Anwesenheitserkennung mittels Bluetooth Low Energy

Jeder der sich mit dem Thema Hausautomation beschäftigt und diese bei sich erfolgreich implementiert hat kommt früher oder später auf das Thema Anwesenheitserkennung und wird sich damit auseinander setzen wollen.

Unter dem Begriff Anwesenheitserkennung versteht man einen Status (Anwesend / Abwesend) für jeden Bewohner des Hauses. Anhand dieser Statis kann das Haus dann entsprechende Szenarien aufrufen. Beispielsweise wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben, die Heizung absenken, Beleuchtung und andere Verbraucher ausschalten. Oder wenn mindestens ein Bewohner Anwesend ist die Willkommensbeleuchtung aktivieren und die neuesten Nachrichten auf den Anrufbeantworter auf dem Sonos System abspielen.

Wie immer bei solchen Themen gibt es genügend Wege um ans Ziel zu kommen, Zwei davon möchte ich in diesem Beitrag etwas erklären und eine Lösung konkret behandeln:

  • Geofency
  • iBeacon

Als erste Variante die ich auch selbst bei uns zuerst eingesetzt habe ist Geofency. Geofency ist eine App auf eurem Smartphone bei derer Geokoordinaten angegeben werden können um die Anwesenheit zu bestimmen. Verlässt man diese Geokoordinaten um einen vorher definierten Radius wird eine Webseite aufgerufen. Genau das gleiche passiert wenn man diesen Radius wieder betritt. Die Parameter des Aufrufes unterscheiden sich jeweils für das Betreten und Verlassen, sodass diese Zustände zuverlässig voneinander unterschieden werden können. Bei der aufgerufenen Webseite handelt es sich um eine spezielle Webseite eurer Hausautomation (ein sogenannter WebHook). Diese Webseite verarbeitet die Daten der beim Aufruf dieser Webseite mitgeschickten Parameter.

So weit so gut, jedoch ist eine zuverlässige und gute mobile Internetverbindung Grundvoraussetzung hierfür. Leider ist das bei uns auf dem „Dorf“ nicht wirklich vorhanden, sodass in der Vergangenheit die Anwesenheiten recht unzuverlässig gemeldet wurden. So suchte ich nach einer Alternative die unabhängig einer mobilen Internetverbindung den Zustand melden kann. Die Lösung besteht in einem sogenannten iBeacon (Leuchtturm / Leuchtfeuer).

Bei einem iBeacon handelt es sich um ein Gerät welches permanent ein Bluetooth LE (Low Energy) Signal aussendet. Dieses Signal kann von anderen Geräten empfangen werden. Geofency kann bei Empfang eines zuvor definierten iBeacon ebenfalls WebHooks ausführen. Leider hätte ich bei dieser Variante erneut das Problem mit dem mobilen Internet.

Es musste eine andere Lösung für das Problem geben, welche ich dann auch recht schnell fand. Den iBeacon kann man in eine Scan-Dauerschleife versetzen. Diese bewirkt das der iBeacon laufend nach weiteren Bluetooth LE Geräten in Reichweite sucht, und diese Information dann intern weiterverwendet werden kann. Bei einem solchen Bluetooth Gerät handelt es sich zum Beispiel um ein Gigaset G-Tag Ortungsgerät. Im Grunde genommen ist das ein einfacher Schlüsselanhänger welcher ein Bluetooth LE Signal aussenden kann.

Was wird konkret benötigt ?

Der Raspberry Pi wird im ersten Schritt mit einem Raspbian Linux bespielt, dass erkläre ich hier nicht näher weil es dazu mehr als genug HowTo’s im Netz gibt.

Wie man das optionale WLAN einrichtet findet man hier ganz gut beschrieben: https://www.datenreise.de/raspberry-pi-wlan-einrichten-edimax/

Nun geht es ans eingemachte, um überhaupt mit dem Bluetooth LE Stick so arbeiten zu können wie wir es wollen benötigen wir die Bibliothek „Bluez“, welche wir nun installieren wollen.

Anschließend kann folgendermaßen ausprobiert werden ob der Gigaset G-Tag gefunden wird:

Die Ausgabe sollte folgendermaßen aussehen:beacon01-1

Die Ausführung des Programms kann mittels CTRL+C unterbrochen werden und man landet wieder in der Eingabeaufforderung.

Als nächstes wollen wir die nötigen Skripte erstellen. Dabei muss man sich zunächst überlegen wo man diese Skripte im Dateisystem ablegen möchte. Ich lege eigene Skripte oder Programme immer unter /opt ab. In diesem Fall wäre folgendes zu tun:

Nun erstellen wir das Skript welches beim Aufruf automatisch das erste HCI Gerät (Bluetooth Stick) konfiguriert,aktiviert und die Rohdaten zur weiteren Verwendung aufbereitet:

Nun starten wir dieses Skript einmal und kopieren uns die UUID des G-Tag, denn diese brauchen wir im nächsten Skript aus Sicherheitsgründen wieder:

Die Ausgabe sollte folgendermaßen sein (der markierte Bereich enthält die UUID):

Die Ausführung des Programms kann mittels CTRL+C unterbrochen werden und man landet wieder in der Eingabeaufforderung.

