.de

Quelle: dehner.de

Wir sind gespannt ob das Mittel wirklich Wirkung zeigt, und hoffen das wir unsere Pflanzen vor einer weiteren Ausbreitung der Rostkrankheit schützen können und diese auch eindämmen.

Hecke und Staudenbeete düngen

Um unserer Hecke und den Staudenbeeten den Start in die Gartensaison noch etwas zu erleichtern, haben wir uns dazu entschlossen diese in diesem Jahr erstmals zu düngen. Die Auswahl bei Düngern ist schier unerschöpflich, doch meine Wahl stand recht schnell fest: Hornspäne

Hornspäne als Dünger haben einige Vorteile wie z. B.:
– es handelt sich um einen biologischen Dünger aus nachwachsenden „Rohstoffen“
– Langzeitwirkung
– nahezu für alle Pflanzen im Außenbereich geeignet
– eine Überdüngung ist kaum möglich

Zur Düngung streut man die Hornspäne einfach breit auf den Beeten oder unter der Hecke aus und arbeitet diese daraufhin mit einer Harke in die oberste Erdschicht ein. Die Bodenorganismen zersetzen anschließend die Hornspäne, dabei wird Stickstoff und Phosphor freigesetzt, dass die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen.

Da wir doch einige Meter Hecke zu düngen haben, habe ich mich für den 10 kg Sack Bio-Hornspäne von Dehner für 22,99 EUR entschieden.

Quelle: www.amazon.de

Quelle: www.amazon.de

Jetzt heißt es nur noch abwarten :)

Unsere Staudenbeete die wir im letzten Jahr angelegt haben, sowie die Bepflanzung der Natursteinmauer haben aber auch schon ohne Dünger einen Wachstumsschub eingelegt. Und offensichtlich gefallen unsere Staudenbeete nicht nur uns, sondern auch der Tierwelt. Die Eichhörnchen haben in diesem Winter fleißig Walnüsse in unseren Beeten vergraben die nun zu keimen angefangen haben. Drei davon haben wir eingetopft, mal schauen ob wir unsere eigenen kleinen Walnussbäume züchten können.