Nun müssen wir noch ein Skript erstellen welches die Anwesenheit erkennt und an IP-Symcon weiterleitet:

In diesem Skript ist die HOOKURL entsprechend anzupassen. Außerdem muss hier die UUID welche wir uns zuvor kopiert haben eingetragen werden, damit nur diese einen Status melden können => Achtung, es handelt sich hierbei um ein Array. D.h. es können problemlos mehrere G-Tag verwendet werden. Im Code habe ich als Beispiel zwei UUID’s eingetragen. Optional kann der Name des Beacons vergeben werden, dieser Name wird später zum Instanznamen innerhalb IP-Symcon unter dessen dann die Variablen angelegt werden.

Damit dieses Skript automatisch gestartet wird wenn der iBeacon neustartet schreiben wir folgendes in die crontab:

Als letztes fehlt uns nur noch der WebHook unter IP-Symcon. Dort legen wir ein Skript mit folgendem Inhalt an:

Nun muss dieses Skript noch mit dem WebHook verknüpft werden. Dazu öffnet man unter „Kern Instanzen“ -> „WebHook“ den Konfigurationsdialog:

beacon01-3ibeacon01-4

Nach einem Neustart des iBeacons sollte sich unterhalb des WebHook Skripts der Status des G-Tag Transponders wieder finden:

ibeacon01-5

Das Skript selbst wird durch einen ScriptTimer automatisch alle 60 Sekunden aufgerufen um festzustellen wann das letzte Update der Variable(n) war. Ist diese länger als 300 Sekunden her, wird diese Variable auf false (Abwesend) gesetzt. Warum musste ich das so lösen ? Das ist recht einfach erklärt:
Wir haben gelernt, dass der iBeacon laufend nach neuen Bluetooth Geräten in Reichweite sucht. Wenn er diese findet wird eine Ausgabezeile erzeugt, findet er kein Gerät erzeugt er auch keine Ausgabezeile. Somit kann er nur Anwesenheiten melden, aber keine Abwesenheiten. Das muss also IP-Symcon erledigen.

Das Ganze habe ich im Zwischenboden unserer neuen Garderobe untergebracht, so ist der Empfang bis vor die Haustür gewährleistet:

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim nachbauen!

Start der Gartensaison 2016

Der Frühling hat dieses Jahr etwas länger auf sich warten lassen, aber langsam sieht es so aus, als ob er endlich auch bei uns Einzug hält. Pünktlich mit den wärmeren Temperaturen und dem ersten Vogelgezwitscher starten wir in die Gartensaison 2016.

Um den Garten aus seinem Winterschlaf zu wecken stehen nun erst einmal folgende Punkte auf unserer ToDo-Liste:
– den Rasen das erste mal mähen
– den Rasen lüften um Verfilzungen und vertrocknetes/abgestorbenes Gras zu entfernen
– den Rasen düngen
– unsere beiden Apfelbäume schneiden
– die beiden Staudenbeete auf Vordermann bringen
– die Heckenpflanzen zum Teil etwas zurück schneiden, damit sie besser austreiben
– Unkrautzupfen

Ein paar Helfer dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Da wir im letzten Jahr so zufrieden waren mit dem Rasendünger der Fa. Beckmann, werden wir auch in dieser Saison gerne wieder darauf zurück greifen.
Um den Rasen zu lüften, haben wir uns dazu entschieden den Gardena Rasenlüfter mit 35 cm breite anzuschaffen. Über unsere Erfahrungen zum Rasenlüfter werden wir später noch mehr berichten.

Rasenlüfter von Gardena. Quelle: www.amazon.de

Rasenlüfter von Gardena.
Quelle: www.amazon.de

Damit auch beim Obstbaumschnitt alles glatt geht, habe ich mir auf Empfehlung, den Ratgeber „Obstbaumschnitt in Bildern“ von Hans Walter Riess zugelegt. Der Ratgeber ist wirklich leicht verständlich gestaltet und die vielen Zeichnungen helfen auch dem blutigsten Anfänger beim Obstbaumschnitt.

Ratgeber zum Obstbaumschnitt. Quelle: www.amazon.de

Ratgeber zum Obstbaumschnitt.
Quelle: www.amazon.de

Für unseren Garten und die Außenanlage haben wir natürlich auch noch ein paar Wunschprojekte ins Auge gefasst die wir gerne realisieren möchten. Obwohl wir wissen, dass noch einige Sommer ins Land ziehen werden bis wir alle Projekte umsetzen können, möchten wir euch unsere Projektideen nicht vorenthalten:
– Gartenbewässerung:
Wir möchten unsere Regenwasserzisterne gerne mit einer Tauchdruckpumpe ausstatten um von dort aus das Wasser für die geplante automatische Gartenbewässerung zu erhalten. Außerdem soll eine zusätzliche Wasserentnahmestelle, sowie die Leitungen für die Gartenbewässerung erstellt werden.
– Sichtschutz:
Da unsere Hecke erst in ein paar Jahren ihre volle Größe entfalten wird (und selbst dann wird Sie nicht überall einen Sichtschutz bieten) möchten wir gerne auf drei Seiten unserer Hauses Sichtschutzzäune aus Holz anbringen. Die Zaunelemente die 1,80×1,80 m groß sind sollen in Abständen von ca. 3 bis 4 m aufgestellt werden und in anthrazit gestrichen sein/werden damit sie zum Haus passen.
– Pool:
Da unser bisheriger Popup-Pool die letzte Saison nicht überlebt hat, steht für diesen Sommer die Anschaffung eines neuen Pools an. Diesmal soll es allerdings ein Pool mit einer Stahlrohrkonstruktion sein (damit erreichen wir auch mehr Höhe und Stabilität) und einer Sandfilteranlage.
– Gartenliegen und Hängematte:
Zwar sind wir im letzten Jahr fündig geworden was einen Tisch und Stühle für den Garten betrifft, aber damit unser Garten auch eine wirkliche Ruhe- und Erholungsoase wird fehlen uns noch schöne und bequeme Sonnenliegen, sowie eine XXL-Hängematte.
– Gartenhaus:
Neben unserer Garage (wenn man vor der Garage steht auf der linken Seite) möchten wir gerne ein kleines Gartenhaus für unser Werkzeug, Rasenmäher, etc. errichten.
– Carport:
Über unserem Stellplatz rechts neben der Garage möchten wir gerne noch einen Carport aufstellen.
– Pergola mit elektrischer Markise:
Da wir ein sehr sonniges Grundstück haben wünschen wir uns für die Zukunft eine schöne Pergola mit einer elektrischen Markise auf unserer Terrasse für den Sonnenschutz.

Garderobe vom Schreiner

Wir wohnen nun bereits seit fast genau zwei Jahren in unserem Häuschen und genauso lange steht nun schon unser Provisorium (ein vom Umzug übrig gebliebener Ikea Schrank und zwei Schuhablagen aus Plastik) in der für die Garderobe vorgesehenen Nische.

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Bisheriger provisorischer Garderobenschrank

Das hat nun ein Ende, den unsere individuell geplante und vom Schreiner angefertigte Garderobe ist nun eingebaut worden. Doch warum hat das ganze nur so lange gedauert?

Wie bereits in einem früheren Beitrag geschrieben hatten wir bestimmte Anforderungen an unsere Garderobe:
– großer geschlossener Schrank für Jacken
– großer geschlossener Schrank für Schuhe
– Sitzgelegenheit (um sich beim Schuhe anziehen auch einmal hinsetzen zu können)
– eine (offene) Möglichkeit für unsere Gäste Ihre Jacken aufzuhängen und Schuhe abzustellen
– Stauraum für Handschuhe, Schals, Mützen, etc.
– integrierter (Ganzkörper-) Spiegel
– eventuell indirekte Beleuchtung
– passgenau für die dafür vorgesehene Nische
– und natürlich optisch ansprechend

Wie die meisten anderen wahrscheinlich auch, sind wir mit unseren Vorstellung erst einmal von einem Möbelhaus zum anderen getingelt. Doch so recht erfüllte keines der dort ausgestellten Modelle unsere Anforderungen. Hinzu kamen noch die Preise der entsprechenden Möbel. Wir sind gerne bereit für ein qualitativ hochwertiges Möbelstück auch den entsprechenden Preis zu bezahlen, da wir aber an den Garderobenvarianten aus den Möbelhäusern immer noch einige Anpassungen hätten vornehmen oder Kompromisse eingehen müssen waren die dort gebotenen Preise einfach zu hoch.
Vor ca. einem Jahr entdeckten wir jedoch auf der Südwest Messe (können wir nur jedem empfehlen da einmal vorbei zu schauen, man kann dort tolle Ideen sammeln) mehrere Stände von Schreinern mit Möbeln und Garderoben die uns auf anhieb angesprochen haben.
Wir kamen mit den dortigen Ausstellern ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sich die Preise einer von einem Schreiner hergestellten Garderobe zu einer im Möbelhaus qualitativ hochwertigen gekauften Garderobe gar nicht so viel unterschieden.
Von da an stand für uns fest, wir möchten unsere Garderobe gerne individuell auf uns zugeschnitten von einem örtlichen Schreiner fertigen lassen.

So vereinbarten wir im November letzten Jahres mit einem Schreiner der uns zusagte einen vor Ort Termin. Voll ausgerüstet mit Skizzenblock, einigen Mustern und Zollstock kam er vorbei und nahm sich zwei Stunden Zeit uns in Ruhe zu beraten. Er nahm die Maße, hörte sich unsere Vorstellungen an und gab uns viele tolle Ideen und Vorschläge an die wir zuvor gar nicht gedacht hatten.
Knapp eine Woche später hatten wir bereits die ersten Entwürfe als 3D-Modell in unserem E-Mail Fach zusammen mit dem Angebotspreis. Nach einigen Telefonaten, einem Termin in der Schreinerei und zwei weiteren Entwürfen mit unseren Anpassungen konnte der Schreiner dann endlich loslegen.

Folgende Elemente enthält unsere Garderobe:
– Einbaugarderobe (mit zwei Schränken) in weiß
Aufteilung links: zwei Schubladen (unten), Schrank mit Kleiderstange, Tür mit Innenspiegel
Aufteilung rechts: zwei Schubladen (unten), Schrank mit 7 Fachböden
– Korpus mit 3 Garderobenhaken, und einem festen Fachboden in Kernbuche, Rückwand aus gebürsteten Aluminium/Metall mit Kernbuche Verstrebungen und LED-Beleuchtung
– Schränke und Schubladen mit Softclose

Diesen Freitag wurde die Garderobe durch den Schreiner pass genau in unsere Nische eingebaut. Um die Fachböden des Schuhschrankes vor Verschmutzung und Kratzern zu schützen haben wir diese noch mit rutschfesten, transparenten Schubladeneinlagen ausgestattet.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Die Garderobe bietet ausreichend Platz für Schuhe, Jacken (sowohl im Schrank als auch an den drei Haken), Mützen, Schals, Handtaschen und einiges mehr.


Die zusätzliche LED-Beleuchtung bringt ein tolles warmes Ambientelicht in unseren Flurbereich und mit ein paar grünen Dekoelementen (passend zu unserer Apfelgrünen Wand im Flur) und einem Sitzkissen auf unserer Bank wirkt der Flurbereich nun sehr einladend, hell, freundlich und aufgeräumt. Die Kernbucheelemente in der Garderobe greifen unsere Buche Treppe auf ergänzen diese sehr gut.

Der Frühling zieht ein

Nachdem die Temperaturen wärmer werden und kein Schnee mehr in Sicht ist haben wir unsere Weihnachts- und Winterdekoration gegen Frühlings-/Osterdekoration getauscht.


Um auch im Außenbereich einen kleinen Farbtupfer zu haben, haben wir eine geflochtenen Dekoschale, so wie zwei weitere Pflanzgefäße mit Primeln in weiß und lila und Ziergras bepflanzt.

Gardinen im Wohn- und Esszimmer

Daniel war sich ja schon immer sicher:
„Da müssen Gardinen hin damit’s gemütlicher und wohnlicher wird!“

Doch Gardinen sind nicht gleich Gardinen. Während Daniel am liebsten direkt nach dem Einzug das Schienensystem inklusive Gardinen von Ikea geholt hätte konnte ich mich damit nicht so wirklich anfreunden. In unserer alten Mietwohnung hatten wir genau diese Gardinen von Ikea bereits hängen und für die Mietwohnung fand ich das auch völlig in Ordnung: kostengünstig und leicht zu montieren.
Allerdings hat mich schon immer gestört, dass man die Gardinen nicht waschen konnte, da die untere Leiste daran festgeklebt werden musste. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass man das Dekor bald an jeder dritten Ecke zu sehen bekam.

Da meine Mutter Ihre Gardinen passgenau und mit Wunschstoff beim Teppich- und Tapetenland gekauft hat und damit sehr zufrieden war und ist haben wir uns ebenfalls einmal dort umgesehen. Die Stoffauswahl ist riesig und so war es nicht verwunderlich, das wir ohne Beratung kaum zurecht gekommen wären. Die Beraterin nahm sich jedoch sehr viel Zeit und brachte uns ein Stoffmuster nach dem anderen.

Nachdem wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit für zwei Favoriten und die passende Schiene entschieden hatten vereinbarten wir einen Termin um die Maße der Fenster nehmen zu lassen.
Kaum zwei Wochen später Stand die Beraterin mit Zollstock bewaffnet vor unserer Tür und nahm Maß an den drei Fenstern im Wohn- und Esszimmer. Die Stoffmuster brachte sie ebenfalls mit, damit wir sehen konnten, ob diese wirklich in unser Haus passten. Das Aufmaß nehmen ist ein kostenloser Service des Teppich- und Tapetenland, was wir wirklich toll fanden da so sicher gestellt war, dass es auch die richtigen Maße sind.

Eine Woche später hielten wir dann auch schon das detaillierte Angebot in den Händen und naja wirklich günstig war das Ganze nicht. Das lag zum einen daran, dass wir einen Stoff mit einem speziellen Muster ausgesucht hatten bei dem viel Verschnitt anfällt (da das Muster genau mittig platziert werden soll). Zum anderen haben wir uns für die Deckenmontage der Gardinenschienen entschieden was zur Folge hat, dass die Gardinen natürlich auch recht lang sind. Zwei weitere Kostentreiber waren der Wunsch nach einem Raffstore für das Fenster hinter dem Sofa und der Fakt, dass wir uns für ein Dreischienensystem entschieden haben.

Aber wie heißt es so schön „Qualität hat ihren Preis.“ also nahmen wir das Angebot an. Da unser Wunschstoff nicht auf Lager war dauerte es knapp 6 Wochen bis wir unsere Gardinen abholen konnten.
Die Montage gestaltete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten recht einfach, und nach knapp drei Stunden hingen alle Gardinen.

Verbrauchtes Material:
– 5,80 Meter Flächenvorhangschienen von Gardinia (diese mussten noch auf die Fenstermaße zugeschnitten werden)
– 7,26 Meter Schiebegardinen in weiß
– 8,53 Meter Schiebegardinen und Raffstore mit grauem Muster
– 7 Stück Paneelwagen
– 6 Packungen Deckenträger (Inhalt je 2 Stück inklusive Schrauben)
– 1 Packung Dübel
– 3 Packungen Endkappen (Inhalt je 2 Stück)

Die Gardinen sind sehr gut verarbeitet und lassen sich problemlos anbringen. Durch die Befestigung mit einen Klettverschluss am oberen Rollwagen lässt sich der Stoff ganz schnell abnehmen, ohne das man die Schiene auseinander nehmen muss.

Der Stoff passt wirklich sehr gut in unser Wohn- und Esszimmer und lässt alles viel gemütlicher wirken – man hat nun den Eindruck in einem ganz neuen Raum zu sein. Ein weiterer Vorteil, man fühlt sich nicht mehr wie auf dem Präsentierteller, wenn man Sonntagsmorgens in seinem Schlafanzug seinen Kaffee am Esstisch trinkt.

Winterfest

Nicht nur das Auto sollte rechtzeitig winterfest gemacht werden, sondern auch Haus und Garten. Da wir in einer Region leben in der wir mit stärkerem Frost und Schnee zu rechnen haben, bereiten wir uns gerne etwas früher auf die kalte Jahreszeit vor bevor uns der erste Schnee einen Strich durch die Rechnung macht.

Garten:
Auch in diesem Jahr sind wieder einige Pflanzen in unserem Garten hinzugekommen, und nicht alle kommen mit der Kälte klar. Daher haben wir uns vorher einmal schlau gemacht, wie wir welche Pflanzen am besten für den Winter vorbereiten. Unsere Staudenbeete beinhalten zum Glück nur winterharte Sorten die problemlos im Beet belassen werden können. Ein Teil der Stauden sollte jedoch etwas zurück geschnitten (z. B. die vertrockneten Blüten des Lavendel) bzw. zusammen gebunden (z. B. das Pampasgras) werden.

Aktuell ist das Wetter noch so gut, dass sich die Schmetterlinge in unseren Staudenbeeten noch blicken lassen.

Aktuell ist das Wetter noch so gut, dass sich die Schmetterlinge in unseren Staudenbeeten noch blicken lassen.

Unsere beiden Kugelzypressen werden wie bereits im letzten Jahr wieder eingepackt sobald sich Dauerfrost ankündigt. Wichtig ist, dass die Kugelzypressen auch im Winter gegossen werden möchten, natürlich nur wenn die Sonne auch scheint.

Unsere bestellten Abdeckungen für die Kugelzypressen (Quelle: www.amazon.de)

Unsere bestellten Abdeckungen für die Kugelzypressen (Quelle: www.amazon.de)

Der Rasen hatte bereits vor einigen Wochen noch einmal eine Düngung erhalten um ihn für den Winter zu stärken.
Da wir mittlerweile auch nicht mehr gießen müssen haben wir bereits alle im Garten verlegten Wasserleitungen die zur Bewässerung dienen entleert, so das hier keine Frostschäden zu befürchten sind.
Unsere Gartenmöbel haben wir noch einmal gereinigt, um sie dann mit einer entsprechenden Abdeckung vor Sonne, Kälte und Schnee zu schützen. Das geht natürlich nur, mit Gartenmöbeln die auch im Winter draußen bleiben können (so wie unsere), alle anderen Gartenmöbel sollten lieber im Keller, der Garage oder dem Gartenhaus eingelagert werden.

Unsere abgedeckten Gartenmöbel.

Unsere abgedeckten Gartenmöbel.

Haus:
Wir heizen mit Gas, da wir jedoch einen eigenen Gastank haben der automatisch für uns befüllt wird sobald ein gewisser Stand erreicht ist müssen wir uns bezüglich unserer Heizung keine Gedanken machen.
Um auch in der dunklen Jahreszeit Haus und Hof im Blick zu haben, haben wir mittlerweile alle unsere Außenlampen angebracht. Insgesamt sind es 6 Stück: zwei am Hauseingang, zwei an der großen Terrassentür im Esszimmer und je eine an den Terrassentüren im Wohnzimmer und Arbeitszimmer. Das Haus und der Garten werden so rundherum gut beleuchtet.

Sonstiges:
Da der Winter ja immer so „überraschend“ über uns hereinbricht, kann es passieren, dass Streusalz zur Mangelware wird. Aus diesem Grund haben wir uns angewöhnt sehr frühzeitig (meistens sobald das Streusalz im Oktober in den Geschäften angeboten wird) zwei bis drei Säcke Streusalz bei uns einzulagern, so haben wir immer genügend parat.
Auch die Schneeschaufel, die sich im letzten Winter bereits bewähren konnte, steht immer gut Griffbereit in der Garage, so dass man beim ersten Schnee nicht erst Zeit mit dem Suchen der Schaufel verschwenden muss.

 

Stillstand?!

Es ist etwas still geworden hier im Blog, der letzte Beitrag liegt schon wieder einen ganzen Monat zurück. Doch ruhig wird es bei uns im und um das Haus herum ja nie wirklich, was hat sich also alles in den letzten vier Wochen so getan?

– Fundstück Couchtisch:
Nach langer Suche sind wir per Zufall endlich fündig geworden und haben unseren neuen Couchtisch (passend zum neuen Sofa) entdeckt. Beim stöbern nach neuen Ideen bin ich bei DaWanda auf den Shop von Wenke Burzlaff aufmerksam geworden. Wenke ist eine Künstlerin die individuelle Möbel mit Charakter herstellt. So kam es dann auch, dass Sie unseren Tisch nach unseren Wünschen gefertigt hat; 150 Jahre alte Eichenbalken aus einem alten Fachwerkhaus, eine schöne Glasplatte und die Wunschmaße von 60x60cm machen unseren Couchtisch zu einem Unikat. Nach vier Wochen traf der Tisch bei uns ein und ich muss sagen wir sind begeistert – es ist sicher nicht das letzte mal das wir bei Wenke bestellt haben!

– Garten:
Unser Rasen hat pünktlich vor dem Herbst noch einmal einen kleinen Energieschub in Form von Dünger erhalten. Da wir im Frühjahr bereits so gute Erfahrungen mit dem Dünger der Firma Beckmann gemacht haben, haben wir uns auch diesmal wieder für ein Produkt dieses Herstellers entschieden. Da wir an den Kanten mit etwas Unkraut zu kämpfen haben (die Rasenfläche ist unkrautfrei) haben wir einen Dünger gekauft, der gleichzeitig auch einen Unkrautvernichter enthält. Der 25 kg Sack hat gerade so für unsere Rasenfläche ausgereicht. Gedüngt haben wir nun schon vor etwas mehr als vier Wochen, der Rasen ist wieder saftig grün und schön dicht von der Wirkung des Unkrautvernichters haben wir bisher jedoch noch nicht sehr viel bemerkt. Wir warten mal ab ob der Unkrautvernichter vielleicht noch etwas mehr Zeit benötigt.
Ein paar neue Pflanzen haben ebenfalls den Weg zu uns gefunden. Durch den heißen Sommer hatte ich leider ein paar Verluste in meinem Staudenbeet im Vorgarten zu beklagen: die drei Moossteinbrech pflanzen sind trotz regelmäßigen Gießens eingegangen und mussten nun ersetzt werden. Um noch etwas mehr Farbe in das Staudenbeet zu bringen haben wir uns für zweifarbiges Heidekraut (Calluna vulgaris) entschieden. Dieses blüht im Herbst und Winter, so das wir auch in der kalten Jahreszeit ein paar Farbtupfer im Garten haben.

– Garderobe:
Für die Garderobe haben wir in unserem Flur eine extra Nische einplanen lassen, doch die richtige Möblierung hierfür haben wir bisher noch nicht gefunden. Da wir bestimmte Voraussetzungen (ein geschlossener zweiteiliger Schrank – eine Hälfte für Schuhe, die andere für unsere Jacken – mit integriertem Spiegel, ein offener Bereich indem unsere Gäste ihre Jacken verstauen können, eine kleine Sitzgelegenheit um sich die Schuhe anziehen zu können, Staufläche für Schals, Mützen, etc. und natürlich optisch ansprechend) an unsere zukünftige Garderobe stellen haben wir in den Möbelhäusern in unserer Umgebung nie etwas passendes finden können. Daher haben wir uns entschlossen einen Schreiner aus der Region zur Rate zu ziehen. Dieser kam auch gerne zu uns nach Hause und hat sich viel Zeit genommen unsere Wünsche aufzunehmen und bereits erste Ideen mit uns zu entwickeln. Der Schreiner hat völlig neue Anregungen für uns gehabt und der ganze Termin war für uns sehr stimmig, so das wir uns schon auf die ersten Entwürfe für die Garderobe freuen.

Der Garten- und Landschaftsbauer war wieder da

Der Sommer 2015 hat sich ja bisher von seiner schönsten Seite gezeigt und wir nutzten dies um unseren Garten- und Landschaftsbauer noch ein paar Nacharbeiten und kleinere Änderungswünsche ausführen zu lassen.

Mittlerweile hat sich besonders im Vorgarten und an den Rändern zur Terrasse und den gepflasterten Wegen die Erde gesetzt. Daher wurde an einigen Stellen noch einmal Erde aufgefüllt und Rasen nachgesät.

Die Rasennachsaat keimt bereits.

Die Rasennachsaat keimt bereits.

Auch meine zwei von mir im Frühjahr angelegten Staudenbeete wurden noch etwas verschönert. Das Beet an der Terrasse hat eine runde Einfassung mit unseren Rasenkantensteinen erhalten, während das Beet im Vorgarten mit einem Übergang aus Rindenmulch abgeschlossen wurde.

Unser zukünftiger Sichtschutz (zwei Strauchrosen, und eine große Scheinzypresse) zur Straße hin, der bereits letztes Jahr gepflanzt wurde, wurde ebenfalls eingefasst und mit Rindenmulch aufgefüllt (das erspart das lästige Rasenschneiden zwischen den Pflanzen mit dem Trimmer).

Doch der größte optische Unterschied bietet sich an unserer „Poolterrasse“.

Blick auf die "Poolterrasse" vor den Gartenarbeiten 2015.

Blick auf die „Poolterrasse“ vor den Gartenarbeiten 2015.

Um den Übergang zwischen der Terrassenebene und dem Rasen weicher zu gestalten wurde davor noch ein Beet angelegt das mit Findlingen eingefasst wurde.
Um zur Terrasse zu kommen wurde anschließend ein kleiner Weg zwischen dem Beet angelegt (ebenfalls mit kleinen und flachen Findlingen).
In das Beet haben wir Pfeifenputzergras, Garten-Salbei und Zwerg-Blut-Berberitze gepflanzt und das bereits vorhandene Steinbeet wurde mit zwei Gräsern ergänzt.

Obwohl es nur „kleinere“ Arbeiten waren, wirkt der Garten nun wesentlich harmonischer und nähert sich unseren Wunschvorstellungen immer mehr an. Wir freuen uns schon auf die Gartenprojekte die in 2016 ansehen, den für dieses Jahr haben wir die Gartenarbeiten abgeschlossen (naja bis auf ein paar Pflänzchen die noch eingebuddelt werden möchten und die Herbstdüngung des Rasens).

Fensterputzen leicht gemacht

Die meisten von uns werden diese Situation kennen: es ist ein schöner warmer Sommerabend und die untergehende Sonne wirft ihre letzten Strahlen in Richtung des Hauses und was kriegt man da zu sehen? Richtig, dreckige Fensterscheiben voller Pollen und schlieren und es bleibt einem nichts anderes übrig als sich an die Reinigung zu machen.
Doch Fensterputzen gehört nun einmal nicht zu meinen Lieblingsaufgaben (und ich denke das geht auch einigen anderen so) und daher habe ich versucht mir das Fensterputzen so einfach wie möglich machen.

Bisher habe ich wie folgt geputzt:
Ein Eimer mit lauwarmern Wasser und Spülmittel, ein Eimer mit klarem Wasser, mehrere Baumwolltücher und los ging es. Doch irgendwie hat das ganze doch gut getropft und streifenfrei war auch etwas anderes.

Während dem Hausbau dachte ich mir dann das es doch eine einfachere Möglichkeit bei den vielen Fenstern geben muss, also wurde ein Kärcher Fenstersauger WV 50 angeschafft in der Hoffnung das es nun schneller und sauberer geht.

Quelle: www.amazon.de

Quelle: www.amazon.de

Doch von dem Ergebnis war ich immer noch nicht wirklich angetan, den um ein streifenfreies Ergebnis zu erreichen müssen die Fenster schon richtig nass sein und das habe ich mithilfe der Sprühflasche mit Mikrofaserwischer nicht wirklich geschafft. Um viel Fläche möglichst optimal zu reinigen ist die Fläche des Wischers auch zu kurz.
Allerdings benutze ich den Kärcher Fenstersauger gerne bei der Badreinigung da sich die Fliesen damit wunderbar reinigen lassen.

Nach etwas Recherche habe ich mir dann folgendes zugelegt:
– Unger S-Wischer, 35 cm
– Fensterwischer Unger Einwascher, 25 cm


Und was soll ich sagen, die beiden Produkte von Unger ergänzen sich wunderbar und die Fensterscheiben wurden zum ersten mal ruckzuck sauber und streifenfrei. Wie früher habe ich einfach nur einen Eimer mit lauwarmen Wasser und Spülmittel (und der Geheimtipp den ich bekommen habe einem Schuss Essig) benutzt, in den ich den Einwascher eingetaucht habe. Nach dem Abstreifen des Einwaschers wurde die Scheibe eingeseift und anschließend mit dem S-Wischer abgestreift.
In 30 Minuten waren so alle äußeren Scheiben im Erdgeschoss geputzt :)

Auswahl der Bodenbeläge – Fliesen

Wer einen strapazierfähigen und pflegeleichten Bodenbelag sucht ist bei Fliesen genau richtig. Das große Angebot im Handel hält für jeden Wohnstil das passende Design parat. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen ist es möglich auch andere Materialien wie z. B. Holz sowohl optisch als auch haptisch abzubilden.

Fliese in Holzoptik.

Fliese in Holzoptik.

Vorteile von Fliesen:
– Pflege:
Die meisten Fliesen sind sehr pflegeleicht und robust und lassen sich mit handelsüblichen Reinigern behandeln.
Hygiene:
Das Material nimmt keine Stoffe aus der Umwelt auf, dünstet nicht aus und lässt sich leicht reinigen. Krankheitserreger wie Keime und Bakterien haben kaum/keine Chance sich einzunisten wovon vor allem Allergiker profitieren.
– Haltbarkeit:
Haben (meist) eine lange Haltbarkeit. Durch die Unterteilung der Fliesen in verschiedene Abriebs- und Widerstandsklassen hat man die Möglichkeit die Auswahl der Fliesen an die zukünftige Beanspruchung anzupassen. Dadurch verringert man den Verschleiß und verlängert die Haltbarkeit.
– Wärmetransport:
Besonders bei der Nutzung einer Fußbodenheizung werden Fliesen gerne genommen, da sie die Wärme gut transportieren und teilweise auch speichern können.
– Vielfalt:
Bei Fliesen herrscht eine große Fülle von Möglichkeit in Format, Dekor, Farbe, Art, etc. so das (fast) jeder das passende für sich findet.

Nachteile von Fliesen:
– Wärmetransport:
Falls keine Fußbodenheizung vorhanden ist fühlen sich die Fliesen meist kalt an.
– Verarbeitung:
Fliesen sind starr und unflexibel. Dies kann bei herunterfallenden Gegenständen, Schlägen, Erschütterungen, etc. und auch bei der Verlegung selbst zu Macken, Rissen oder ähnlichem führen. Für die Verlegung an sich sollte man etwas handwerkliches Geschick und Erfahrung mitbringen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Bei der Auswahl der Fliesen sollte man nicht nur auf das Dekor und den Preis achten, sondern sich auch Gedanken machen welche Fliesenart es den sein soll. Den nicht jede Fliesenart ist für jeden Einsatzort auch gleich geeignet.

Fliesenarten:
– Steingut:
Sind meist poröser und nehmen dadurch Wasser auf, daher sind sie nur für den Innenbereich geeignet.
– Steinzeug:
Durch die hohe Brenntemperatur im Fertigungsprozess erreichen die Steinzeugfliesen eine geringe Porosität und eine hohe Festigkeit, des weiteren sind sie Abriebfest und Frostsicher wodurch sie sich auch für den Außenbereich eignen. Sie sind glasiert und unglasiert erhältlich.
– Feinsteinzeug:
Feinsteinzeug weist noch bessere Eigenschaften als Steinzeug auf. Durch ihr extrem festes Gefüge nehmen sie nur minimal Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig und belastbar.
– Fliesen aus Naturstein:
Dies umfasst beispielsweise Basalt, Granit, Marmor oder Schiefer.
– Glasfliesen:
Diese haben eine hohe chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit.

Das Dekor ist gewählt, die Fliesenart bestimmt, was fehlt also noch?
Die Fliesengröße!
Auch die Fliesengröße ist ein entscheidender Faktor und sollte auf den jeweiligen Einsatzort und den zu erzielenden Effekt mit abgestimmt werden.
Kleine Mosaikfliesen beispielsweise sind vor allem im Badbereich beliebt um Akzente zu setzen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass das Verlegen von Mosaikfliesen viel Zeit in Anspruch nimmt.
Größere Fliesen hingegen nehmen etwas weniger Zeit in Anspruch beim verlegen, man sollte jedoch darauf achten das die Oberflächenspannung bei zunehmender Kantenlänge mit steigt. Größere Fliesen haben den weiteren Vorteil das kleinere Räume dadurch optisch vergrößert werden.

Die Vorstellung der Wunschfliese hat sich mittlerweile im Kopf des Bauherren manifestiert, also kann es nun an den Kauf gehen.
Gekauft werden kann im:
– Fachmarkt:
Dieser bietet meist eine sehr große Auswahl und gute Beratung. Oftmals wird auch der Service des Verlegens (gegen Aufpreis) mit angeboten. Außerdem kann man sich in den Ausstellungsräumen Anregungen für die eigene Umsetzung holen.
– Baumarkt:
Je nach Baumarkt ist die Auswahl hier eingeschränkter und man sollte mit einer gewissen Vorstellung und Vorkenntnissen bewaffnet zum Baumarktbesuch antreten.
– Internet:
Bei Anbietern wie z. B. www.fliesenrabatte.de hat man eine sehr große Auswahl und es besteht oft die Möglichkeit sich vorab Muster zukommen zu lassen. Die übersichtliche Darstellung der Produktdetails, sowie die Möglichkeit der Einstellung von Suchkriterien erleichtert einem die Suche nach dem passenden Fliesenmodell.